Bonusfolge: Letzter Tag Marius Prozess und Mette Marit Interview


In unserer ersten Bonusfolge sprechen wir über den
Marius Borg Høiby Prozess und das bemerkenswerte Interview des Kronprinzenpaares, nur einen Tag nach Prozessende.
speaker-1: Willkommen zum Podcast Thronfolgen, der royale Podcast und unserer Sonderfolge. Hoibi, Epstein und die Zukunft Mettemarets als Kronprinzessin. Mein Name ist Jörg Schröder-Dammköhler und an meiner Seite haben wir, herzlich willkommen Katrin.
speaker-0: den Waden darf. Danke lieber Jörg.
speaker-1: Kathrin, letzte Woche war für dich eine stressige Woche. Nicht nur für dich, für andere auch. Du warst sozusagen vorm Tresen und andere hinterm Tresen. Ja, Marius, Verurteilung steht noch aus, aber es war der letzte Prozesstag, den hast du begleitet.
speaker-0: Ja, â es ganz korrekt zu sagen, waren die letzten Tage in der Hauptverhandlung gegen Marius Borg-Häube, den Sohn der Grundprinzessin von Norfing.
speaker-1: Genau. Und wir hatten damals schon gesagt, dass wir da eine Sonderfolge machen wollen, weil sich die Ereignisse einfach überschlagen.
speaker-0: Ja, man ist auch so detailreich und das kann man gar nicht in eine unserer anderen Standardfolgen sozusagen mit hineinpressen, weil es einfach so viel ist, was man da noch erzählen könnte.
speaker-1: Ansonsten hört euch die erste Folge an über Norwegen. haben wir das Thema hinlänglich besprochen und auf heute gewartet, auf einen Rückkehr sozusagen mit den neuesten Neuigkeiten. Gab es denn wirklich Neues noch jetzt in der Zwischenzeit, wo du sagen würdest, neue Erkenntnisse aus dieser Verhandlung?
speaker-0: Ein wenig. Es gab für mich neue Erkenntnisse, wie das Rechtssystem in Norwegen funktioniert. Die letzten Tage, wo ich dann da war, waren zunächst noch einmal den Plädoyiers der Anklage und der Verteidigung gewidmet und auch die Nebenkläger, also die mutmaÃlichen Opfer, die Frau, Marius vergewaltigt haben soll oder geschlagen haben soll, hatten auch ihre Anwältinnen dort, die dann auch noch eigene Anträge gestellt haben. Da ging es dann â Entschädigungen, also Schmerzensgeldforderungen und sowas. Und da wurden praktisch alle Anklagepunkte von beiden Seiten noch mal beleuchtet und es wurde eine Einordnung versucht, â dem Gericht, den drei Richtern nahe zu legen, wie man das Ganze dann am Ende beurteilen soll.
speaker-1: Das ist jetzt das strafrechtliche Teil, der wir verhandelt werden.
speaker-0: Die Beweisfnahme war vorher schon abgeschlossen.
speaker-1: Genau, und diesen Teil, den du eben angesprochen hast, wäre ja Zivilrecht.
speaker-0: Ja, das wurde da aber mit reingenommen. Die haben innerhalb dieser Prozesswoche auch über die Höhe von Schmerzen das Geld gespürt.
speaker-1: Es ist üblich in Norwegen, weil du sagst, die sind mit...
speaker-0: Ja, scheinbar auch. Aber scheinbar ist das möglich, weil man dadurch quasi Zeit und Kosten sparen will. Weil jetzt nochmal einen völlig getrennten Zivilprozess aufzurufen, wäre für die Gerichtbarkeit in Norwegen ja zusätzlich sehr teuer und zeitintensiv. Denn allein jetzt hat es schon sieben Wochen gedauert, nur die Hauptverhandlung mit wirklich, weià ich nicht, mindestens 20, 30 Zeugen. Manche wurden auch mehrfach gehört, viele Prozesstage. Und jetzt hat sich das Gericht letzten Donnerstag Nachmittag zur Beratung zurückgezogen. Das wird mehrere Wochen dauern. Der hauptberufliche Richter und zwei Schöffen, die werden sich mehrfach treffen in dieser Zeit alle Beweise nochmal sichten und versuchen, gemeinsam zu einem Urteil zu kommen. Wobei das nicht einstimmig sein muss. Eine Mehrheit von zwei zu eins reicht. Aber in der Urteilsbegründung werden alle Positionen aufgeführt, auch die Position desjenigen Richters, der am Ende nicht gewonnen hat, in Anführungsstrichen. Aber das kann jetzt viele Wochen dauern. Ich war völlig erschüttert, als ich lernte, dass das unter Umständnis Anfang Juni dauert.
