15 Jahre William and "Kate"


In dieser Sonderfolge dreht sich alles um den unvergesslichen Tag der königlichen Hochzeit von William und Kate, ihre Studienzeit und die Anfänge ihrer Beziehung.
Außerdem geht es um die Bedeutung von Titeln, militärischen Ämtern und dem Anzac Day. Ihrem Studium und ihrem sozialen Leben an der Universität. Die ersten Jahre der Beziehung von William und Kate, einschließlich ihres Studienabschlusses, Kates Karriere und der Herausforderungen, denen sie sich stellen mussten. Der Weg zu ihrer Verlobung und die Bedeutung des Verlobungsrings. Die Hochzeit des Paares und ihr Familienleben mit ihren Kindern.
Wir behandeln verschiedene Themen rund um die britische Königsfamilie, darunter Besuche in Windsor, die enge Beziehung zwischen Catherine, William und Harry, die Herausforderungen für die Monarchie, persönliche Anekdoten, der Einfluss der Medien und die gesundheitlichen Probleme der Königsfamilie.
Das Wichtigste
Erinnerungen an die königliche Hochzeit
Die Bedeutung von Titeln und militärischen Ämtern Hochschulabschluss und Herausforderungen zu Beginn der Karriere
Die Bedeutung des Verlobungsrings
Familienleben und Entscheidungen zur Schulbildung Königliche Besuche in Windsor und die Bedeutung des Ortes
Die enge Beziehung zwischen Catherine
Jörg Schröder: Liebe Kathrin, der 29.04.2011, das war, soweit ich mich erinnern kann, ein wirklich wunderbarer Frühlingstag, relativ warm, bisschen anders als heute, ein bisschen frisch, geht schon, aber ein bisschen frischer. Aber an dem Tag kann ich mich auch deswegen so gut erinnern, weil ich ganz wunderbare Gäste bei mir zu Hause hatte. Da gab es leckeren Spongecake, SkÃ¥ns, Champagne. und andere Köstlichkeiten hatte ich ja noch nicht, Eden Place. Da war ich ja noch genau sozialversicherungspflichtig angestellt. Da haben wir uns auch mit vielen, genau, mit vielen Freunden und auch Kollegen getroffen bei mir. Und das war, dann ist was passiert, was bei mir nie passiert. Es lief der Fernseher. Und das hatte sogar sehr lange. Und das hatte einen ganz bestimmten Grund. WeiÃt du, was für ein Grund das war?
Catrin: Und ja, da wir heute zusammensitzen, â einen ganz besonderen Hochzeitstag zu feiern, kann ich mir schon vorstellen, welchen Grund das hatte, die Hochzeit von William und Kate.
Jörg Schröder: Ja genau, du hast es richtig erfasst. Da waren wir hier und haben uns alle ganz schick gemacht. Die Damen mit Fascinator und wir mit Anzug. Das war toll, das hat richtig Spaà gemacht. Wie hast du denn diesen Tag bei dir erlebt?
Catrin: Das kann ich mir vorstellen. Ja, also bei mir war es so, ich kann mich auch noch sehr gut daran erinnern, ans Wetter nicht mehr, weil ich habe den ganzen Tag im Büro gesessen, aber ich war ja damals noch beim Stern und ich hatte, obwohl ich noch in einer anderen Abteilung sozusagen war, ich war noch nicht die Königshausexperten, die auch dafür bezahlt wurde, dass sie über die Royals schrieb. Ich hatte aber vorher in einem Sonderheft mitgearbeitet, als es eben â die Hochzeit von William und Kate ging. Und deswegen habe ich dann der Chefredaktion damals noch Thomas Osterkorn und Andreas Petzoldt die Erlaubnis abgerungen, dem Tag ein Public Viewing mit Leinwand im groÃen Sternkonferenzraum zu machen. Und alle, die die die wollten, durften zugucken. Die ganze Ãbertragung.
Jörg Schröder: Mh!
Catrin: Also alle, die nicht unbedingt lebensnotwendig arbeiten mussten. Und natürlich haben sich viele der Kolleginnen auch hübsche Kleidchen und Kostüme angezogen und Hüte aufgesetzt. Einige der Kollegen, obwohl die Sternenleute meistens die Männer eher so bisschen luschig angezogen waren. Manche haben sich immerhin auch mal ein Jacket oder einen Anzug angezogen. Und wir haben alle gebacken, zwar keine Skones, aber Kuchen, haben Sandwiches gemacht. Es gab Tee. Ich habe aus meiner Sammlung Tee, Tassen und Cannon und alles mitgebracht. Also Union Jacks an die Leinwand geklebt, rechts und links. Aber ich habe es auch richtig geschmückt mit Hilfe von einigen Kolleginnen. Und wir haben dann wirklich ein richtig schönes Public Viewing im Sternenkonferenzraum gemacht. Und kurz vor dem Kuss hatten wir den Auftrag, die Chefredaktion anzurufen. Und zum Kuss auf dem Balkon sind dann sogar die beiden Chefredakteure runtergekommen und haben applaudiert. Und dann gab es auch ein Gläschen Champagner auf Einladung der Chefredaktion. Ja, also das haben wir wirklich. Das war der Beginn einer neuen Zeit des Royal Watching. Auf einmal war es auch bei jüngeren Leuten cool und selbst die Sternen Chefredakteure haben dann erkannt, das ist jetzt wirklich ein Thema.
Jörg Schröder: Also auch groÃes Kino bei euch.
Catrin: dass wir mal angehen müssen. Vorher war das immer so als Nischenthema verschrien, aber die werden eine sechsteilige Titelgeschichtenserie gemacht. Auch aus diesem Anlass hat sich verkauft wie Warme Semmeln. Und da haben dann natürlich alle begriffen, das ist jetzt ein Thema, das wir mal angucken müssen.
Jörg Schröder: Ja, war auch wirklich ein richtig, richtig toller Tag. Genau. Und über diesen Tag, wollen wir heute sprechen, natürlich auch über William, über Catherine, ein Tüttelchen Kate, kommen wir auch gleich noch dazu. â
Catrin: Ja, da sagen wir doch so.
Jörg Schröder: Genau, wir reden ein bisschen über Militär tatsächlich. Wir werden auch über Titel sprechen. Wir werden Geschichten erzählen von der Uni und natürlich auch Liebesgeschichten und so weiter und so fort. Also heute wollen wir den beiden ein kleines Denkmal setzen.
Catrin: Man liep extrem. Yes.
Jörg Schröder: Herzlich willkommen zu Thronfolgen, dem Roy Podcast und unserer Sonderfolge zum 15. Hochzeitstag des Prinzen und der Prinzessin von Wales, oder kurz William und Kate am 29. April 2026. Mein Name ist Jörg Schröder-Dammköhler und an meiner Seite wie immer unsere Royal Expertin Kathrin Wartenbach.
Catrin: Lieber Jörg, ich freue mich ganz besonders, dass wir heute über dieses, wie ich finde, wirklich tolle Paar sprechen, weil ich beide wirklich gerne mag und deren Liebesgeschichte damals wirklich von Anfang an intensiv verfolgt habe. Die waren wir beide schon immer so sympathisch seit Beginn der 2000er Jahre, seit sie sich kennengelernt haben. Und dieser Meilenstein-Hochzeitstag jetzt kommt ja auch zu einem Zeitpunkt, an dem das Paar sich gerade schon, finde ich, in einer neuen Phase ihrer Beziehung, ihrer Liebe befindet oder befinden muss. wenn man so von auÃen draufschaut, denn die haben ja wirklich gerade in den letzten zwei, drei Jahren wirklich wirklich Höhen und Tiefen erlebt. Aber umso schöner, das hat sie offenbar stärker gemacht als Paar gemeinsam.
Jörg Schröder: Ja, das kann man wirklich so sagen. Stimmt. Deswegen verfolgen wir das heute, weil wir wollen ja so ein kleines Monument. in der heutigen Zeit feiern wir doch alles, was zu feiern ist. Mensch, fehlt gerade ein ganz auÃerhalb des Protokolls wirklich sehr spontan ein. Hatte nicht gestern Willem-Alexander-Geburtstag? War das gestern?
Catrin: Ja, wenn es so Feier gibt, klar. Huch, auÃerhalb des Protokolls. Ja, da war Königstag in Dokkum in den Niederlanden und die haben sich quasi in die Damen der Familie und eher in blau. Die Damen waren so in gelb und verschiedenen rote Orangentönen und haben damit die Flagge der Stadt abgebildet. fand ich sehr hübsch.
Jörg Schröder: Ja, dann werden wir jetzt unsere liebe Florence, nämlich das ist eine Mitarbeiterin von mir, unsere Store-Leitung, unsere HauptstraÃe, die hatte gestern nämlich einen kleinen Panik-Anfall, weil sie dachte, wäre der Königstag, der da gefeiert wäre. Das hat sie aber vergessen und verwechselt. Das ging schief. Es war nur der Geburtstag. Der wird ja später, also der Königstag wird ja später gefeiert.
Catrin: Nee, das ist ein Missverständnis. Der Königstag ist der Geburtstag des Königs. Ja, der Königs. Der heiÃt Königstag auf Niederländisch. es gab mal ein Jahr, wo sie es auseinandergelegt haben, weil das Termin nicht passte. Aber normalerweise ist der Nationalfeiertag der Königstag der Geburtstag des jeweiligen Monarchen. Nee, in Dokkum. Das wird jedes Jahr in einer anderen Stadt, meistens eher in der Provinz gefeiert, damit die sich nicht vernachlässigt fühlen. Das königliche Familie, also das Königspaar mit den drei Töchtern reiÃt dann immer rum.
Jörg Schröder: Das ist dann der, der lach sie doch richtig. wo richtig Rambazamba ist und der diesmal in Amsterdam in Dokum ist.
Catrin: Wo es nächstes Jahr ist, wissen wir noch nicht. Aber gestern dieses Jahr war es in Dockum, wo immer das sein mag.
Jörg Schröder: Also, liebe Florence, du hast dran gedacht, Datum stimmte, der Rest nicht so ganz, alles ein bisschen tüdelig, aber das macht nichts. Du hast dran gedacht. Vielen, vielen Dank, dass du das gemacht hast. Ich habe mich nicht dran gedacht, wenn ich ganz ehrlich bin. Genau. Ich war mit anderen Sachen beschäftigt. Also danke für diese Aufmerksamkeit.
Catrin: Ja, und wir kriegen die Niederlande ja auch erst in nächsten groÃen Folge. Es sei denn, verziehe lieber Jörg, dass du es jetzt noch nicht ganz auf dem Zettel hast. Ja, genau.
Jörg Schröder: Ja, deswegen habe ich das zur Seite gepackt. Danke, du hast mich noch mal gerettet. Genau, aber noch ein kleiner Einwurf. Unsere Hörerinnen und Hörer, die sind uns ja besonders wichtig und natürlich greifen wir alle Themen auf, die wir aufgreifen können, die uns so genannt werden. Und eine liebe Hörerin, die hat schon vor längerer Zeit, also ich glaube sogar schon nach der ersten Folge, uns auf was aufmerksam gemacht, dass wir so ein bisschen schlampig wären, was den Namen betrifft. Wir sagen nämlich
Catrin: Fuck nu! â schlappig? â
Jörg Schröder: auch tatsächlich Kate. â
Catrin: â ich weiÃ, worauf du hinaus willst. Ja, ja, verstehe.
Jörg Schröder: Genau und natürlich, also danke für den Hinweis, Kate ist umgangssprachlich, so wie sich damals auch Lady Di eingebürgert hat und so weiter, so ist es auch mit Kate. Kate wird umgangssprachlich so in GroÃbritannien viel genannt. William nennt sie Catherine. Die richtige, ja, richtige Vorname ist natürlich auch Catherine. Ich werde, ich habe mich auch ertappt, das mache ich tatsächlich und wir passen auf. Aber an der Stelle ist mir dann auch eingefallen, dass ich häufig gefragt werde, sag mal das mit diesen Titeln, das ist ja irgendwie alles so kompliziert. Und ihr richtiger, ihr richtiger Titel ist natürlich die Princess of Wales. Viele sagen auch Princess Catherine. Das ist auch falsch. Sie ist Catherine, Princess of Wales. Das hat damit zu tun, dass sie eben eine Bürgerliche ist und nicht als geborene Prinzessin auf die Welt gekommen ist.
Catrin: Aufwärts.
Jörg Schröder: Dann wäre es tatsächlich Prinzess Katherin, so wie zum Beispiel ihre Tochter Prinzess Charlotte heiÃt oder Prinzess, die Prinzess-Royal. Das Prinzess-Royal hat nochmal eine andere Bedeutung, aber die Prinzessin natürlich. Das sind echte Prinzessinnen, die nicht durch Heirat zu Prinzessin wurden. Das ist eben bei Katherin so. wir uns jetzt ein bisschen aus der Bedrohli ziehen und das richtig machen, für unsere Hörerinnen nochmal. Ihr vollständiger Titel lautet natürlich ihre königliche Hoheit, Catherine, Princess of Wales, Duchess of Cornwall und Duchess of, sehr schwierig auszusprechen, Rothsay. Wenn sie nämlich in Schottland ist, dann wird sie so angesprochen. Damit haben wir jetzt die Waage wieder ausgeglichen, Katrin. Hoffe ich zumindest. â Oder?
Catrin: Ja, kleine Ergänzung würde ich an dieser Stelle geben. Da komme ich wieder als Journalistin. Ich etabler mich auch dabei, dass ich meistens Kate sage. Das hat aber einen praktischen Grund. Erstens ist Kürze in Ãberschriften als Katherine. Rein SEO-mäÃig bringt es auf Google unendlich viel mehr Treffer, wenn man eine Geschichte publiziert online, wo Kate Middleton drin vorkommt, obwohl sie schon seit 15 Jahren nicht mehr heiÃt. Wenn man stattdessen Katherine Princes of Wales eingebt, hat man ein nur ... ein Fünftel der Treffer. Und das ist für die meisten Medien ein guter Grund, immer noch Kate zu nennen.
Jörg Schröder: Das ist tatsächlich. Ja, das stimmt tatsächlich. Das fällt mir jetzt ganz praktisch sogar auf, wenn ich nach Camilla gucke. Oder wenn du nach Prinz und Princess of Wales guckst, dann kriegst du immer noch von Charles, aber fast nichts von den beiden. Ich kenne das auch bei uns im Tea Room. Die Leute suchen bei uns immer nach High Tea, obwohl das falsch ist. Sie meinen eigentlich ein Afternoon Tea, aber trotzdem wird in Google eingegeben High Tea. â
Catrin: â
Jörg Schröder: Okay, hat also auch einen praktischen Grund. Wir nennen sie mal so, mal so. Wir wollen ja auch gefunden werden.
Catrin: Ja, du, das ist aber in Ordnung, da gibt es ja wirklich auch viele Interviews dazu und mein Wissenstand ist der, sie wurde früher von ihren Eltern in der Familie tatsächlich Katherine genannt und William nennt sie auch so und hat er auch mal ausdrücklich der Presse gegenüber darum gebeten, â die Verlobung und Hochzeit, dass sie jetzt bitte einfach mal Katherine genannt wird im offiziellen Umfeld. Aber jede Menge Schul- Studienfreunde haben sie immer Kate genannt und nennen sie bis heute Kate. Und das ist ihr auch recht. Ihr persönlich ist es eigentlich egal. Sie mag beides. Ihr Tum war, glaube ich, ihr persönlich nichts Böses damit, wenn wir mal so mal so sagen. Und es ist wahrscheinlich mehr so eine Frage des Prinzipes, weil Katherine eben eleganter klingt und später sollte sie halt Königin Katherine, Queen Katherine genannt werden und nicht Queen Kate. Das ist ja einfach zu blöd. Denk ich mal.
Jörg Schröder: ...neckiert. Das wäre ein König Archie. Ja egal, â Archie, naja egal. Ja, haben wir das doch geregelt. Aber wenn wir jetzt schon bei diesen ganzen Titeln sind, da könnten wir doch auch vielleicht nochmal bei Catherine, da denkt man das ja gar nicht so über William und Philae, auch mal ein bisschen über die militärischen und so erzählen und so davon.
Catrin: â Also der berühmteste ist wahrscheinlich ihr Ehrentitel, Colonel of the Irish Guards, weiblicher Ehrenoberst der Irish Guards. Man erinnert sich vielleicht, dass sie einmal im Jahr dort hinfährt, da hat sie dann was Grünes an, ein grünes Mantelkleid und so ein Ansteckerchen. Und die haben ja so dieses süÃe Maskottchen, so einen riesigen Wolfhund, streichelt sie dann immer. Genau. Und das ist sehr bekannt und sie ist seit noch nicht ganz so langer Zeit, seit 2023, auch Ehrenoberst weiterer Einheiten wie der
Jörg Schröder: Das das Pass.
Catrin: Queen's Dragoon Guards und dann hat sie noch allerlei andere. Also das ist eine valisische Sondereinheit, weil sie ja Prinzessin von Wales ist und sie hat noch allerlei quasi mindere Titel. Aber sie fühlt sich dem Militär nahe, weil William hat ja nun auch gedient bei der Air Force und auch bei anderen Einheiten. Und sie ist natürlich auch ein Armywife. Das darf man immer auch nicht vergessen. Und es hat in der königlichen Familie Tradition, dass die Gattinnen von Prinzen von Wales oder Monarchen natürlich solche Ehren ihren Oberstsachen verliehen bekommen. Camilla hat davon auch einige. Also das ist total in der Tradition.
Jörg Schröder: Hmm. Und ich finde, sie macht da auch wirklich eine echt coole Figur. Jetzt erst ist sie aufgetreten zu den Anzac Days. Da war sie dann auch als Einzige sozusagen. Sie hat das komplett übernommen, sah toll aus. Also ein Kleid, das aber doch irgendwie nach Uniform auch aussah. Und sie ist da wohl auch sehr genau und sehr pedantisch, sagt man ihr nach. Da hat sie auch von der Königin gelernt. Also dieses aufs Detail achten und ganz viel, ganz toll. Also Anzac Day ist vielleicht ein ganz kurzer Hintergrund, weil unsere Zuhörer vielleicht diesen Tag auch nicht kennen. Der Anzac Day steht für Australian New Zealand Army Corps. Und das hat den Hintergrund alle, die sich auch für Churchill und so weiter interessieren, politische Biografien mögen den Wert auch die Halbinsel Gallipoli-Türkei was sagen. Das war ein nicht so schönes Ereignis, â das mal freundlich aus. Eine Kampagne ging das Osmanische Reich.
Catrin: Nee, es ist schlicht geendet.
Jörg Schröder: sollte einen strategischen Vorteil verschaffen, endete dann aber wirklich im furchtbaren Stellungskrieg. Und das Besondere daran ist, dass es eben sehr, sehr viele Soldaten aus Australien und Neuseeland waren, die dort gefallen sind für dieses Unterfangen, das dann halt nicht so besonders erfolgreich war und dem wird heute noch gedacht. Allerdings ist es jetzt so, dass auch man hier grundsätzlich an die Gefallenen einfach für das Vereinigte Königreich denkt oder überhaupt für alle Gefallenen auf dieser Welt. Wir feiern das im Ãbrigen oder gedenken bei uns das auch jedes Jahr. bei uns im Eden Place. tragen wir auch die Poppys und so weiter. Die kann man auch spenden. Da gibt es hier auch die Friends of Britain zum Beispiel. Bei denen kann man die das auch bestellen. Auch ein kleiner Tipp, die mal zu unterstützen. Das ist eine tolle Sache. Genau. Und ich finde, wenn wir jetzt schon über diese beiden Sachen gesprochen haben, kleiner Hinweis, wir hatten im Vorgespräch auch darüber gesprochen, ob wir vielleicht mal eine Sonderfolge machen oder eine einzelne Folge zu diesen ganzen Titeln. Da gibt es so viele lustige Geschichten auch.
Catrin: Haha
Jörg Schröder: Tatsächlich fragen ganz viele, die interessiert das richtig und Titeln und Rollen und so weiter. Da kann man tatsächlich eine eigene Folge machen. Schreibt uns gerne, wenn euch das interessiert. Schreibt uns gerne Fragen, würden wir uns sehr, freuen. Aber jetzt.
Catrin: Ja, also ich bin sofort dabei. Entschuldigen, nein, ich wollte nur sagen, Titel ist ja eben mein Hobby schon seit langer Zeit, gerade die britischen Adelstitel und Königstitel. Auch da treffen wir uns ja nun sehr gut in unseren Interessengebieten. Also ich bin sofort dabei, dass wir da mal eine schöne Sonderfolge machen.
Jörg Schröder: Ja, meine auch. Ja, so schöne Dinge, kein Mensch wissen muss.
Catrin: Das ist eines der besten Beispiele für unnützes Wissen im Alltag.
Jörg Schröder: Ich sage es dir. Also ich habe ein Hobby, wenn ich mal in Rente bin, dann geht es richtig los. Genau. Aber nun fangen wir mal vorne an. Nicht ganz vorne, nicht bei der Kindheit und so weiter, sondern vielleicht bei den Uni-Anfängen, Kathrin.
Catrin: Yep. Ja, als die beiden sich kennenlernen. Also wir fangen nicht in der Wiege an, das wissen wahrscheinlich die meisten unserer Zuhörerinnen und Zuhörer auch, wann und wie William geboren wurde und vielleicht auch, wie es mit Kate so war mit ihrer Familie. Also wir fangen an, als alles begann, im Jahr 2001, als die beiden jungen Leute sich kennenlernten. Wobei ich da noch mal kurz in Klammern sagen muss, von weitem während ihrer Schulzeit haben sie sich bei irgendwelchen Matches auch schon mal kennengelernt. Die waren ja beide im Internat und diese Internate spielten dann auch mal Hockey oder was auch immer gegeneinander und da haben die sich in ihren Teams auch mal gegenseitig.
Jörg Schröder: Ja.
Catrin: quasi auf gegnerischen Seiten bespielt und hatten sich wohl auch mal die Hand geschüttelt. Aber die hatten da noch keine Freundschaft geschlossen oder so. Aber sie kannten sich, sie wussten voneinander, wer sie waren, aber kannten sich nicht besonders gut. Und dann, wie es sich begab, dass dann William eines Tages entschied, dass er in Schottland gern studieren möchte an der University of St. Andrews. Vielleicht auch in der Hoffnung, dort nicht so sehr von Presse belästigt zu werden wie an einer britischen oder englischen Uni weiter im Süden.
Jörg Schröder: Neu!
Catrin: Kate hatte sich auch dafür entschieden. Erst war ihre Wahl auf Edinburgh gefallen, dann hat sie aber auch noch ein Gap gemacht, so ähnlich wie auch William in Südamerika. Dann ist sie eben im selben Jahr angefangen in St. Andrews im Herbst 2001 in diesem kleinen Unistädtchen. Ganz schön historisch war ich auch schon mal, ist wirklich sehenswert. Dann begannen beide dort Kunstgeschichte zu studieren.
Jörg Schröder: Ja, sehr schön.
Catrin: Der eine oder andere wird sich erinnern, The Crown, die Netflix-Serie, wurde ja sehr massiv in den Raum gestellt. Kate habe bewusst sich in Edinburgh wieder rausnehmen lassen und habe ein Jahr gewartet, weil sie gehört habe oder ihre Mutter habe gehört, dass William dort studiert und sie habe bewusst dort studieren wollen, â halt William kennenzulernen. Kein Mensch weiÃ, ob da irgendwie auch nur entfernt was dran ist. Die Mutter ist einmal darauf angesprochen worden. Die hat es natürlich nicht bestätigt. Was soll sie auch machen? Ist aber auch egal, denn man kann nicht sagen, dass Kate sich ihm an den Hals geworfen hätte. Die haben eine ganze Weile auch andere Partner gehabt. hatte dort einen Freund, er hatte andere Mädels, für die er sich interessiert hat. Sie haben sich irgendwann kennengelernt, weil sie im selben Wohnheim auf dem Campus lebt, in Salvatore's Hall, und die Zimmer nicht so weit weg waren. Man ist ja als britischer Student in den alten Colleges gemeinsam in der Dining Hall. Auch da traf man sich dann oder hatte gemeinsam Kurse. Die haben beide Kunstgeschichte studiert. Es blieb nicht aus, dass sie sich da kennenlernten.
Jörg Schröder: Mmh.
Catrin: Und dann wurden sie erst mal so in der Clique ganz gute Kumpels. Und das war so der Beginn einer wunderbaren platonischen Freundschaft erst mal.
Jörg Schröder: Ja und William, der hat ja auch Kunstgeschichte studiert. Das lag ihm allerdings nicht ganz so.
Catrin: Ne, wohl nicht so richtig.
Jörg Schröder: Da hat er sich intellektuell etwas schwerer getan. Seine gute Freundin Kate damals, also Katherine, damals wurde sie eben Kate genannt, die hat ihm geraten, nicht die Uni zu wechseln. Damit hat er nämlich schon gespielt, sondern dass er einfach das Studienfach wechselt. Dann hat er Geografie studiert und dann lief es auch bei ihm. Finde ich passt eigentlich auch viel. Wilhelm sehe ich nicht so als Kunststudent, aber das ist natürlich auch etwas,
Catrin: Hm? Ne.
Jörg Schröder: was im Adel auch gerne studiert wird, hilft einem natürlich da auch. Aber Geografie macht irgendwie für mich auch mehr Sinn. Das war im Ãbrigen auch eine Zeit, da war er auch Partylöwe.
Catrin: Ja, der hat gut gefeiert dort.
Jörg Schröder: Ja, ich weià noch, als er noch nicht... Jetzt ist ja ein bisschen Schütter auf dem Kopf, als er das noch nicht war, weià ich auch, dass meine ganzen Freundinnen und Bekannten und auch in der Firma... Also, William, das war schon eine Schnitte. Den fanden die alle toll. Das weibliche Geschlecht, aber nicht nur das, die fanden ihn wirklich sehr schön. Der war natürlich auch ein totaler Kontrast zu Harry. Das war so, dass einer so das Schwiegermutters Liebling und der andere war dann halt doch auch der heiÃe Feger. Damit man ist ein eher Harry. Da war schon eher so der coole. Aber William, der hat Schlacht gehabt. So das kann man kann man schon sagen. Die sind ja dann auch mit den hatten auch studentische Dinner Partys. Du hast es eben auch schon ein bisschen erwähnt. sind auch mal ins Pub gegangen, â die Ecke. Es gibt natürlich auch so Bilder, wo man schon sehr deutlich sieht, dass sie gerne gefeiert haben. Aber sportlich sind die beiden total. Also das ist auch etwas, was zusammenpasst. Genau. Also da haben sich eigentlich zwei gesucht und gefunden oder zumindest schon mal kennengelernt, wo es matchen könnte.
Catrin: Ja, ja. Ja, nee, es war wirklich so, die haben sich dann nach und nach und es war wohl auch Katie wirklich ihn sehr beraten hat, von wegen Studienfachwechsel und so und dann hat er auch angefangen, sie als Ratgeberin ernst zu nehmen und daraus entstand dann der Plan, er wechselte dann zum zweiten Studienjahr und dann hat er sie gefragt, ob sie nicht mit zwei anderen Freunden, ein Mädel und ein Junge zusammen in einen Viererweg ziehen möchte und dann hat er halt Geld hatte er im Hintergrund, dann haben die eine Wohnung mit vielen Schlafzimmern gemietet in der Stadt St. Andrews, weg vom Campus, natürlich auch nur ein paar Minuten zu FuÃ, aber eben nicht mehr so unter Beobachtung. Wobei man sagen muss, das hatten wir jetzt noch nicht erwähnt, es gab ja da in einer Abmachung zwischen der britischen Presse und dem Königshaus, dass solange William dort in St. Andrews studiert, dass man ihn da in Ruhe lässt. gab es dann einmal im Semester zu Beginn immer ein Fotoshooting mit der Presse und danach Ruhe. Bis auf eines Mal, dann Onkel
Jörg Schröder: Ja.