speaker-1: Wow, man!
speaker-0: Also ich hätte jetzt beinahe erwartet, dass es entweder direkt am Donnerstag verkündet wird, das Urteil oder
speaker-1: Wobei es der anderen Seite pragmatisch ist, wenn man jetzt den zivilrechtlichen Teil legt. Das ja eigentlich gar nicht schlecht, das Ganze unabhängig von Geld, Zeit, Nerven, sonst müsste das alles nochmal wieder aufgeräut werden. Das ja im Grunde eine gute Sache.
speaker-0: Ja, nein, das war auch mein Eindruck. Marius war auch jetzt wieder jeden Tag im Gericht, bis auf den einen Tag, ein ganzer Gerichtstag ausfiel, weil der Richter erkrankt war tatsächlich, aber kann passieren. Er saà dort, einen Tag wirkte er sehr in sich gekehrt und mutlos und versteckte sich quasi mit dem Kopf tief in die Schultern gezogen auf der Anklagebank. Am nächsten Tag wiederum wirkte er so ganz fröhlich und selbstbewusst. Und ich sah dann auch, als ich mich einmal umdrehte, im Gerichtssaal, woran es lag, sein leiblicher Vater war nämlich im Saal, mein Sieher, Morten Borg. Und dem winkte der Sohn dann halt zu und lächelte und Vater winkte zurück. Und der hat sich sehr zurückhaltend benommen, ist auch in den Pausen immer in irgendein gesondertes Räumchen, wo er sich aufhalten konnte. Aber er war wohl offensichtlich da, â an den letzten zwei Prozesstagen seinem Sohn halt zu geben. Er kennt die Erfahrung ja, er selber schon mal im Knast gesessen. Also hinter der Anklagebank und später im Knast. Also das war nochmal ganz interessant. Marius hat aber auch, als der Vorschlag der Anklage kam, also das vorgeschlagene StrafmaÃ, sieben Jahre, sieben Monate. unter der Prämisse, dass eher aller Vergewaltigungen für schuldig erkannt wird und auch Gewalt in engen Beziehungen, also mit einer Frau, der zusammen gelebt hatte, dass er da gewalttätig geworden war und sonstige Gewaltvergehen, die noch da enthalten waren in den 40 Anklagepunkten. Und dann, nachdem die Verteidigung fertig war, die haben dann deutlich weniger gefordert. Also sie wollten betonen, dass die Vergewaltigungen nicht beweisbar sind, dass das keine Vergewaltigungen waren und da haben sie also auf â die zwei Jahre plädiert. Das wäre das angemessene Strafmaà für die Sachen, die er schon zugegeben hatte, wie Drogen, Konsum, Drogentransport, minderschwere Körperverletzung, Verkehrsdelikte und so was und Bedrohungen.
speaker-1: Der kritischste Punkt ist ja, glaube ich, Sache, wann die Frauen, die ihr vergewaltigt haben sollen, getäubt haben sie es mitbekommen oder haben sie es nicht mitbekommen. Gab es auch einen Sachverständigen dazu. Und das war nicht eindeutig herauszufinden.
speaker-0: Ein Schlafvor- Ethische Punkt. Also es bleiben einige Fragen offen. Es waren vier mutmaÃliche Vergewaltigungen und ansonsten eben auch viel körperliche Gewalt. Selbst die wurde aber in Zweifel gezogen von der Verteidigung. Die haben versucht, die sehr fast weg zu diskutieren. Ja, also war nicht so ganz einfach, aber auch die Frauen haben zum Teil wohl tief geschlafen, auch mit viel Alkohol, nicht unbedingt mit Drogen tatsächlich. K.o.-Tropfen soll nicht im Spiel gewesen sein. Aber auf jeden Fall sehr viel Alkohol. Und manche der Frauen waren zumindest im Halbschlaf, das hat man rausgefunden. Aber die Verteidigung hat sich darauf berufen, dass Marius davon ausgegangen sei, dass eine Einwilligung zum Geschlechtsverkehr vorlag, weil es im zeitlichen Zusammenhang davor in allen Fällen mehrfach freiwilligen Sex gegeben hatte.
speaker-1: gebe mal davon aus, egal wie viele Jahre das werden letztendlich, selbst hat sich jetzt natürlich, was heiÃt natürlich, hat sich dargestellt, wurde sehr deutlich gesagt, es ist gar kein Mensch mehr, da wird man doch als Monster gesehen.
speaker-0: So hat er sich selber geschildert. Ich glaube nicht, das stimmt. Weil ich glaube, die meisten Menschen können schon trennen zwischen den Dingen, die er getan hat und dem Menschen, der im Normalzustand, wenn er nicht zugekifft ist und keinen Alkohol getrunken hat, der wurde von Freunden nämlich als sehr netter, offener Mensch, ungänglich guter Freund, loyaler Freund, so wurde er auch beschrieben. So kann er auch sein, der hat zwei Gesichter. Wie wir alle. Nur, wir nicht, dass nicht wir alle irgendwie mehrfach pro Woche uns komplett mit Coke zudrönen und uns besinnungslos besaufen.
speaker-1: Wie wir alle. Ich hoffe. Ich gehe auch davon aus. Wir gehen davon aus, dass wir das nicht machen. Aber das ist natürlich schon mal dramatisch für diesen jungen Mann. Egal, was rauskommt. Was bedeutet das jetzt? Jetzt gehen wir mal vom höchsten Maà aus. wird zu sieben Jahren verurteilt. Es wird anerkannt, dass er tatsächlich wohl die Darm vergewaltigt hat. Also jetzt gehen wir vom schlimmsten aus. Was
speaker-0: Also ich jedenfalls...
speaker-1: Wie geht es dann weiter? Also in der Monarchie, geht es dann weiter? Wie geht das Königshaus damit â Was glaubst du, was passiert?
speaker-0: auf jeden Fall wird er ja mindestens eine gewisse Zeit lang im Knast sitzen und das bedeutet, dass der Sohn des Kronprinzenpaares oder der leibliche Sohn der Kronprinzessin Stiefsohn des Kronprinzen im Gefängnis sitzt. Irgendwann in den nächsten paar Jahren wird Borkorn König werden, weil König Harald schon 89 ist und er ist überhaupt nicht gesund. Das ist absehbar, dass er jetzt nicht noch zehn Jahre leben wird, sage ich jetzt mal, ohne ihm was Böses zu wollen. Und das ist schon mal ein Problem, das sie haben. Es gab es einfach noch nie, dass ein regierender König einen Stiefsohn im Gefängnis sitzen hat. Wegen dieser Verbrechen, wegen Vergewaltigung. Wir gehen ja gerade davon aus, dass er dessen schuldig erkannt wird. Und schlimmer Gewalttaten und Drogenkonsum. Das ist schon mal ganz schädlich, aber das allein würde die Monarchie jetzt nicht massiv schädigen. Diese Situation hatten wir ja bis Anfang des Jahres, bis diese App-Schein-Akten alle bekannt gemacht worden sind. Und vielleicht kommt ja sogar noch mehr nach, das wissen wir nicht. Aber was am allermeisten gelitten hat, ist Mette Maritz' Ruf, nicht weil sie die Mutter von Marius ist. Und was im Prozess sich schon auch gezeigt hat, dass sie wohl doch sehr laissez-fairemäÃig mit seiner Erziehung umgegangen ist. Sie haben doch sowohl sehr lange die Drogenprobleme nicht ernst genug genommen.
speaker-1: Hat mir sehr ausführlicher drüber gesprochen. Das war vielleicht dem einen oder anderen zu viel. Finde ich aber tatsächlich einen wichtigen Punkt, gerade wenn man da auf ihr Zimmer schaut. Wir haben uns im Vorgespräch auch darüber unterhalten, dass man sich wirklich fragt, verdammt noch mal. wenn das so wie es lief, wenn ich sehe, wie es mit Marit aufgestellt gewesen und so weiter. Da hat man den aber auch wirklich bisschen allein gelassen. Ich sage das immer noch an der Stelle. Es ist keine einfache Situation. Und da muss eine professionelle Erziehung stattfinden. Zumindest muss sie richtig supportet sein. Und ich glaube, da hat man, wenn man das so mitkriegt, der einen oder anderen Stelle wirklich bisschen zu groÃzügig gehandelt. Ein Spiel.