Catrin: Onkel Prince Edward kam mit seiner Filmcrew, der hatte damals ja noch eine Filmsfirma und wollte dann Studenten befragen und seinen Neffen filmen. Der war der einzige, der sich kurz mal nicht dran gehalten hat. Und dann hatte er aber wirklich eins auf die Nase gekriegt von Mama Queen und dann war auch gut. Und haben die da wirklich fast wie normale Studenten leben können, haben dann in dieser Vierer WG auch wirklich gekocht und haben da Freunde eingeladen und es war total nett offensichtlich. Und da sind sich dann William und Catherine wirklich näher gekommen, so ganz auf die nette, solide
Jörg Schröder: Das ist nicht mein Fall,
Catrin: langsamer Art sich wirklich gut kennengelernt. Und dann waren sie irgendwann zusammen. Das muss so, man weià es nicht ganz genau, aber ungefähr 2004, weil da hat man sie zum ersten Mal in einem Skiurlaub als Liebespaar fotografiert, wie sie im Lift saÃen und so ein bisschen turtelten.
Jörg Schröder: Diese Freunde, mit denen Sie, die hatten so eine Vigene mit mehreren Leuten, weiÃt Du, ob die noch so Kontakt haben? Ob das so Freunde geblieben sind oder hat sich das geändert dann irgendwann?
Catrin: Also ich weià jetzt bei dem jungen Mann, deren Freund oder Studentenkollege von William Barweise, den als Olivia Keswick wie sie hieÃ, die ist glaube ich immer noch eine Freundin von Kate. Man hört es nicht oft, weil der Freundeskreis ist ja sehr verschwiegen und die von sich aus nennen ja auch nicht unbedingt die Namen ihrer Freunde, aber ich glaube in irgendeiner Biografie habe ich mal gelesen, dass sie mit ihr auch immer noch befreundet ist.
Jörg Schröder: Ja, okay. Ja. Kesseln hat ja dann auch ganz normale Jobs irgendwann angetreten.
Catrin: Vielleicht müssen wir mal einen Schritt zurück. In 2005 haben wir gemeinsam zeitgleich den Uniabschluss gemacht in St. Andrews. Hat alles gut geklappt, auch mit William. Und war ja auch etwas sehr Besonderes. Die Abschlussfeier an der Uni, da auch Grandma Queen gekommen ist. Da hat sie zum ersten Mal von Weitem Kate auch gesehen. Da wusste sie schon, dass es die Freundin von ihrem Enkel ist. Aber es wurde noch nicht vorgestellt. Die Eltern Middleton waren da auf der einen Seite. dann die königliche Familie auf der anderen Seite. Man nahm sich wahr, aber hat sich noch nicht kennengelernt.
Jörg Schröder: Genau.
Catrin: Naja, und Wilhelm musste dann erst mal zu Militär und Kate zog nach London, wo die Eltern ihr praktischerweise im schönen Chelsea, ein ausgezeichneter Stadtteil, eine hübsche Wohnung gekauft hatten, wo die Schwester Pippa dann auch bald dazu zog. Und dann hat sie so mehr oder weniger halbtags so ein bisschen gearbeitet in einem Accessoire, so in einem, äh, für eine Accessoire-Kette, Accessories hieÃ. Nein, Moment, das war zuerst Accessorize und dann war es, ähm, die Firma Jigsaw. Und das geht aber alles in Richtung Mode und Accessories. Das Problem war damals schon für sie. Sie war die Freundin von William, aber er war beim Militär. Unter der Woche hatte er keine Zeit. Aber am Wochenende, manchmal doch sehr plötzlich, wenn er einmal Urlaub bekam, musste sie aber auch parat stehen, wenn sie ihn sehen wollte. Manchmal aber auch dann am Wochentag ausnahmsweise. Sie war immer so auf dem Sprung. So viel ist ihr schwer, normalen Job zu machen. So war sie nicht besonders zuverlässig in den Augen ihrer Chefs. Das war für sie nicht so ganz einfach.
Jörg Schröder: Genau, die sahen sich relativ unregelmäÃig. Vielleicht noch mal kurz eingeworfen, in deinem Reiseführer, der royale Reiseführer, verrietst uns ja auch das Lieblingslokal der beiden Schwester, also Pippa.
Catrin: Ja. Hm?
Jörg Schröder: und Casra. Das kann man da wunderbar, ich war da noch nicht drin, aber das kann man auch dort nachlesen. Also ihr seht, wir erwähnen dieses Buch immer wieder, weil da stehen echt andere Sachen drin als in normalen Reiseführern. Und jeder, der sich ein bisschen für Royals interessiert oder auch jetzt auch London so kennt, schon, das sind einfach so schöne Ausflugsziele auch mal, dass man mal ganz andere Ecken auch mal kennenlernt. Das finde ich ganz, ganz toll. Also man kann sagen, die Beziehung vertiefte sich und William kamen wir zum Militärdienst 2006 und das waren natürlich die berühmten Militärakademie Santors. Da erinnern wir uns natürlich auch an dieses wunderschöne Foto und den Schnappschuss, wie er so bisschen vor sich hin greent, weil seine Grandma natürlich da die Truppe abnimmt und ihn auch anguckt und die haben beide sichtlich SpaÃ. Ganz ganz süà sieht das aus. Aber diese Zeit war für Kessin natürlich wirklich schwer erträglich. Da haben sie sich dann auch gerne mal gezofft, wie das dann immer so ist. Aber das verbindet ja dann auch irgendwann. Es gab auch die ersten Paparazzi-Bilder von William, wie er dann in einem Pub mit Kumpels vom Militär feierte, Mädchen abknutschte. haben wir es wieder. Und dann kam so 2007 eine zum Glück nur ganz kurzfristige Trennung. William fühlte sich unter Druck gesetzt.
Catrin: Wie man das so macht da, ja, als Mann in schicken Uniform, ja.
Jörg Schröder: Und Kate war schon länger als Waity, Katie, kennen wir alles, von der Presse gemobbt worden. Wir wissen alle, ich meine, du bist auch Journalistin, aber das ist in England echt nochmal ein anderer Schnack. Da sind wir hier ein bisschen anders gestrickt. Genau, aber da hat Kessl schon bewiesen, dass sie echt klug ist und diskret.
Catrin: Ja, das ist echt hart. Hm.
Jörg Schröder: Und ich vermute mal, das ist jetzt nur meine Vermutung, das ist auch wahrscheinlich einer der Gründe, die Queen wirklich von Anfang an ja auch wirklich ein fantastisches Verhältnis mit Catherine hatte. Und Catherine sich ja auch von der Queen so unglaublich viel abgeguckt hat. Vom Auftreten von der Kleidung und eben auch dieses Diskrete. Aber das hat sie trotzdem nicht abgehalten, ihr Ding durchzuziehen. hat dann auch mit Freundinnen gefeiert, sie hat auch geflirtet.
Catrin: Ja.
Jörg Schröder: mit Freunden aus der früheren gemeinsamen Clique oder aus den Klicken. Und das hat William dann auch mitbekommen. Und das ist auch ganz gut. Man soll sich rarmachen. Das hat sie dann auch getan. So ist es. Genau. Und das hat auch funktioniert. Also der Trick funktioniert in allen Generationen. Und er war eifersüchtig. Und dann haben die beiden sich dann auch versöhnt und auf ein Charity-Konzert zu Ehren Dayanas war das damals.
Catrin: Willste was gelten, mach dich selten, hieà es schon immer.
Jörg Schröder: Da war dann für William endgültig klar, ne, das ist sie. Also seine Hörner waren jetzt abgestoÃen und jetzt sollte es wohl die Catherine sein. Wollte ich so sagen? Ja.
Catrin: Ja, so war das. Naja, also das ist auch verbrieft, dass die verstorbene Queen wirklich Kate sehr zu schätzen wusste. Ich meine, die hätte in der Zeit der Trennung natürlich tolle Angebote von der Presse bekommen, jetzt mal ein Exklusivinterview zu geben. Aber sie hat nie ein Wort gesagt, kein Interview gegeben, sonst überhaupt. hat einfach gar nichts gesagt. Sie hat nur da sichergestellt, dass sie immer gut aussah, wenn sie fotografiert wurde und dass die gemeinsamen Freunde vielleicht William auch mal stecken, mit wem sie gerade wohin ausgeht, in welchem Nachtclub.
Jörg Schröder: Ja.
Catrin: Und dann hat sie auch noch mit so einer weiblichen Rudermannschaft versucht, einen Ruderrekord über den Ãrmelkanal aufzustellen. Aber dazu ist es dann nicht mehr gekommen, weil dann war sie schon wieder zusammen mit William. Der meinte, das kannst du jetzt nicht machen. Also dann ist sie wieder ausgestiegen. Aber sie hat sich einfach sehr schlau verhalten in dieser Zeit, obwohl sie Liebeskummer hatte und sehr enttäuscht war, weil es war wohl auch so, dass der Vater von Kathleen dann William mal zur Brust genommen hatte. Die hatten ja auch schon immer ein sehr gutes Verhältnis.
Jörg Schröder: Okay.
Catrin: fast Vaterersatzähnliche. Ich zu, du musst meine Tochter nicht heiraten, aber musst sagen, ob du das vorhast, sonst wartet sie da und verpasst ihr Leben. Sie nicht mal beruflich durchstarten, weil sie auf Abruf ist bei dir. Das war wohl diese Männeransprache, die William auch gezeigt hat, ich habe eine Verantwortung. Solange ich nicht sicher bin, dass sie es für mich ist oder dass ich ihr das zumuten kann, das war sein Argument. Man kann es einer normalen Frau nicht zumuten, ihn zu heiraten.
Jörg Schröder: Nein.
Catrin: weil dieses ständige Beguckt-Wern, die Erwartung der ganzen Welt, das ist ein richtig harter Job. Dem muss man gewachsen sein, das muss man echt wollen. Das hat er wohl ganz lange nicht gesehen. Weder für sich noch für Kate. Er irgendwann gesagt, ich möchte nicht heiraten, bevor ich Ende 20, Anfang 30 bin. Weil er schon so lange mit Kate zusammen war, haben alle gesagt, bist Mitte 20, auch, jetzt könnt ihr heiraten. Ich es ist mir zu früh, ich will noch nicht. Das war ein Dilemma, wo es schwer war, einen Ausweg zu finden. Am Ende haben sie einen gefunden. 2007, Trennung wieder zusammengekommen. ging es noch mal drei Jahre weiter. Da gab es hinter den Kulissen ein Commitment, wo es hieÃ, werden heiraten, nur noch nicht total sofort. Das wurde auch den Eltern kommuniziert. Dann war alles klar, dann auch wieder zufrieden. Eines Tages begab es sich im Herbst 2010, dass William Kate nach Kenia entführte, was er ist ein Afrika-Fan, das liebte er sehr. Auf einem Hügel, wo sie schön in die Ferne gucken konnten, steckte ihr dann auf einmal den berühmten Safir-Verlorungsring seiner Mutter, der verstorbenen Diana, an den Finger, immer in 18 Karat, und fragte sie dann ganz offiziell, bat sie â ihre Hand.
Jörg Schröder: Da würde ich gerne mal ganz kurz bei Kenia einhaken. Da gibt es auch eine schöne Dokumentation. Und wenn man sich das jetzt mal vorstellt, also das ist ja nicht so wie wir jetzt mit Eurowings mal kurz dahin fahren und mit einem Reisepost nach Kenia geht es weiter, sondern wie das stattfand. Das war natürlich schon mit dem Hubschrauber und so weiter und so fort. Das war für Kathrin auch schon aufregend, weil das ist, hat ja William, der hat ja auch richtig in diesen Camps mitgearbeitet und sich da auch wohlgefühlt, weil er so ganz anders sein konnte. Das hat er ja damals schon als Jugendlicher solche Geschichten gemacht. Aber trotzdem wurde er in diese Tüdelchen einöde, natürlich dann geflogen und so. Und der Weg dahin, das hat Kathrin dann auch beschrieben. Das war natürlich schon der Weg, Ziel ungefähr. Das war schon irre, dass sie dann auf einmal zack da war in dieser vollkommen anderen Welt und ihn ja da auch ganz anders erlebt hat als eben in GroÃbritannien. Also das fand ich schon toll. Man sagt das immer so dahin, aber das ist schon irre, was für ein Aufwand das ist. Das ja ganz anders, als wir das kennen. Aber nicht abgehoben halt. Aus Sicherheitsgründen und so war das. Nicht weil jetzt Williamson so ein abgehobener Jet-Setter ist, sondern es ging gar nicht anders. Sieht mir gerade so an.
Catrin: Er hat ja auch noch grinsend erzählt, er wirklich, die waren glaube ich eine oder zwei Wochen unterwegs, ganze Zeit hat er diesen Verlobungsring in seinem Rucksack gehabt und der ist ja mindestens 30.000, 40.000 Euro wert. Stell dir mal vor, du gehst allein zu zweit, machen die da Backpack-Hiking und er hat diesen wahnsinnig teuren Ring, der nicht nur einfach teuer ist, wo ja eine ganze weltweite Geschichte dahinter ist, der wusste schon, dass er sich das nicht erlauben kann, den zu verlieren oder überfallen zu werden.
Jörg Schröder: Ich weià ganz genau, wie mein Mann mir einen wunderschönen Gruà an meinen Mann, den ich letztes Mal gedisst habe, dass er immer die falschen Klamotten trägt. Das hat er mir natürlich sofort aufs Butterbrot geschmiert. Jetzt erzähle ich mal die positive Geschichte. Bei uns war es ja auf Mauritius. Und er mit dem Schiffchen. Da wir dahin geh' auch mit so einem kleinen Privatbötchen. Also so William und Catherine und Minnie. Und da hat er auch den Ring in der Tasche gehabt.