speaker-0: Also das ist auch das, was meine Freunde in Norwegen auch so sagen, was man so munkelt in den besseren Kreisen, die kennen sich alle untereinander, weil das ein kleines Land ist. Gerade als Marius noch klein war, der neigte schon immer zu groÃer Unruhe und auch zu Aggressivitätsschüben. er ist aber, die wollten unbedingt wie eine normale Familie leben, jetzt kein super strenge Gouvernante, Nanny, keine Ahnung. Er hat dann irgendwann als Teenager psychologische Hilfe wohl erstmals bekommen, aber es hätte ein stringentes ... stringentes, klares Männchen.
speaker-1: Du sagst super strenge Nanny. Wir haben jetzt gerade die Bandbreite zwischen, da wollen wir das Thema auch abschlieÃen, super strenge Nanny und Lassie Fair. Naja. Und der grau bereichliche, also überhaupt eine Nanny. Weil sie hat ein bisschen. Ja, die ein bisschen darauf achtet. Nicht die super strenge Nanny, das muss nicht die Frau Rottenmeier sein. Nein, Full-Type Nanny. Eine Full-Type Nanny, die ein bisschen mehr Einfluss vielleicht hätte. Wir kommen mit diesem Einfluss, wir kommen ja gleich auch nochmal zu Mette Maret. Die Frage ist natürlich auch, wie viel Einfluss würde denn jemand wie Mette Maret zulassen?
speaker-0: Das ist eine sehr gute Frage.
speaker-1: Genau, und da können wir gleich auch nochmal draufschauen. Ich würde gerne aber nochmal bei Marius bleiben. Wir jetzt den schlimmsten Fall. Okay, das ist nicht... Das würde jetzt die Monarchie nicht ruinieren. Das ist halt sehr unschön, eher unappetitisch. Aber... Er ist hier in der Thronfolge Hagenrhein menschlich. Okay. Jetzt gehen wir zum nicht so schlimmem Fall. Es wird nicht verurteilt wegen Vergewaltigung und so weiter. Wir sind weg, ich so bei ein, zwei Jahren.
speaker-0: Er ja nicht in der Thronvogel.
speaker-1: Brutalität und im familiären Bereich und das ganze Werkverbot und so. Diese ganzen Geschichten macht das eigentlich einen groÃen Unterschied. â aber für die Monarchie.
speaker-0: Je schneller er wieder drauÃen ist und dann vielleicht wirklich noch mal versucht, was aus seinem Leben zu machen, im Idealfall, ich weià nicht, ob er das kann, doch noch einen Beruf ergreifen, dann könnte er sich natürlich in den Augen der Norweger rehabilitieren. Und dann würde man sagen, das geht nach zwei Jahren natürlich besser. Dann war das so eine Episode in seinem Leben, als wenn es fast acht Jahre wären. Und ich weià nicht, normalerweise sagt man ja auch, Menschen werden nicht besser, dadurch, dass sie lange im Gefängnis sitzen. Weià ich aber nicht. Aber am Ende glaube ich nach wie vor, dass das
speaker-1: â
speaker-0: Der Ausgang dieses Prozesses, das wird sich irgendwann nivellieren. Das ist nicht der groÃe Skandal, der in Norwegen jetzt gerade noch riesig diskutiert wird.
speaker-1: Der wurde abgelöst. Eine Frage zu dem wurde auch besprochen, da hatten wir nämlich eine Frage bekommen. Stand das auch im Raum, dass er einen Therapien machen muss noch mal oder dass er quasi in einer geschlossenen Umgebung letztendlich noch mal da gecoacht wird und psychologisch betreut wird? das eine Forderung der Staatsanwalt?
speaker-0: Das war nicht Teil des Plädoyer der Staatsanwaltschaft. Dafür hätte es auch ein offiziell dem Gericht vorzulegendes Gutachten gebraucht. gab es nicht. Das ist nicht gefordert worden. Ich habe den Staatsanwalt, mit dem ich mal ein Interview gemacht habe für den Stern, das sogar gefragt. Und der mochte darauf nicht antworten. Ich nehme an, dass es daran lag. Wenn man einmal ein Gutachten hat, nachdem, was da drin steht, kann es natürlich auch heiÃen, dass es dann â die Frage Schuldfähigkeit geht. ich glaube, diesen Weg wollte der Staatsanwalt nicht bestimmen. Ja, also ich nehme schon an, dass hinter den Kulissen über dieses Thema geredet wurde, dass er sowohl einen Drogenentzug braucht als auch therapeutische Hilfe ist ja ziemlich offensichtlich. Denn so wie er jetzt drauf ist, mental kann man ihn ja auch selbst nach zwei oder nach sieben oder acht Jahren nicht einfach wieder rauslassen und sich nicht weiter â ihn kümmern.
speaker-1: Das ist natürlich gefährlich. Aber ist dann auch der Druck natürlich da, wenn jetzt das psychologische Gutachten herauskäme, wäre er bedingt schuldfähig? Wer wird das glauben? Dann würde es gleich wieder heiÃen, naja, ist ja Königshaus, da hat man jemanden geschmiert und das wäre tatsächlich wahrscheinlich ein falsches Signal gewesen. Wobei es aber natürlich auch ungerecht ist, wenn man jetzt mal die Seite umdreht, so mit Gleichbehandlung und so, woanders hätte man es vielleicht getan. bin auch Bökenkigerei.
speaker-0: Ich bin auch kein Psychologe. Ich weià ja nicht, ob die ersten Anzeichen dafür überhaupt gereicht hätten, zu sagen, er ist so krank mental, dass er ein psychologisches Gutachten braucht. Das weià ich nicht. Und wie gesagt, der Staatsanwalt wollte dazu nicht sagen. Gab kein Weg, rauszufinden. Es war nicht Teil des Plädoyers oder Teil des Prozesses an solches Gutachten.
speaker-1: Das heiÃt im Juni werden wir vielleicht spätestens Anfang Juni. Ja und dann werden alle damit umgehen müssen. Aber dann ist da wenigstens ein Haken dran, was recht wichtig ist. Und ja, dem Königshaus auch sehr unter den Nägeln brannte, nicht durch Zufall. Am letzten Tag des Prozesses wurde schon ein Interview mit Mette Maret und mit Harb Horkon aufgenommen. Am nächsten Morgen ganz früh auch ausgestrahlt. Du hast es auch noch direkt erlebt.
speaker-0: Ja, ich war doch in Norwegen. Ich bin dann erst später am Tag wieder zurück.
speaker-1: Ja, das ist ja ganz gut. Also war es wirklich ganz nah dran. Was auch ganz wichtig ist, du konntest immer mit sehr guten Freunden von dir, die Norweger sind und sich für das Thema vor allen Dingen auch interessieren und nicht reiÃerisch interessieren, sondern wirklich aus einer Ãberzeugung als Norweger.
speaker-0: Ja, Normäger. Die Norweger eine innere Verbindung zum Königshaus. Ganz auch normale Norweger, die jetzt keine Reuefans sind, wie wir sie nennen würden. Jeder ganz normale Norweger war bisher stolz auf sein Königshaus und fühlte sich der Monarchie verbunden.
speaker-1: Genau. das mal so mitzukriegen ist natürlich auch goldwert. Wie empfinden die das? Wir gucken immer von drauÃen. aus einer sehr professionellen Sicht, ich aus einer weniger, sondern zurück gesetzt interessierten Sicht. Aber du hast eben da ganz viel Hintergrundwissen. Und was macht das mit den Leuten? Dieses Interview war bemerkenswert. â das mal so auszudrücken. Du hast es komplett gesehen.
speaker-0: Das kann man so sagen. Ich habe es komplett gesehen, mehrfach natürlich im Original und dann auch in der deutschen Ãbersetzung das Transkript und ja, 20 Minuten heiÃe Luft, man sagen.
speaker-1: Ja, also mit der heiÃen Luft, da kommen wir auch gleich nochmal drauf. Was mir aufgefallen ist, wie immer so, ist das ganz offensichtliche. Was mich fast erschüttert hat, ich weià gar nicht, wie ich es ausdrücken soll, weil ich nicht despektierlich sein will, die Rolle von Hawcon hat mich wirklich erschreckt. Also er saà wirklich da ja nicht erschüttert und demotiviert, sondern so passiv, so unglaublich passiv und mit der Ja, er hat sich natürlich gestützt, aber trotzdem, ich weiÃ, was ich meine, da war überhaupt keine Führungsqualität, kein Kampfeist und so Und was mir auch noch auffiel, du hast es mehrfach gesehen, die Zeit hatte ich leider Gottes nicht, deswegen interessiert mich so mal deine Einschätzung, ja, die haben beide nicht die Chance genutzt, einmal so wirklich nach vorne zu brechen.