Catrin: Nix. Ist das so klar? Ja.
Jörg Schröder: Und das war eigentlich noch die schlimmste Zeit, weil er immer Schiss hatte, dass er diesen Ring verliert. Das kann ich mir nicht vorstellen. Der ist, das sehe ich ihm auch nach, der war keine 40.000 Wert. Wunderschön. Aber wenn ich mir vorstelle, ich habe da so einen 40.000 Pfund Teil in der Tasche, hätte ich schon Panik da in der Einöder. Hat aber ja geklappt.
Catrin: Ja, Das kann auch zur Belastung werden. In beiden Fällen Happy End kann man sagen, glaube ich. Ring ist noch da, wird gerne getragen und die Paare sind glücklich.
Jörg Schröder: Ja. Ja genau, du erzählst sie auch immer so schön vom Schmuck, das lässt du auch immer so einflieÃen. Im Ãbrigen gibt es ganz tolle Bücher über den Schmuck der Königin. und dann war es ja nachher auch so bei dieser Traumhochzeit und so weiter, da hat sie auch diese wunderbare Tiara getragen. WeiÃt du, was das für eine ist? Von der Queen Mum hat die so ein bisschen...
Catrin: Ja, groÃartig. Ich glaube, das war die Halo-Tiara mal ursprünglich in den 20er-Jahren von Cartier gefertigt und für Queen Mum, die sie dann sehr tief in der Stirn trug, wie man das in den 20er-Jahren so machte. Das weiÃt du ja als 20er-Jahre-Fan. Und die wurde sonst dann nicht mehr getragen, schon gar nicht eben nach dem Tod der alten Queen, also Königin Mutter. Und Kate bekam sie dann. Also es ist ja so, dass die verstorbene Queen sich immer die Mühe gemacht hat, wenn jemand in der Familie heiratete, eben entweder Eugenie Viatrice oder auch
Jörg Schröder: Ja.
Catrin: Oder später auch Kate hat sich die Mühe gemacht, zwei, Tiaras aus dem Kronenschatz sich bringen zu lassen. Die sind alle in einem groÃen Tresor, tief unten unterm Buckingham-Palast. Wenn sie nicht so wertvoll sind, sie im Tower sind, sind das aber normalerweise nicht die Tiaras, sondern nur die Kronen. Sie hat sich das angeguckt, hat dann die Bräute zu sich eingeladen und mit denen ein Gespräch geführt. Sie ich würde gerne eine Tiara leihen, du möchtest. Welche würde gefallen? Dann wurde das besprochen bei einem Tesschen Tee. Sie hat sich viel Mühe gegeben und
Jörg Schröder: Mmh.
Catrin: Du kannst es raten, die einzige, die ihren Mann Harry mitschleppte und sich blöd benahm, war natürlich Megan. Ist mal wieder typisch.
Jörg Schröder: Ich wollte es auf milagrischen Aufnetzung.
Catrin: Aber Kate ist da sehr, sehr gerne hingegangen, war gerührt und hat diese schöne Geste sehr gerne angenommen. Das ist eine schöne Geschichte. wieder Thema Sonderfolge. Irgendwann können wir ja mal was über ködeligen Schmuck machen. Da gibt es ja auch noch die Herzogin von Winzer und was die für Schmuck hatte. Und die schönsten Tiara ist die Lieblingstiara der Queen. Und die Broschen, was sie mit den Broschen immer hatte.
Jörg Schröder: Es ist ja auch heute noch so, dass Kate unglaublich auch so Broschen von der Queen trägt und damit ja auch immer so ein Zeichen setzt. Also in der Presse ist das dann immer gleich Thema. Das finde ich schon irre. Aber es ist auch ganz lustig, fällt die Geschichte an. Wir waren ja letztens mit Hugo Wickers unterwegs, haben den interviewt und Hugo Wickers hatte ja auch eine Brosche an seiner Krawatte.
Catrin: Ja. Die ist dir sofort aufgefallen, ja.
Jörg Schröder: Ja, das ist mir sofort aufgefallen. Aber was viel schöner ist, ich habe so Bekannten von mir das Video dazu gezeigt. Das haben wir ja noch nicht veröffentlicht. Und das erste, das ist nun wirklich relativ weit weg, sofort einer, na, das ist aber doch, das kenne ich doch, die Branche, das ist doch die Branche von der Winzer. Also, wie siehst, es gibt Leute, die achten auf nichts, aber darauf achten sie. Genau. Wäre mir aus der Entfernung nicht aufgefallen. Nicht ehrlich.
Catrin: Ja, wenn man dann Sinn für hat. Ja, also das war ein sehr gutes Replik. Das hat er uns dann auch ganz stolz erklärt. Aber ich hatte ja auch ein Replik, nämlich die drei Fehlern des Prinzen von Wales, eine Nachbildung. Und das ist eben auch nachgebildet eines alten Stückes, was David etwa der achte Mal seiner Bolles geschenkt hatte, bevor sie geheiratet haben. Nee, aber das war alles sehr, schön. Nochmal kurz zur Hochzeit selbst. Also wir haben es ja schon mehrfach erwähnt. 29. April 2011. Catherine hatte dann also diese Halo-Tiara.
Jörg Schröder: Sehr schön.
Catrin: auf dem Kopfe und ein wirklich wunderschönes weiÃes Spitzenkleid von Sarah Burton für Alexander McQueen. Ganz zart, so ein bisschen im Steve- früher Grace Kelly. Das hat eigentlich wirklich auch nur positivste Resonanz gehabt. Ich fand es auch wunderschön. Sie ist ja auch so irreschlank, war sie auch damals schon und das stand ihr ausgezeichnet. Und ihre Schwester Pippa hatte auch ein ganz zartes weiÃes Seidensatan-Kleid antrug, ihre Schleppe. Und ich glaube, den einen Moment erinnern wir uns alle, wo sie sich einmal bückte und die Schleppe hochhob. Und es wurde dann von hinten etwas aufgenommen. Sie hatte einen wirklich sehr schönen verlängerten Rücken in diesem Kleid. Und danach hatte sie dann in der Presse den Spitznamen Herald Hotness weg.
Jörg Schröder: Ja, und eine Worte, ihr ja auch untersteht, auch gleich wieder, dass sie sich da in den Mittelpunkt stellen würde mit dem Kleid. Also man kann wirklich jeden schönen Moment kaputt machen. Das sah einfach toll aus. Aber mir gefiel das Kleid der Braut am besten. Ich glaube dir auch. Das war von die Designerin. â ja, so was. Ich war im Ãbrigen mal durch Zufall an dem Grab von Alexander McQueen.
Catrin: Ach, was? Mir auch. Ja, definitiv. Das war Sarah Burton für Alexander McQueen. Krass,
Jörg Schröder: Ja, wir sind auf der Insel, auf der Isle of Skull spazieren gegangen, weit, weit weg und auf einmal gucke ich und es ist tatsächlich sein Grab. Aber ich auch nicht gewusst. so sind Zufälle. Das konnte man auch mal besichtigen, das Kleid. Das ist irre. Das sah ja so, so ja, schlicht aus im Fernsehen. Aber wenn du das natürlich vom Nahen siehst, diese, diese Stickarbeiten, die da waren,
Catrin: ist toll, da war ich noch nicht. Ja, diese Spitze.
Jörg Schröder: Die Spitze, irre. Also so detailreich, aber eben einfarbig. Eben hell alles und das siehst du so vielleicht dann gar nicht. Genau. Ja, also vor zwei Milliarden Zuschauern ging das denn in der Westminster Abbey alles ab. Ich saà bei mir zu Hause mit meinen Gästen. Wir wissen, wo du saÃt und viele, andere unserer Zuhörerinnen und Zuhörer können sich daran wahrscheinlich auch sehr erinnern. Also es war eigentlich eine, ja, es war eine super, super schöne Hochzeit.
Catrin: Ja.
Jörg Schröder: Und ich fand besonders süà diesen Moment auf dem Balkon. Dieses, ja, weià ich, mit dem Küssen, da kam so diese Bescheidenheit durch. Und dann hat es beim zweiten Mal doch geklappt. Also es war der kleine Aha-Moment. Genau. Ja, du wolltest was sagen. Ja.
Catrin: Ja. Ja, das... Hm? Ich wollte mir auch noch was sagen von dem Balkonmoment. Das finde ich bei den beiden auch so sympathisch. wird ja manchmal beinahe so bisschen false, weil man sagt, die fassen sich ja nie an der Ãffentlichkeit, die halten die Händchen auf Termin, wie eben anders als Harry und Meghan. Und auch man muss sie erst dreimal bitten, sie, dass sie küssen da auf dem Balkon. Aber ich meine, wer möchte sich schon unbedingt vor zwei Milliarden Menschen küssen? Die beiden sind einfach etwas diskreter und möchten das nicht. Das ist, ist den... ein klein wenig unangenehm wahrscheinlich. Also heute sind sie ein bisschen entspannt, aber sind jetzt auch echt schon lange verheiratet. Und die Queen und Prinz Philip haben das ja auch nicht gemacht in der Ãffentlichkeit.
Jörg Schröder: Ja, da komme ich jetzt wieder leider mit den Hamburger-Dings. Also alle Leute, die nicht in Hamburg denken, denken jetzt wahrscheinlich, wir sind so elitäre Pfeffersäcke. Aber das ist eben auch so dieses Zurückhalten. Ich mag das ganz gerne. Man schreicht das so nicht unbedingt nach drauÃen. Das muss nicht sein. Privatsache. Ja, genau. Genau. Man muss das nicht vor sich her tragen.
Catrin: Ja. Also wie man möchte, also wer es macht, ist ja auch prima. Ich verurteile deswegen ja niemanden. Nein, also wenn einem selber nicht danach ist, das so vor sich her zu tragen, sollte man es vielleicht auch nicht tun. Und es war trotzdem süà und alle, die das irgendwie gesehen haben und ich glaube, selbst sogar der Erzbischof von Canterbury, damalige, hat ja sogar gesagt, obwohl es eine so sehr offizielle und öffentliche Hochzeit war, war die Stimmung irre gut und selbst die Queen war sehr, sehr glücklich.
Jörg Schröder: Genau, jeder SVAS.
Catrin: Es war wirklich überhaupt keine Anspannung, es lief alles super. Es war richtig gelungen und gekrönt wurde das Ganze dann auch noch dadurch, dass William den Titel Herzog von Cambridge von seiner GroÃmutter erhielt und dadurch dann eben auch Kathleen Herzogin von Cambridge wurde. dann, ja, Schleifchen drum, alles schön gelaufen und dann konnte das Paar in die junge Ehe starten.
Jörg Schröder: Die Queen hat ja auch ganz süà in der Kirche geguckt. Sie hat sich von oben bis unten so angeguckt und dann aber so richtig stolz und so, ja, das ist so, die geht. Kann man machen. Kann man machen. Genau. Nach der Hochzeit, sind sie ja dann auf die Insel Anglesey in Wales zurückgezogen. Da haben sie bis 2010 gelebt. Elisabeth II. ihnen dann bewusst erst mal zu...
Catrin: Ja. Und sie hat richtig schön gelächelt. Ja. Hammer lassen. Genau.
Jörg Schröder: so ein normales Leben zugestatten. Das finde ich auch immer so ganz lustig, wenn es dann die Thronfolge geht und so weiter. Es ist ja nun auch nicht so, dass die sich danach alle zehn Finger lecken und endlich König zu sein. Man muss vielleicht nicht unbedingt so lange warten wie Charles. Aber ich glaube schon, dass die ganz froh sind, dass sie, das zeigt es ja auch mit der Familie, kommen wir auch gleich nochmal drauf, dass sie halt erst mal so ihr normales, enttütelchen Leben
Catrin: Ja, haben wir mal.
Jörg Schröder: Und William ist ja dann als Royal Air Force Pilot unterwegs gewesen. Er hat ja auch die Rettungshubschrauber geflogen und so weiter. Und Kate war so eine New Mom mit dem erstgeborenen Prinz George 2013. Und ja, war, er war sie ein bisschen einsam wahrscheinlich. Sie war sehr für sich und er war halt oft weg.
Catrin: Ja, Mutti, Mutti, Carol Middleton kam immer mal. Also man muss dazu sagen, die beiden haben auch schon einige Monate dort unverheiratet zusammen gelebt, war auch ein Novum. Aber das hat die Queen auch ausdrücklich genehmigt, weil die beiden eine Chance haben sollten, schon mal so bisschen Alltagsleben zusammen zu testen. Ja, eben wie du sagtest als RAF Pilot. Ãbrigens war er da gerade heute zu Besuch, habe ich vorhin noch schnell auf Instagram gesehen. Also hat er wieder mal Kamouflage-Uniform angezogen und seine alte Einheit dort besucht auf Engelzelt. Das war richtig toll. Und dann haben sich da ganz nett eingerichtet.
Jörg Schröder: Mh. â ja.
Catrin: Zwei, drei Zimmer nur in dem Cottage auf dem Gelände eines Adeligen, den sie kannten. Dann kam immer mal die Schwester oder die Mutter von Kate und hat ihr geholfen, gerade als Prinz George noch ganz klein war. Aber eigentlich haben sie mal wirklich wie ein junges Ehepaar mit Kind und Papi geht halt immer zum Dienst und sie gingen dann einkaufen. Man sah sie auch zum örtlichen Supermarkt alleine, wahrscheinlich im Hintergrund schon Ohn- und Sicherheitsbeamte. Aber sie hatte jetzt nicht Bedienstete, die alles für sie machten. Sie wollte auch gerne allein und zunächst hatten sie auch keine Nanny. Das hat mich damals schon überrascht, aber damals erst mal noch nicht. kam dann erst, als George ein bisschen älter wurde und sich dann auch Charlotte ankündigte, da haben sie eingesehen, dass sie nicht irgendwie eher mit Militär und dann noch öffentliche Termine und dann mehrere Kinder, das geht alles nicht, Verpflichtungen. Und dann haben sie sich ja auch vergröÃert, als es dann inzwischen drei Kinder wurden. Dann hatten sie ja auch zur Hochzeit Enmore Hall in der Nähe von Sandringham von der Queen bekommen. Das war â das Urlaubs- und Wochenendparadies. Und dann gab es als sie wegmuss von Engels Hay, gab es ja dann im Kensington Palace das frisch renovierte, schöne Apartment, wo auch eigentlich früher William und Harry ihre Kindheit verbracht haben. Das ist der Hauptdienstsitz jetzt von den beiden seitdem in London.