speaker-0: keine Flurqualität.
speaker-1: Und nicht nur auf die Fragen zu antworten, das bemängelst du ja auch die ganze Zeit, sondern mal zu sagen, so Leute, jetzt so und so ist das. Ich weià ganz genau, ich bin echt gerade nicht wohl angesehen. Das tut mir auch wirklich furchtbar leid und das ist schrecklich. Ich weià auch, was das bedeutet. Ich weià sogar, welche Diskussionen hier sind. Bin ich als Königin überhaupt tragbar? Ist mein Mann, der hier einen tollen Job macht, überhaupt tragbar? Was ist mit meiner Tochter? Sie hätte auch nach vorne preschen können und sagen, ich weià das alles. ich möchte nicht schon, weil ... Genau. möchte ... Das hat sie aber nicht getan. Ganz im Gegenteil.
speaker-0: Das ist die Monarchie Scheid. wieder auf sich rekurriert und hat angefangen zu weinen, wenn sie nicht mehr weiter wusste. Es geht ihr sehr schlecht gesundheitlich, das wissen wir. Aber sie hat die Fragen auch vorher bekommen und sie hat zwei Drittel der Fragen einfach beantwortet mit, das möchte ich nicht beantworten oder ich kann mich nicht erinnern.
speaker-1: Ja absolut. Und jetzt weià ich, Katrin, auch, was du meintest in unserer ersten Folge, wie erbärmlich Ich habe ja gesagt, mit PR-Beratern. Jetzt weià ich, was du meinst. Es sind keine guten PR-Berater. frage mich, das sind so Fehler. Da würde unser 1 als 7 professionell drauf gucken und sagen, warum macht ihr das nicht? Weil diese Ehrlichkeit, wir sprachen auch darüber, die Norweger mögen ja genau explizit diese Ehrlichkeit. wollen ja nicht so viel. Transparenz ist ihnen super, super, super wichtig. Also es macht es noch schlimmer, aber selbst da, hier in Deutschland, es, wenn du mal so nach vorne preschen würdest und mal sagst, ich weià das alles und auch mal vorgreifen würde, warum die es nicht machen, ist mir ein absolutes Rätsel.
speaker-0: Also nach dem, was ich gehört habe, sie haben eigentlich recht gute PR-Berater, aber sie hören nicht drauf.
speaker-1: Womit wir dann bei dem Thema in der Saison sind, sind sie Beratungsforsister. Ja, das ist natürlich dramatisch, muss man sagen, an der Stelle.
speaker-0: Das ist mein Eindruck mittlerweile. Die sehen, sie bestehen darauf, ganze Problematik doch primär als ihre Privatangelegenheit zu betrachten und verkennen den Ernst der Lage. Die Norweger sehen das eben schon lange nicht mehr als deren Privatangelegenheit. Und die Frage, welchen Umgang die Kronprinzessin pflegt, zumal wenn es ein verurteilter Sexualstraftäter ist, ist nicht ihre Privatangelegenheit.
speaker-1: Ja, also wir haben uns ja auch oft schon unterhalten, wenn es â Eskapaden, Sexuelle und so weiter und so. Da bin ich auch immer ein Befürworter und sage Leute, das private ist das private und zehrt es nicht so raus. Ich will es auch gar nicht hören, unbedingt, es, ich nicht, das muss ich nicht wissen. Ich will von meinen Nachbarn auch bestimmte Dinge nicht wissen, damit ich noch gut begegnen kann. Aber hier ist es ja eindeutig mehr, als es ist keine privat angelegene Sache.
speaker-0: Das ist auch nicht, das muss man auch betonen. Sie hat nichts straÃrechtlich Relevantes gemacht, anders als höchstwahrscheinlich Ex-Prince Andrew. Das muss man in dem Fall auch betonen, weil es bietet sich natürlich der Vergleich mit seinem furchtbaren Newsnight-Interview vor ein paar Jahren an. Da ist schon noch eine Klasse dazwischen positiv für Sie jetzt. Aber Sie hat Ihre Rolle gefährdet, Sie hat die Monarchie gefährdet, indem Sie sich mit den Menschen eingelassen hat. Es hätte auch zu einem Sicherheitsrisiko werden können, indem Sie ihm unversehens irgendwie Sachen erzählt, die von ihrem Mann gehört hat aus dem Staatsrat. die App stand dann irgendwelche dubiosen Geschäftsleute weiterverkauft. Soweit wir wissen, ist das bisher nicht geschehen, aber wir wissen nicht, ob alle...
speaker-1: Doch, noch nicht mehr aus böse Absichten, sondern aus Düssellichkeit. Es gibt ja einen groÃen Unterschied zwischen Werte und Moral. Die Frage ist, wir betrachten das ja nicht und die Norweger ja auch nicht unter moralischem Gesicht. Das ist ja ein Wertesystem und das sitzt ja viel tiefer und macht ja diese Nation auch aus. Und das wird ja gerade Beschädigt nicht moralisch kann man sagen was früher altmodisch war oder modern war sehen wir heute anders da kann man überdrückt also dass die ändert sich die moral ändert sich permanent aber dieses wertesystem ist ja das traditionelle was sich mitnehmen und dazu gehört eben ehrlichkeit und transperenz und alt diese dinge loyalität und fand das fast unloyal ich finde ich werde nicht drüber ja genau ich versuche mich immer vorsichtig auszudrücken aber als ich so zu hause saÃ
speaker-0: Es ist
speaker-1: Mensch, mir tat auch Hawkon wirklich leid. Der saà da wie so ein armer Tropf. Auf der anderen Seite muss man sagen, bisschen Führungsqualität wäre auch nicht schlecht an der Stelle. Und da frare ich mich tatsächlich, wie das wohl auch so abläuft. Wer wirklich da tatsächlich nicht das Sagen hat, ich bin nicht nach oben, unten, darum geht es gar nicht. Aber er hat natürlich eine andere Rolle und er hat die Ausbildung, er hat den Hintergrund, er kennt das alles. Und wenn er das natürlich nicht anbringen kann, wie ähnlich wie Berater und so, dann ist es natürlich eine Katastrophe.
speaker-0: Also immerhin, er hat ja betont in einem Interview, dass er selbstverständlich informiert war über den Umgang seiner Frau und dass sie, als sie diese Reise nach Palm Beach in das Haus von Epstein unternommen hat, dass er das natürlich wusste. Da fragt man sich doch, warum zum Teufel hat er sie nicht davon abgehalten? Das wäre seine Aufgabe gewesen.
speaker-1: Ja, das war recht. Das ich auch bemerkenswert fand, es um diesen Besuch ging und Mette Marit ihn ja auch angerufen hat und da konnte er sich auch an dieses Telefonate ... Sie hat ihren Mann angerufen, genau. Daran können sich alle erinnern, aber an die Inhalte so ... nicht mehr. Und auch als es um diese viel besagte E-Mail ging ...
speaker-0: Sie hat ihren Mann angewiesen. und geplast werden.
speaker-1: als sie, wie war dein Wortlaut?
speaker-0: Ich habe dich jetzt mal gegoogelt, übrigens, sah ja gar nicht gut aus, Smiley.
speaker-1: Und bis heute hat sie nicht auch in diesem Interview gesagt, was war denn der...
speaker-0: Da behauptete sie, sie könne sich nicht mehr dran erinnern, was sie dann da gegoogelt hat.
speaker-1: Der Journalist, aber sehr explizit.
speaker-0: Ja, er hat sogar danach auch nochmal nachgehakt nach dem Motto, das ist doch sehr unwahrscheinlich, weil wenn man damals, das kann man ja technisch nachstellen, wenn man damals einen Appstein gegoogelt hat, kam als erstes bling bling verurteilter Sexualstraft. Sie hätte es wissen müssen. Sie hätte es wissen müssen, nicht nur können, sie hätte es wissen müssen, zumal auch in GroÃbritannien parallel schon die Zeitung vollfand von Ex-Prins Endro und seinen Kontakten zu Appstein und wie zu sehr das zu kritisieren sei.
speaker-1: Also Wikipedia.