Jörg Schröder: Ja, und dann vielleicht nochmal für alle, da nicht ganz so drin stecken. Also drei Kinder, Prinz George 2013, das ist der Thronfolger der Spätere dann auch. Dann 2015 Charlotte und der kleine Louis, der ja jetzt kürzlich erst Geburtstag hatte. Der ist 2018 geboren. Und ja, die priorisierten also wirklich so die Familie sehr stark.
Catrin: Ja. Ja, bis heute.
Jörg Schröder: bis heute, aber auch da ganz lustig, wie wir unterschiedlich die Familien das machen. Also das ist schon in all diesen Familien jetzt wichtig, aber sie gehen das doch alle auch unterschiedlich an, haben auch ein Hund oder Hunde mittlerweile auch ein ganz groÃer, wichtiger Teil. Das hat Wilge mal so schön erzählt bei dem Interview mit ich habe den Namen wieder vergessen, er wird dir einfallen â dieser Amerikaner, der diese Reise
Catrin: Eugene Levy.
Jörg Schröder: Ja, genau. Und da hatte er eine Folge, wo er William besucht hat. Auch ganz toll kommt man dann mal so... Ja, auf jeden Fall. Machen wir ihn die Show notes. Genau. Also die haben dann aber auch so schöne Sachen wie WhatsApp-Gruppen mit anderen Eltern ganz normal gemacht. sind sie... Dann aber auch 2022 sind sie umgezogen nach Windsor. die Kinder sind dann an die Lambrook School, hab ich recherchiert, gegangen.
Catrin: Hm. Das ist super. Apple TV ist wirklich zu empfehlen. Kommt in die Show notes.
Jörg Schröder: William konnte seine Erfahrung aus seiner Scheidungskindheit mit einbringen. Dass was schlecht ist, einem vielleicht bisschen helfen. Und Kate oder Kessin aus ihrer bodenständigen Mittelschichtfamilie, Middleton halt, genau. So ist es. Und das Ergebnis, drei Kinder, stabile Basis, trotz ewiger Kritik an Presse, Williams geringer Zahl öffentlicher Auftritte.
Catrin: Nö, Nomen est Omen, sagt der Lateiner, genau.
Jörg Schröder: merklich gesteigert, muss man sagen. Und wenn man dann auch noch, hat man ihn broshafterweise Workshire Worlds genannt. Das ist ja nun heute ganz, ganz, ganz anders. Wenn man daran denkt, was alles auf ihm lastete, da kommen wir auch noch dazu, nachher zu Krankheiten und so weiter. Da war er ja nun wirklich er und die verteidige ich ja immer so, bis aufs Blut, wie eine Löwen.
Catrin: Jaja, war ja ne ganz hefte
Jörg Schröder: Und Camilla, die hat ja eben auch unglaublich viel gemacht, also die gar nicht aus dieser Ecke eigentlich kommt, das war ja auch für sie alles neu. Die beiden haben das echt gut gewuppt, kann man schon so sagen.
Catrin: Die haben es gerockt, die beiden wirklich. Und die sind jetzt wirklich fast, sind sich wirklich sehr nahe gekommen, obwohl William ja früher immer noch nur Vorbehalte hatte, von wegen, wie groà ist die Schuld von Camilla am Scheitern der Ehe von Charles und Diana. Aber inzwischen halten die beiden oft zusammen, gerade wenn es darum geht, was machen wir mit Ex-Prince Andrew oder darf Harry mal wieder zurückkommen oder so, da sind William und Camilla total einer Meinung.
Jörg Schröder: Hmm.
Catrin: Kamilla allein schon deswegen, weil sie ihren kranken Gattenschalz natürlich auch so gut es geht schützen möchte und sie Harry einfach nicht traut. Wahrscheinlich zurecht, nehme ich mal an. Aber ja, ne, ... Also, Lambrow School, ist ja in Berkshire nicht sehr weit von Windsor. Da sind im Moment alle drei noch, Kinder, wollte ich noch kurz hinzufügen, bis zum Herbst. Und dann kommt ja George auf die weiterführende Schule. Wahrscheinlich auf Internat, wir wissen bis heute noch nicht sicher wohin. Es gibt verschiedene Varianten. Ethan, wo ja Papa William und Onkel Harry waren. Oder Marlborough College, wo Mama Kate war.
Jörg Schröder: Ja. Mh.
Catrin: Die sich alle angeguckt, die Schulen. Vielleicht aber auch, um die Leute etwas zu verwirren. Was es jetzt wird, weià man nicht. Natürlich, Ethan, da könnt ihr am Wochenende immer nach Hause, weil das nur ein paar Minuten im Auto ist. Zu Fuà ungefähr acht Minuten höchstens die HauptstraÃe entlang, einmal über den Fluss bis nach Windsor auf die Burg. Da hat ja William ... Genau. Jeden Sonntag zu Omi zum Tee und ... Jaja.
Jörg Schröder: Was William früher auch sehr genossen hat, wenn er seine GroÃmutter besuchen konnte. Also auch da kleiner Tipp, wer noch nicht in Windsor war, auch in den Ort Windsor, der Schloss sowieso. Aber auch der Ort Windsor ist ganz, ganz entzückend. Da kann man einen super Tag verbringen und man kann einfach rüberstrawl nach Eton, auch sehr, sehr schön. Also es ist ein schöner Ausflug von London. gut eine Stunde entfernt. Also wunderbarer Tagestrip an so einem schönen Sonntag oder so. Oder man kann natürlich auch wunderbar mit dem Schiff hinfahren. Genau, wenn man Hauses of Parliament einsteigen und dann hat man eine wunderbare Thameseschifffahrt. Ganz, ganz toll können wir euch nur empfehlen. Genau. Dann gibt es ja noch die Zeit. Vielleicht können wir über die auch noch mal ganz kurz sprechen.
Catrin: Ja, das ist schön von lalala.
Jörg Schröder: Die Zeit, an die wir uns gerne erinnern, als eben Catherine, William und Harry wirklich, wirklich super, super eng zusammen waren, das war so ein Dreiergespann, das war schon klasse. war eine schöne Zeit, da haben sie es sehr, gut verstanden. Die ist jetzt nun mal leider weg, genau. aber da haben die beiden sich oder die drei sich auch noch entwickelt.
Catrin: Ja, das war eine schöne Zeit.
Jörg Schröder: und Catherine und William eben aber auch so zusammengehalten. Man sieht das ja jetzt, dass sie da hart sind, tatsächlich hart, muss man sagen. Aber man kauft ihnen das ab, dass sie wirklich alles dafür tun, dass diese Monarchie einfach so in den Weg geht oder den Weg gehen kann, den die sich selbst auch vorstellen und nicht, ihnen von auÃen gesteuert was vorgesetzt wird, mit dem sie dann leben müssen. Also sie gestalten jetzt schon ganz, ganz viel. Und Charles Listes ist ja auch
Catrin: See ya. Ja.
Jörg Schröder: weitestgehend zu. Genau. wollen dann aber nochmal über eine ganz persönliche Sache. Da hast du vielleicht eine Anekdote auch dazu. Deutschlandbesuch 2017. Für mich ist das ganz besonders gewesen.
Catrin: Ja, ja das stimmt.
Jörg Schröder: Weil wir 2017 in den Endzügen der Planung, 2017 wollten wir eigentlich schon der Antony und ich unseren T-Room aufmachen, das klappte aber nicht, Und wir mussten ein bisschen nach hinten schieben. Und in der Zeit, 2017 waren wir auch vor der Elphi und da war dann die Elbphilharmonie. hier in Hamburg und da war als Kathrine und William hier in Hamburg waren zum Besuch, standen wir da. Und ich weià noch, dass der Antonio, ja, der mag die Royals gerne, der hat den Markt in England geerbt, aber der ist jetzt nicht so bekloppt wie ich, was das betrifft. Und wir standen da echt den ganzen Tag satt. Da sollte ich wirklich jetzt bloà â die Eimer zu sehen. Und ich kann mich deswegen so schön dran erinnern, weil er war der aufgeregteste von allen.
Catrin: Ende hat er es dann doch wirklich genossen offenbar.
Jörg Schröder: So ist es, weil wir durften ihn die Hand schütteln. William hat auch kurz mit uns gesprochen, hat gefragt, was wir hier machen. Und wir haben gesagt, ja, wir öffnen jetzt auch einen Kaffee, englisches Kaffee. Und dann hat er in aller Kürze dann eben gesagt, ja, dann viel Erfolg bei diesem Projekt. So, und dann ist er weiter abgedampft. Dann kam Olaf Scholz und dann haben wir mit dem noch kurz gesprochen. Aber er sagt, dieser Moment, dass diese beiden Beeindruckungen, die ja auch so groà sind, beide, das ist
Catrin: Jaja, die sind sehr hochgewachsen.
Jörg Schröder: Ich erst gemerkt, dieser Moment, auch als Catherine da kam, dieser Zauber, davon ausging. Das haben ja früher auch viele bei der Queen beschrieben. sind mal zu einer Gartenparty, da der Ehemann mitgeschleppt wurde. Aber wenn die dann da stehen und selbst die beiden haben das schon geschafft, dann ist es ein ganz besonderer Moment. Die haben eine wirklich tolle Ausstrahlung gehabt und sich ja auch alle Zeit der Welt genommen. entgegen des Protokolls. Sie haben ja viel länger gebraucht als sie sollten. Wir haben es wirklich genossen. Das war meine Anekdote und meine Geschichte. Ich denke an diesen Besuch sehr, sehr gerne zurück. Wie hast du das erlebt? Wie war es denn bei dir?
Catrin: Mhm, ja. Ja, ich kann mich auch sehr gut dran erinnern. Du stand drauÃen mit Antonio. Ich saà drinnen. Ich hatte tatsächlich das groÃe Glück. Ja, so selbstständig war es nichts. gab nämlich keine klassischen Pressekarten. Da gab es drauÃen Pressepositionen. Aber ich habe einen sehr, sehr netten Freund, der in der Konzert- und Musikerbranche sehr gut vernetzt ist. Friedrich Kahl hier. Ganz liebe GrüÃe an Friedrich Kahl an dieser Stelle. Und der hat mir damals die Eintrittskarte besorgt. Und das war ein Kinderkonzert. Ganz süà gemacht.
Jörg Schröder: Selbstverständlich. Ja, okay.
Catrin: und die beiden standen damit auf der Bühne, verschiedene Instrumente gespielt und erklärt wurden für die Kinder, die im Publikum saÃen. Die standen also beide rechts vom Dirigentenpult und ich saà auf der rechten Seite der Bühne so in der ersten Reihe im ersten Rang, also sehr nah bei, das waren vielleicht so dreieinhalb Meter entfernt. Sie beide wendeten mir den Rücken zu, das hatte aber Vorteile, da konnte ich sie ganz gut beobachten. Und eine ganz lustige kleine, ein kleiner Moment, den ich wirklich witzig fand, war
Jörg Schröder: Ja.
Catrin: Kate stand neben ihm und war sehr freundlich, guckte sich immer â und erlebte, wie die Kinder die einzelnen Instrumente anfassen durften und zuhörten. William stand neben ihr und irgendwann merkte sie, dass bei ihm offensichtlich die Gedanken abschweiften, dass er unkonzentriert wurde. Da habe ich gesehen, sie ihn mit dem Linken, weil sie stand auf seiner rechten Seite, sie hat mit einem kleinen Rippenstoà versetzt, und ist da kurz ein wenig unmerklich zusammengezuckt. Dann hat er wieder Haltung angenommen und hat dann auch wieder teilgenommen.
Jörg Schröder: Wie die kleine Schale, bei dem Louis macht.
Catrin: Ja, ja, ja, da weià man, wo Charlotte das her hat. Das hat sie von Mami geerbt. Also das fand ich so süà und menschlich, wie sie ihn da einmal zur Raison gebracht hat. Sie, die nicht gebürtige Reuel, hat das alles voll im Griff und er war vielleicht bisschen langweilig oder vielleicht war er müde. Jedenfalls merkte man auch an seiner Körperhaltung, dass da keine Spannung mehr drin war und dass er so vor sich hinträumte. Und ja, sie hat einmal so Zack und dann war der Ehemann wieder dabei.
Jörg Schröder: Eides. Lass Sie den noch mal persönlich dann kennengenannt auch anschütteln können.
Catrin: Das konnte ich nicht, weil das ist ja immer, wenn du einmal drin sitzt, musst du drin sitzen bleiben, bis die raus sind. Und als ich dann raus kam, waren die schon abgereist, sind dann mit der, ich glaube sogar mit dem Boot über die Elbe und dann von Finkenwerder zurückgeflogen.
Jörg Schröder: Na, so ist es. Ja, genau. Wir standen so in der Mitte. Und wirklich, weil wir so früh waren, auch vorne, dann kamen immer näher, kamen sie immer näher. Und wie gesagt, Antonio, der eigentlich gesagt hat, wie bekloppt sind wir dann eigentlich, dass wir das machen, hat er dann nur noch gesagt, hoffentlich kommen die hier auch vorbei. Ich glaube, die kommen hier, ich die bleiben bei uns stehen. Ich glaube, die bleiben bei uns stehen. Und dann blieben sie bei uns stehen. Ja, also es ist ganz lustig. Also Probleme und Dinge, die niemand braucht, aber die einem immer im Kopf bleiben.
Catrin: Hm. Na? Hahaha â aufregend! Also ich finde schon, dass wir die brauchen. Ich bin ja auch so jemand, der sich morgens â sechs irgendwo hinstellt. Ich bin ja mal fast, also ich bin auch mal nach Engelshey vor zwei Jahren, ich glaube es war vor zwei Jahren im Sommer, weil nämlich in Chester, was da auf dem Wege liegt, hat ja der beste Freund von William, der hat so von Westminster geheiratet. Und William war best man, nicht best man, er war Asher, also der, die Leute reinbringt in die Kirche. Das heiÃt, man wusste, William kommt auf jeden Fall, Kate nicht, weil sie da ja auch krank war.
Jörg Schröder: Ja. Okay.
Catrin: Aber ich bin da extra hin als einziges Mitglied der deutschen Presse und habe diese Hochzeit, die Berichterstattung für Stern und Gala von dieser Hochzeit gemacht. Und ich habe mich da auch vor die Kirche gestellt morgens â sechs und stand dann auch in der ersten Reihe und habe da auch schöne Filmchen vom Brautpaar und Bilder und auch von William, er da aus so einem kleinen Van aussteigt, ein paar anderen Männern, die da auch Aufgaben hatten beim Gottesdienst und dann ein groÃes Gekreische und William winkte und auf den Dächern waren die Scharfschützen und es war schon auch sehr speziell.
Jörg Schröder: Ja, ich habe das mal bei dem Geburtstag der Queen, bei der Parade, tut mich alle auch unvergesslich und die nettesten Bekanntschaften gemacht und im Ãbrigen hat sich gelohnt da unser Rezept für die Scones auch her, weil die liebe Josie, wir hatten ja nichts zu tun und haben über Scones gesprochen stundenlang, nachdem wir uns â den Platz gestritten haben.
Catrin: Ja, Ja, das geht in GroÃbritannien toll. Ach, das war ne wirklich wichtiges Thema, ganz wichtiges Thema.
Jörg Schröder: Das war ein Gerangel, war vornehmes Gerangel, aber wir haben uns dann, genau, das war eine alte Dame, die Irre, überall, leider hat sich nachher nicht mehr gemeldet. Ich vermute Corona hat da seinen Teil dazu beigetragen. Ich kenne niemand anderen. Aber die ist zum Beispiel der Family immer hinterher, der Queen immer hinterher gereist und die kannte die auch schon.
Catrin: Ja, pff, weià man nicht, ja. Hm.
Jörg Schröder: Also gibt dann auch Bilder und Videos, wo es ist, ach Sie wieder, Miss Bennet. Also Sie haben sich schon mit Namen begrüÃt. Sehr, sehr schön. Na ja, also kommen wir von den ganz schönen Jahren. Da halten wir uns nicht ganz so lange auf, aber damit es in der Chronologie erwähnt ist. Ja, das Schicksalsjahr 2020. Das war dann der Maxed, der sogenannte Harry-Megans-Ankündigung, keine Working-Royds mehr seien zu wollen.
Catrin: Here we Ja, muss ja leider.
Jörg Schröder: Genau, und dann kam dieses furchtbare Off-Road-Wind-Free-Interview mit haufenweisen Vorwürfen, feitschen Tränen. Das Witzige ist ja, Megan konnte ja nicht weinen, wollte sie so gerne, aber guckt euch das an, ist keine echte Träne, eigentlich gar kein Wasser geflossen. Eine kleine Boshaftigkeit von mir. Nicht, dass wir den Chit-Sturm kriegen, aber die Netflix-Doku...
Catrin: Ja, obwohl...
Jörg Schröder: Mit der Schmutzwäsche nicht gut gelaufen, die wurde öffentlich gewaschen, wir alle kennen das. Buch, Speer, Skandale, über Skandale angebliche, wurden ausgeschüttet. Die Entfremdung von der Roy Family, die bis heute anhält. Und Charles versucht immer natürlich als Vater noch da die Kurve zu kriegen. Bei Katharine und William.
Catrin: Ja. dauert.
Jörg Schröder: insbesondere bei Kesvin stoÃen, beiÃen die wirklich auf Granit? Da ist komplett weg.
Catrin: Ja, das Vertrauen ist weg. Sie wurde ja auch als Ressistin diskreditiert in Spare, genauso wie Charles im Ãbrigen. Sowas kann man nicht mal eben verzeihen. Das ist ja eine Art von Rufmord. Der hat früher mal über Kate gesagt, ich liebe sie, ist die Schwester, ich nie hatte. Das würde ich einem Menschen auch nicht verzeihen, den ich mal so nah an mich angelassen habe. Der mich dann so von Strich und Faden hintergeht und schlimme Dinge über mich verbreitet. Sowas kann man nicht. Ich finde nicht, dass man so was verzeihen sollte.
Jörg Schröder: Na, das kann ja auch gut sein. Also ich bin auch nicht nachtragend, aber ich vergesse nichts. Genau. Also diese Sache, die ist bis heute noch so. Und es gibt auch immer noch diesen, ja, es gibt immer noch diesen kleinen Kampf, wird immer weniger. Und das haben wir, finde ich, auch zu einem ganz groÃen Teil Kressin, Katherine und William, zu verdanken. Ich finde, Katherine hat das toll gemacht. Vielleicht kannst du dich und auch alle unsere Zuhörerinnen und Zuhörer, gerade zu Weihnachten und so werden ja dann die traditionellen Fotos geschossen. Catherine macht das ja dann auch, eher so privat und so. Und das ist immer so ein kleiner Kampf zwischen Meghan, Harry und wie kommen wir an und Catherine und William und mit welcher Eleganz Catherine das weghaut. Ich denke nur an das Klavierspiel. Und ja, und was dahinter steckt.
Catrin: Ja, das finde ich auch. â das ist eine wunderbare Szene.
Jörg Schröder: Schon war alles weg und das ging steil dieses Video und sie sind in der Sympathie wieder gestiegen und so. Die machen das schon sehr, sehr geschickt und so unglaublich vornehm leise. Die reagieren ja sehr subtil auf diese ganzen Angriffe. Und das finde ich toll. Das zeigt sich wieder, das was wir ganz zu Anfang hatten, diese Disziplin, die sie da wirklich an den Tag legen. Finde ich schon cool.
Catrin: Ja, plus es ist ja auch wirklich Substanz und Begabung dahinter. Kate hat ja schon ganz lange Klavierunterricht gehabt und sie kann ja auch wirklich gut spielen. Das hat sie einmal zu Beginn des Eurovision Song Contest, als der in England war, in dem schönen blauen Kleid, am Flügel, in Windsor, in einem Salon. Das ist ja auch viral gegangen, dieses Video ganz bezaubernd und jetzt mehrfach schon bei ihrem von ihr organisierten Weihnachtsgottesdienst immer in der Westminster Abbey, dass sie da auch zum Teil mit berühmten Sängern oder auch, weià nicht was,
Jörg Schröder: Innen. Ja.
Catrin: Ich weià gar nicht, wer war, peinlich, Gitarrenspieler, bei dessen GroÃbritannien, glaube ich, berühmt, der dort sang und spielte und sie hatte ihn begleitet auf dem Flügel mal ebenso. Und dann gab es ja irgendwie letztes Jahr auch noch mal, dass sie mit ihrer Tochter Charlotte dann in Windsor zu sehen war, wie sie gemeinsam spielte, auch ganz bezaubernd. Und sowas ist einfach, das ist royal, trotzdem menschlich, das ist gut gemacht und nicht so schaut her, jetzt komme ich. Also wirklich so genau das Gegenteil dessen, was Megan da immer macht. Und dann schickt sie ihre Kinder, so halb zu sehen durch die
Jörg Schröder: Genau.
Catrin: Kamera da, ich find's furchtbar. Nee, nee, nee.
Jörg Schröder: Aber wir nennen die Namen nicht. Wir nennen die Americans. Genau. Aber dann, wir wechseln jetzt auch sofort auf 2022. Das Platinum Jubiläum der Queen. Wir haben letztens in unserer Sonderfolge zur Queen 100 Jahre, also wer es noch nicht gehört hat, hört da gerne mal rein. Da war
Catrin: Ich fürchte, ich hab ihn gerade genannt, aber egal. Super. Hm.
Jörg Schröder: war sie aber schon sichtbar krank, also sehr dünn. Und dann der Tod der Queen. Ja, â was kamen? William und Kate wurden dann, die Orchestin wurden dann Princes und Princes of Wales. Das ist schöner Moment. Und rückten die an den Thron heran und König Charles und seine gemahlenen Kamiller, die machten sich dann tatsächlich viel, viel, viel, viel besser, als man immer gesagt hat.
Catrin: Ja.
Jörg Schröder: Die sind beliebt, die haben das gut gemacht. Der Shitstorm, der da so kommen sollte, alle hatten Angst davor. Das blieb eigentlich aus, das kann man wirklich sagen an der Stelle. Und ich finde auch, an der Stelle darüber haben wir gar nicht gesprochen in der Sendung über die Queen. Ich fand da auch so genial, wie sie es geschafft hat.
Catrin: Ja, das ist zwar.
Jörg Schröder: Der Tod der Queen, also dieser Untergang und gleichzeitig der Aufgang durch diese zehn Tage. Also es war ja, man war so dazwischen, Also man war so unendlich traurig, weil die Queen ging, aber es gab so schöne, hoffnungsvolle Bilder von das, was kommt. Das haben die wunderbar, also mich haben die damit so abgeholt. Man wusste, ja, das war nicht so abrupt, sondern das ging so ineinander über und für mich
Catrin: Hm.
Jörg Schröder: Es ist super gelaufen, ich sagen. Das hat einem das richtig leicht gemacht. Viel viel leichter, als ich befürchtet habe, dass die Queen nicht mehr da ist. Die wir ja alle total vermissen. Wen war die Queen? Aber mir fiel das nicht ganz so schwer. Genau.
Catrin: Ja, ja da hast du recht. Ja, es war gut durchchoreografiert. Es war ja immer klar, dass es ab dem Tag ihres Todes ungefähr neun oder zehn Tage sein würden. Auch dadurch, dass sie in Schottland starb, hat man sie dort erst aufgebahrt. Dann der feierliche Transport nach London, dort aufgebahrt diese Riesenschlange, die sich alle angestellt haben, â sie in der Westminster Hall sehen zu können und dass ihre Enkelkinder dann â den Sarg Wache gehalten haben. Das war ja auch eine schöne Tradition. Da konnte man die Trauer so ein wenig verarbeiten.
Jörg Schröder: W?
Catrin: Ich werde nie vergessen, das fand ich schön, nach ihrem Tod, als Charles und Camilla das erste Mal wieder nach London gekommen sind. Die waren auch in Schottland und stiegen vor dem Buckingham-Palast aus. Da wiederholte sich die Geschichte von damals nach der Yennas Tod, als die Queen dort ausstieg und die Blumen anguckte und Angst hatte, ausgebuht zu werden. Das war dann doch sehr versöhnlich. Man weiÃ, dass Charles zu jemandem ich muss das machen, aber ich hab auch Angst, dass die Leute mich nicht annehmen oder ausbuhen oder sich abwenden. Dann sind die beiden ausgestiegen.
Jörg Schröder: Ja. Hm. Fagant!
Catrin: Das fand ich so berührend, dass die Leute dann, Gott sei der riefen und applaudierten und anfingen, Nationalhymne zu singen in der neuen Form. Da bin ich noch sehr gerührt und er hat damals auch feuchte Augen gehabt. Das fand ich sehr schön. Da fühlte er sich angenommen und eine ältere Dame hat ihn dann sogar in den Arm genommen, was er auch schön fand, nach dem Motto Willkommen, Willkommen in deinem neuen Leben und wir akzeptieren dich als König. Das fand ich gut.
Jörg Schröder: Ja, ich habe mich vieles darüber gefreut. Ja. Ja, das waren wirklich tolle Momente. Dann allerdings 2024, dann leider der Schock, Katharines Unterleibs-OP. Dann der Riesen-Schock danach, Krebsdiagnose. Und dann auch noch die, vom König die Krebsdiagnose. Grauenhaft, ja.
Catrin: Ja. Ja, innerhalb ganz kurzer Zeit, war kaum eine Woche oder was dazwischen, das war ganz, ganz zack, zack, Schlag auf Schlag, ich konnte es gar nicht fassen. Also es war... Nee, überhaupt nicht. Niemand hat es verdient, aber das war so furchtbar. Es ist immer noch, leider muss man sagen, ist ja nicht vorbei.
Jörg Schröder: wo man gesagt hat, das haben die echt nicht verdient jetzt. Genau. Ja, das war wirklich schlimm. Genau, und dann haben wir ja auch natürlich so eine, da sind wir wieder bei der Presse in England, dass natürlich es gab Verschwörungstheorien, dass die Kästin gar nicht da ist, weil sie ist ja von der Bildfläche so ein bisschen verschwunden. Und mit, wir bei so einem Thema sind wie mit Mette Marit und so wie man es machen kann, sie hat sich entschieden, wirklich sich komplett zurückzuhalten, was zu diesen Verschwörungstheorien führte und dann hat sie ja per Video
Catrin: Ja.
Jörg Schröder: hat sie dieses Video gegeben und hat sich geäuÃert zu ihrer Erkrankung. Und dann eben auch mit der Chemotherapie usw. keinen Hehl daraus gemacht. Da haben sie sich eben auch von der menschlichen Seite gezeigt. der König dann eben auch, man weià bis heute nicht, welchen Krebs er direkt hatte usw. Aber er ist da für einen König unvorstellbar gewesen bei der Queen. Also er ist da ganz anders mit umgegangen.
Catrin: Hm. Ja, das ist richtig.
Jörg Schröder: Sie haben es aber schon überlebt. Wir hatten wirklich Angst. Ich kann mich noch an unseren Coronation Day unterhalten. Das war wirklich Angst. Die ist weg und auch das haben sie geschafft. Das zeigt auch nochmal wieder, wie furchtbar das natürlich ist, dass diese beiden Menschen das erlebt haben.
Catrin: Ja, das muss man wirklich wirklich sagen. Ja, das ist wahr.
Jörg Schröder: so hoher Rang und so weiter. Ja, diese ScheiÃkrankheit macht von niemandem halt. Und das hat unglaublich vielen Menschen Hoffnung gegeben und so schrecklich das eben dann auch war, aber es hat vielen Menschen auch geholfen.
Catrin: Ja, ich muss auch sagen, was ich ja sehr berührend fand, zeitweise lagen ja Charles und Kate in derselben Klinik nur einen Flur auseinander. Und weil es Kate, das war dann noch bevor die Krebsdiagnosen bekannt waren, man wusste aber, liegen dabei. Charles sollte ja an der Prostata irgendwie einen kleinen Eingriff haben. bei ihr war es eine Unterleibsoperation, die halt schwieriger war. Und man weiÃ, dass Charles sich dann wirklich ab und zu den Bademantel übergeworfen hat und seine Schwiegertochter in ihrem Zimmer besucht hat. Das hat mich so berührt, auch so süÃ. Daran sieht man, dass er sie wirklich auch lieb geworden hat wie eine Tochter und dass die beiden wirklich eng sind. Und manchmal, wenn Charles und sein Ãltester über Kreuz gehen, beide ein bisschen in Temperament, ist es wohl immer noch ganz oft Kate, die dann wieder ein bisschen die Stimmung erwärmt und die beiden wieder bisschen zusammenführt, weil Kate und Charles einfach uns sehr auch noch mal zusätzlich seit der Krebserkrankung ein sehr, sehr gutes Verhältnis haben.
Jörg Schröder: Ja. Ja, und auch das Verhältnis zu den Kindern, wenn man sieht, wie Charles mit den Kindern umgeht.
Catrin: Ja. Der â nimmt doch Louis immer wieder auf den Schoà und der kann ihn an der Nase zwicken oder was auch immer machen. Der hat den Kleinen ganz begeistert da auf dem Arm.
Jörg Schröder: Ja, lustige Krawatten trägt, die ihn Louis geschenkt hat und so weiter und so fort. Also wirklich trotzdem geschmackvolle Krawatten im Ãbrigen, aber lustig und geschmackvoll. Genau. Ja, also es haben die super hingekriegt und dann haben sie, hat ja oder Christian hat ja auch gesagt Perspektive hat das komplett verändert natürlich. Und 2025 sind sie dann in die Forest Lodge in Windsor für einen Neustart umgezogen.
Catrin: Das ist ja... muss ich dir zustimmen, ich finde das auch.
Jörg Schröder: verweilen sie jetzt.
Catrin: Ja, denn die schwere Krebsphase hatten sie ja in dieser sehr hübschen kleinen Rosa Villa Adelaide Cottage ganz nah an Windsor Castle erlebt. Und ich kann aber verstehen, dass dann vor allem Kesslmann gesagt hat, hier habe ich gelegen, wenn ich mich ganz mies fühlte nach meiner Chemo und die Kinder durften es nicht merken. Das hat jetzt für mich schlechte Erinnerungen. Ich will hier raus und es war immer ein bisschen eng für uns. Die Kinder werden jetzt auch älter und dann sind sie nicht sehr weit weg, auch im Windsor Great Park in die Forest Lodge gezogen. Und ich glaube, da können sie sich jetzt wohlfühlen. ist ein hübsches Anwesen, etwas gröÃer und auch angemessener mit und so weiter, ich denke, das passt jetzt schon sehr
Jörg Schröder: Ja. Und wenn wir uns so über Catherine und William unterhalten, vor allem über Catherine, wir gucken ja dann auch immer so drum herum, so die Umgebung, was ist dann da noch so. Und da gibt es so Leute, die eigentlich überhaupt nicht auftauchen, aber sehr wichtig sind, für die Familie auch sehr wichtig sind und sich sehr, du hattest das eben schon mal erwähnt, auch die Freunde halten sich sehr zurück, sind sehr diskreter.
Catrin: Mhm. Ja.
Jörg Schröder: Und von den beiden, von denen erzählst du uns auch jetzt mal. Du weiÃt ja nicht mal einen, ne?
Catrin: Ja, ja, ja. Wobei ich muss sagen, ab und zu, es geht jetzt hier, haben sich vielleicht unsere Zuhörer und Zuhörer schon gedacht, es geht jetzt hier gerade â die Familie, vor allem â die Eltern von Catherine. Die Middletons, ja, also die sind auch ungewöhnlich stark aufgenommen worden in den Royalen FamilienschoÃ. Viel mehr als frühere Schwiegereltern und auch die Eltern von Diana überhaupt nicht und nicht nur, weil die geschieden waren.
Jörg Schröder: Carol Michael Middleton.
Catrin: Also die werden auch mal nach Sandringheim eingeladen am zweiten Weihnachtsfeiertag. Die werden nach Eskott mit eingeladen. Letztens war ja sogar Mutter Carol Middleton mit Prinzessin Anne auf einem anderen Pferderennbahn-Ebsen, es, glaube ich. Und die haben da echt Spaà gehabt. war wirklich, die müssen sich gut verstehen. Aber die sind so klug, die reden nicht drüber. Dann wird es, die machen keine Home-Stories. Also wird es auch respektiert. Und dann folgt die Presse denen jetzt nicht über die Ãbergebühr, weil die immer sehr klug und diskret und sehr moderat mit der Sache umgegangen sind, sich nie da wirklich
Jörg Schröder: Ja genau.
Catrin: â Unsere Tochter ist mit dem künftigen König verheiratet. Die haben das immer gut und mit viel Augenmaà gemacht. Sind ja beide Selfmade People. Sie früher bei British Airways gearbeitet als Flugkapitän und sie als Stewardess. Dann haben sie beide dieses Party-Pieces, Party-Zubehör-Versandhandel-Geschäft aufgebaut. Sie damit ziemlich reich geworden. Daher die guten Schulen für die Kinder. Ich glaube, gab auch noch ein Trust Fund aus seiner Familie. und mit ganz guten MaÃstäben und werden erzogen, meinem Eindruck. Sonst hätte Kate das jetzt auch alles wahrscheinlich so gar nicht hinbekommen. Also ich muss sagen, ich bin auch ein groÃer Fan von Carol und Michael. Die haben auch schon seit Anfang der 2000er als ihre älteste Tochter dann den jungen William, der vielleicht noch bisschen verloren war, noch relativ kurz nach dem Tod der Mutter. Vater Charles, nie genug Zeit für ihn. Also wenn der dann übers Wochenende nach Buckleberry kam, in das Elternhaus von seiner Freundin, ist er in die Familie aufgenommen worden und zum ersten Mal erlebt, wie es ist, wenn man sonntags runterkommt und alle sitzen im Schlafanzuchen und Küchentisch und frühstücken. Und er hat sich total gefreut, sich dann einfach in seinem Schlafanzuch mit dazu zu setzen. Und keiner verlangte erst mal, dass er sich anzieht, damit die Dienerschaft ihn nicht irgendwie so sieht oder keine Ahnung. Also er hat da das normale Leben kennengelernt und musste halt auch mal die Spülmaschine ein- ausräumen. Das hat ihm aber auch nicht geschadet. Im Gegenteil, ich glaube, das hat er sogar ganz gut gefunden.
Jörg Schröder: Ja. Das hat er ja sowieso, das finde ich so irre, gerade bei William, aber auch damals bei Harry. Vor allem aber muss ich sagen, auch jetzt bei William, also diese Bescheidenheit, also er ist ja sehr viel unterwegs zum Thema Obdachlosigkeit, auch noch heute. Auch George hat er jetzt schon eingeführt, genau in die Einrichtung, in die er damals mit seiner Mutter gegangen ist. Da gibt es auch schon schöne Vergleichsbilder. Also das ist ihm ganz wichtig.
Catrin: Ja, das ist Lieblingsthema. Hm.
Jörg Schröder: Wir hatten eben über Kenia gesprochen. Also der weià durchaus, wie man eine Toilette putzt und so weiter und so fort. Das hat er alles gemacht und da kann sich glaube ich durch manche einer sogar was abschneiden. Also das finde ich schon ganz gut, dass er das lernt und auch wirklich kennengelernt hat. Und auf der anderen Seite finde ich immer wieder erstaunlich. Wir haben da in anderen Folgen darüber gesprochen. Catherine hat es wirklich super, super geschafft.
Catrin: Ja, das hat er seinem Geprtier lernen müssen.
Jörg Schröder: ihrer Welt in diese royale Welt zu kommen, weil sie einfach aufmerksam offensichtlich ist. Sie ist unglaublich aufmerksam und hat sich unglaublich viele Dinge abgeguckt, habe ich das Gefühl und gelernt. Wirklich nicht gequatscht und nicht alles verändern wollen. Also ich sage, es kommt eigentlich in jeder Folge vor und auch in dieser Folge wieder unsere Good Manners, unsere Indikette-Geschichten. Ja, leider Gottes gar nicht, weil ich jetzt Werbung machen will, lasse ich auch.
Catrin: Hättest du es nicht gesagt, hättest ich es jetzt gesagt.
Jörg Schröder: Die Menschen wollen ja immer so an der Etikette rumschrauben, an den Protokollen, an dem Drumherum. Und das hat eben Cassian anders gemacht, anders als zum Beispiel in dem Megan auch. Sie hat gesagt, ich muss mich anpassen, das Protokoll ist das Protokoll. Und trotzdem kann man es menschlich gut hinkriegen. Und das beweisen die doch jeden Tag.
Catrin: Ja, sehr anders.
Jörg Schröder: Das Protokoll ist nicht das Schlimme, sondern so, wie die Menschen damit umgehen. ist es. Wie sie sich dazu verhalten. Wie das so schön im Coaching heiÃt, ich bin nicht, sondern ich verhalte mich. Und genau so ist es hier auch. Und das finde ich, das beweisen die beiden, besonders Katharine, sehr, sehr stark. Genau.
Catrin: wie sie sich dazu verhalten, Vor allem, was mir dabei auch immer wieder auffiel, als ich noch jung und wirklich unerfahren war, hat sie gesagt, ich gucke einfach immer, wie die Queen es macht, wie in Etikettekursen, wenn man nicht weiÃ, wie es geht, mal gar nichts machen, sondern ganz diskret gucken, wie machen es die anderen. Sie hat gelernt, hat auch an sich gearbeitet, sie hat früher Probleme gehabt, öffentlich reden zu halten. Das hat sie gelernt, sie hat sich wirklich anders als Megan Hilfe geholt, ganze Hofprotokoll und diese ganzen Rangordnungen. Die Titel hat sich das erklären lassen. Und jetzt, wo sie total firm ist und es total super macht, da geht sie jetzt schon mit William an die Sache ran, bestimmte Usancen zu verändern, so wie es ihr passt. Ganz vorsichtig und langsam, nämlich genau da, wo es vielleicht auch sinnvoll ist, hier die Kinder anders zu erziehen, als es früher üblich war. Und dann wird es auch angenommen, weil sie an den wirklich wichtigen Stellen bei groÃen diplomatischen Anlässen oder so macht es sich genauso, wie es immer war, wie es erwartet wird. Man kann ihr überhaupt nie irgendwas vorwerfen, was sie falsch macht. Aber bei bestimmten Punkten ist sie hart. Sei es, wenn es â die Kinder geht oder Harry kommt mir nicht mehr ins Haus oder da war sie wohl auch mit William die treibende Kraft. Andrew muss jetzt aus diesem Kreis der Working Royals raus, weil diese Absteinssache ist nicht vertretbar, der darf mit uns nicht mehr gesehen werden. Mit dem werde ich mich nie wieder fotografieren lassen. Da war sie eben auch ganz, ganz hart und dann kann sie das auch verlangen.
Jörg Schröder: Ja, jetzt das Thema mit Ãgenie und Beatrice. so. ist sie, also das, was man zumindest in der Presse liest, am strengsten von allen und geht da wirklich sehr vorsichtig mit â Das ist eine Gradwanderung jetzt. Aber die ist doch schon sehr, sehr straight. Das muss man schon sagen. Absolut.
Catrin: Ja, genau das auch. Hmm. ist es natürlich immer. Sie Rückgrat. Vielleicht fast noch mehr wie die alte Queen Mum und nicht so sehr wie die verstorbene Queen. Da dachte man auch immer, die ist ja so hübsch und so lieblich und so süÃ. Aber hier letzte Folge auch schon erwählt. Rückgrat aus Stahl. glaube, das hat Kate am Ende ein bisschen auch. Also Rückgrat aus Stahl, Eisenstange und Samthandschuh. Ist vielleicht kein Zufall, dass sie mit einer Tiara von Queen Mum geheiratet hat. Da ist, glaube ich, auch so bisschen quasi übergegangene DNA in ihr.
Jörg Schröder: Die Eisenstange, wie war das? Eier, Eisenstein. Ja.
Catrin: Die weià schon, was sie will und dieser berühmte Spruch, Recollections may vary in Bezug auf die ganzen Verleumdungen von Meghan and Harry soll ja sogar von Kate stammen. Also ganz gezielt, aber elegant, Federn zurückschlagen und nie ausfällig werden, aber trotzdem am Ende als der Stärkere dastehen.
Jörg Schröder: Ja. Genau, die ist subtil und das, finde ich, macht sie wirklich sehr, sehr elegant. Also wenn wir das jetzt mal zusammenfassen, das ist eigentlich die schöne Ãberladung, nämlich zu unserem Ausblick. Wenn ich das so höre, wie die das hinkriegen, Vergangenheit, ihr Leben sozusagen, die jungen Jahre gut gelebt, die haben Erfahrungen gesammelt, so wie das Volk lebt, sie hat Erfahrungen gesammelt, es im Königshaus ist und so weiter und so fort. Sie gehen beide super â mit dem Problem, die jetzt da sind, sind immer da.
Catrin: Hm.
Jörg Schröder: Da kann man wirklich sagen, ich bin hoffnungsvoll das Königspaar der Zukunft. Die sind gut präpariert und das kann was werden.
Catrin: Also ich bin festhüpfend überzeugt, dass es was wird. Es gibt nur eine Stelle, wo ich mir bei William so ein bisschen vielleicht Sorgen mache, weil er immer so sehr betont hat, er wolle doch einiges ändern und die Monarchie verschlanken. Man weiÃ, dass er nicht so gerne prächtige Uniformen und Hermelin und sowas mag und dass er da einfach auch so diese Deszeremonielle sehr einschränken will. Und ich habe ein bisschen Angst, dass das auch für dich und mich, die wir das so sehr mögen, dass uns das dann zu nüchtern wird. Also wenn es keine richtige Krönung mehr geben sollte, sondern William sitzt da genau wie der niederländische König nur irgendwo.
Jörg Schröder: Genau.
Catrin: legt einen Eid ab und die Krone ist neben ihm auf einem Tischchen. Das ist halt nicht mehr dasselbe. Und ob wir das nun wirklich wollen, weià ich nicht. Man muss halt gucken, dass sie das Kind nicht mit dem Bade ausschütten.
Jörg Schröder: Das war meine groÃe Angst, dass das zu schnell gegangen wäre. Wäre jetzt Charles und Camilla nicht gewesen. Und ich habe da auch so bisschen Angst. Habe aber die Hoffnung, dass es ähnlich ist wie Charles. Hat man ja auch immer Angst gehabt, dass er auf einen Thron kommt. Und dass er dann gesagt hat, er ist ja kein Depp sozusagen. Er weià schon, dass sich das jetzt ändert. Und ich bin mir schon relativ sicher.
Catrin: Ja, da hast du recht.
Jörg Schröder: dass es genug Menschen von auÃen gibt, Politik wie auch Kirche, die sagen, nee, das sind Symbole. Also diese Symbole wegzunehmen, das ist zu viel, das kannst du nicht machen, weil sie stehen ja für was. Die stellen ja was dar, diese ganzen Symbole. Und da habe ich eigentlich Hoffnung, weil auch das, was Kessling jetzt gemacht hat, Anzac Day und so weiter und so fort, die tragen das ja sehr mit Würde.
Catrin: Seid mal vorsichtig. See ya!
Jörg Schröder: Und auch das sind ja alle Symbole, da sind. Also ich hoffe es zumindest, weil davor habe ich am meisten Angst, dass es wirklich eine sehr, sehr abgespeckte... Dann ist der Zauber weg. Aber ich kann es mir eigentlich gar nicht vorstellen. Aber er redet viel davon. das ist ja dann vielleicht auch so zwischen zwischen viel Reden und Dingen und dann in der Mitte trifft man sich.
Catrin: Ja, wie es auf deutsch ja so schon heiÃt, es wird nicht so heià gegessen, wie es gekocht wird. Vielleicht übertreibt er jetzt ein bisschen, dann muss man sich irgendwann in der Mitte treffen. Es ist natürlich so eine Sache, gerade die jungen Leute interessieren sich laut Umfragen ja nicht mehr so für die Monarchie in GroÃbritannien. Man muss die natürlich abholen, man denkt, die kann er besser abholen, wenn er diese dieses staubigen Hermelin-Umhänge dann irgendwie weglässt. Andererseits zumindest so junge Frauen finden ja wiederum Kate ganz toll, weil die auch so eine Stilekone ist, wenn die irgendein Outfit trägt, was nicht gerade furchtbar furchtbar teuer ist.
Jörg Schröder: Hm.
Catrin: Also manchmal trägt sie ja auch High Street Sachen, die nur zwei, drei von 100 Pfund und dann sind diese Sachen aber sofort innerhalb von wenigen Stunden alle komplett ausverkauft. Der Kate-Effekt hat wieder zugeschlagen. Das heiÃt ja, dass Kate auch als junge Frau und Modeikone auch eine Vorbildfunktion hat und da auch eine Verbindung schafft zur Monarchie.
Jörg Schröder: Ja. Ja, und wenn sie wirklich im Vornornat erscheint, ist das auch immer das Thema. Also das ist irre. Das ist leider immer so mit Königinnen. So Königin hat natürlich ein bisschen mehr Lametta.
Catrin: ein Wahnsinn.
Jörg Schröder: Ich mag ja Uniformen sehr, sehr gern. Aber wir sind eine Königin natürlich durch die Tiaras und so weiter und so fort. Das sieht schon aus. Das ist schon wirklich sehr, schön. Ich hoffe auch, dass es so bleibt oder sich nur wenig verändert. Genau. Ich glaube, wir können sagen, wir gucken hoffnungsvoll in die Zukunft. Wir haben, glaube ich, nichts wirklich vergessen.
Catrin: Ja, das... Ich auch, versteh. Ja, das machen wir. Nö, ich glaub eigentlich auch nicht.
Jörg Schröder: Genau. Und wenn doch noch Fragen sind, hoffen wir, dass unsere Zuhörerinnen und Zuhörer uns auch tatsächlich fragen.
Catrin: Ja, bitte schön, wir bitten wirklich sehr darum.
Jörg Schröder: Katrin, aber zum Schluss kommen wir natürlich auch nochmal zu so hausmeisterlichen Themen. Die werden wir jetzt hinten nochmal ranpacken. So nennen wir die mal. Genau. Heute haben wir ja keine News vorne gehabt. Vorne soll es jetzt mal die News geben, weil es eine Bonusfolge ist. Aber hausmeisterliche Themen. Lebst du in Verschwörungstheorien? Frage ich nicht. Eigentlich nicht.
Catrin: Nee, ist ja eine Bonusfolge, da gibt's ja dann immer nur das eine Thema. Normalerweise eigentlich nicht, nein, da bin ich... Nö, ich neige dazu nicht.
Jörg Schröder: Ich mache das jetzt mal elegant, â die Kurve zu kriegen. Also würde ich in Verschwörungstheorien leben, dann würde ich behaupten, bei unserer letzten wunderbaren Folge zur Queen, da gibt es doch immer diese Leute mit No King und so weiter, die mit den gelben Flaggen und die haben bestimmt IT-Profis an Bord und die haben sich mit Sicherheit, wussten die, dass wir eine schöne Aufnahme zur Queen haben.
Catrin: Okay. Ja, das ist König,
Jörg Schröder: und sie nur loben und die haben sich bestimmt rein gehackt, so gotttechnisch. Und deswegen hatten wir letztes Mal solche Tonprobleme. Das war anders als ihr es vielleicht gewohnt seid. Das eine oder andere Wort war abgeschnitten. Das wäre jetzt die komplizierte Variante, die einfache Variante ist, wir waren einfach ein bisschen zu doof.
Catrin: â mein Gott. Ja, das waren die Bösen. Die Bösen not liking people, Ich würde es nicht sagen. Die Technik hat uns übermannt. haben ein, zwei Dinge nicht ganz.
Jörg Schröder: Ja, es klappte mit den Korbhörern nicht so wie wir wollten. Das haben wir nicht mitgekriegt. Also liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, ihr seht, wir wollen es auch menschlich machen an dieser Stelle. Wir machen das alles selbst, im Ãbrigen.
Catrin: Ja, also ich muss jetzt hier mal ein Lobgesang auf meinen lieben Freund Jörg und Co-Host Jörg singen, weil er macht den ganzen Schnitt in einer technischen Qualität normalerweise. Da bin ich immer wieder basserstauend. Ich könnte es überhaupt gar nicht mit Tonspuren und dann noch Musik reinschneiden. Und also ganz groÃes Kompliment, lieber Jörg. bin wirklich begeistert, wie du das machst.
Jörg Schröder: Ganz lieben Dank. Es war allerdings kein Fishing for Compliments, nur die Entschuldigung. Aber vielen Dank und nicht sehr gerne an.
Catrin: Nein, du hast ja recht, letzte Folge war so ein bisschen tricky, aber bisher hat es davor ja quasi auf Anhiebschnippschnapp und schon wusstest du, wie es geht und kaum waren vier, fünf Stunden vergangen, schon war die Folge geschnitten. Also normalerweise alles super.
Jörg Schröder: Also jeder der sich mit Ton aus der Ton ist, Ton ist eine fiese Sache und da ging was schief. Aber ihr dürft euch darauf verlassen, dass wir sehr viel investieren an Zeit, aber auch wir werden auch an Equipment natürlich versuchen zu investieren, sodass ihr eine wunderbare Qualität habt, sodass wir dann später auch mal unsere Gäste interviewen können, dass wir auch mal drauÃen Leute interviewen können.
Catrin: Ja, das wäre ein schönes Ziel für die Zukunft.
Jörg Schröder: Genau, für Sonderveranstaltungen. die erste Sonderveranstaltung, die wir dann auch tatsächlich so mal aufbringen können, ist unsere Sonderveranstaltung am 16.05. zum Coronation Day. Da werden wir bei uns im Eaton Place Tea Room in Hamburg natürlich wieder feiern. Ich hatte es schon erwähnt, die Einnahmen gehen dann an das Helenenstift in Hamburg, Altona. Diese Institution zu unterstützen, kann ich das wird.
Catrin: Hm?
Jörg Schröder: Charles, Camilla und Kathrine und William würden es unterstützen, weil das Thema Krebs dann natürlich ein groÃes Thema ist, spendet. Also ich kann nur sagen, es ist eine wundervolle Einrichtung, die es zu unterstützen geht. Wir machen das immer am Coronation Day und du bist ja dieses Mal auch da.
Catrin: Mit Sicherheit. Ja. Ich freue mich sehr.
Jörg Schröder: Genau, Piper mit dabei haben und so weiter. Dieses Mal wird sogar der Honorarkonsul Nick Teller dabei sein mit seiner Gatte. Ich freue mich sehr drüber, genau. Der konnte letztes Mal nicht, diesmal ist er mit dabei. Und wir beide werden ein schön Talk halten über wieder ein weiteres Jahr Charles und Camilla auf dem Thron. Und wir wollen die beiden dort feiern und das natürlich beim wunderbaren Heidi.
Catrin: groÃe Ehre. Das ist toll, dass der kommt. Mhm. Tja, den's bei euch ja immer so schön gibt. Und dann darf ich bitte endlich mal einen deiner tollen neuen Cocktails probieren. Den Queen Alexandra oder King Edward Cocktail. â da freu ich mich schon drauf. Darauf auch. Auf den Talk mit dir natürlich auch. Nicht nur auf die Cocktails, peinlich. â dann muss ich mich aber nach Hause tragen lassen hinterher.
Jörg Schröder: Wem wirst du bekommen? Sehr gut. Ja und den Roy Dubonnet kriegst du auch. Den haben wir jetzt als fertigen Mix. Und es gibt auch den, jetzt kommt es, weil die wird ja immer vernachlässigt, finde ich, den Queen Camilla Orange Liquor, den wir gemacht haben. All das wird es dort geben. Genau, da freue ich mich schon sehr, drauf. Wir versuchen es vielleicht sogar live zu streamen. Den nächsten, das werden wir dann auf Instagram. Ihr könnt uns auf Instagram folgen.
Catrin: Ja? Ja, wir versuchen mal. Mal sehen, ob es klappt.
Jörg Schröder: Folgen Podcast ist das und jetzt haben wir was neues Technisches noch dabei. Es haben mich viele Leute angesprochen, die dann sagen Mensch so mit Spotify und Apple da bin ich eigentlich gar nicht unterwegs. würde euch aber so gerne hören. Das könnt ihr jetzt gerne tun. Wir haben jetzt auch eine Internetpräsenz. Dort sind all die Folgen auch hörbar. Dort könnt ihr natürlich auch Kommentare hinterlassen. Ihr könnt euch für den Newsletter anmelden. Das solltet ihr vielleicht tun, weil wir dann Besonderheiten auch schon vorab ankündigen. Und jetzt kommt ein Feature, das ich richtig toll finde. Auf dieser Seite könnt ihr auf das Mikrofon das Erscheinen draufklingen und ihr könnt uns Sprachnachrichten hinterlassen. Selbstverständlich hoffen wir nicht, dass der böse Sprachnachrichten kommt. Die löschen wir dann einfach, das macht nichts.
Catrin: Geschämpfer, â Gott!
Jörg Schröder: Aber wenn ihr so wie die liebe Florence zum Königstag oder so was fällt euch ein oder einen Kommentar habt, Frage, könnt ihr uns sie schreiben. Ihr könnt sie aber auch direkt drauf sprechen. Und dann hören wir euch auch gerne im O-Ton bei uns und spielen die Frage auch vor. Also ihr habt vielfältige Möglichkeiten mit uns in Kontakt zu treten und würden uns freuen, wenn ihr auf geht. Dort habt ihr dann alles an einem Ort und kommt auch auf Apple und Spotify und so weiter.
Catrin: Ja super. Also das hast du auch ganz super zusammengesetzt und arrangiert und programmiert. Auch hier von mir dickes Kompliment und groÃes Dankeschön, dass ich es nicht machen musste. Das macht nichts.
Jörg Schröder: Danke schön. â wie schön. Danke, mach mich nicht verlegen, jetzt bin ich ganz rot. Genau. Also liked, abonniert, kommentiert, sprecht jetzt auch drauf. Wir freuen uns auf die nächste reguläre Folge im Mai, da wird es â das niederländische Königshaus gehen. Das findet ihr dann in den show notes, genauen Termin oder auch bald mit dem Newsletter, da könnt ihr gar nichts mehr verpassen. Bis dahin sagen wir erst mal wieder, gehabt euch wohl, tschüss und
Catrin: Und now. Ja, auch von meiner Seite. Vielen Dank, tschüss und danke fürs Zuhören.
Jörg Schröder: Bis bald, macht's gut, ciao ciao.