speaker-0: kann eigentlich nicht wirklich glaubhaft versichern und erwarten, dass wir glauben, dass sie dachte, wäre also irgendwie ein ganz normaler, netter, reicher Geschäftsman.
speaker-1: Aber wie gesagt eben auch der Hofstab, fragt sich tatsächlich, wie viele Einflussmöglichkeiten sind denn überhaupt da, wenn man natürlich dann als Kronprinzenpaar und so nicht auf die, dann wenn es â die Wurst geht, tatsächlich auch mal auf Berat gehört, das ist natürlich eine Katastrophe, muss man sagen.
speaker-0: Aber eigentlich hätte der innere moralische Kompass auch reichen müssen, finde ich.
speaker-1: Ja, aber da sind wir wieder der Prase. Das Werte-System, das hätten sie greifen müssen. Genau, und das hätten die durchgreifen müssen einfach an der Stelle. Und das haben sie wirklich an nicht nur an einer, an so vielen Stellen versagt, muss man einfach wirklich sagen. Und auch das wäre schön, wenn sie es sagen.
speaker-0: Ja, da, da, Also sagt zumindest so aus der Ferne.
speaker-1: Wir sind echt falsch abgehoben, ehrlich. Wir hatten über Marius gesprochen. Da könnte man natürlich durchaus sagen, ich habe das echt total unterschätzt. Ich habe das unterschätzt, wie ich auch diesen Sohn hätte erzählen müssen, damit er mit diesen Belastungen unten gehen kann, tatsächlich. Das kann ich gar nicht alleine schaffen. ist ja auch nichts Verwerfliches. Andere Eltern holen sich auch Hilfe. Und das hat man eben nicht getan. Was ich auch noch bemerkenswert fand, Ich hoffe, dass es nun versehen war und einfach schlecht ausgedrückt. So wie wir uns vielleicht hier im Podcast versprechen. Denn diebe Horcon hat von einem, von einem ehrlichen Projekt gesprochen.
speaker-0: Das erinnerst du richtig. Sie hätten jetzt seit 25 Jahren auf einer soliden Grundlage dieses Projekt ihrer Ehe und das sei eben sehr viel wichtig und man müsse ja auch in guten wie in schlechten Zeiten zusammenhalten. der Begriff Projekt fand ich eigentlich gesagt ziemlich unparagent.
speaker-1: â jetzt war schon ein bisschen... Und meistens sind es ja die Zwischentöne, wie er in unseren anderen Interviews, wo das, was nicht so direkt gesagt wird, eigentlich das Wichtigste ist zwischen den Zeilen. Ja, also die Frage ist ja jetzt tatsächlich, wie geht es damit weiter? Du hattest, ich hatte gerade deine Freundin angesprochen, wie sehen die das jetzt?
speaker-0: Also die sind noch noch enttäuschter als vorher, auch sehr frustriert. Erst wartet man fast sieben Wochen darauf, dass die Kronprinzessin endlich mal etwas weiter erläutert. Denn das hatte sie ja vorher angekündigt, direkt nachdem die Akten rausgekommen waren. Und jetzt ist überhaupt kein Neuigkeitswert in dem, was sie da gesagt hat, auÃer dass sie immer mal angefangen hat zu weinen und mehrfach gesagt hat, entweder ich erinnere mich nicht mehr oder darauf möchte ich nicht antworten. Und das ist so unbefriedigend und auch so, dass die Leute sich wirklich für dumm verkauft fühlen. Also die einhellige Meinung war, ich habe auch noch mit anderen Leuten im Gerichtsgebäude gesprochen und auch tatsächlich am Flughafen Leute einfach angequatscht. Die haben alle gesagt, mehr oder weniger sinngemäÃ, für diese Frau möchten wir nicht mehr keine Steuergelder mehr bezahlen müssen.
speaker-1: Ja und das mit den Steuergeldern ist dann eben so, das ist auch so, kann ich verstehen, das ist dann so ein vorgeschobenes Thema auch, aber es ist tatsächlich, ich, dieses Gefühl, dieses Wertesystem, das ist tatsächlich angeschragen und das ist ja auch komisch. Wenn ich jetzt zum Beispiel Mette Maret sehe, dann habe ich da echt auch ein Problem. ich, nee, das ist schon komisch irgendwie, weil man das nicht mal ausblenden kann und diese Chance einfach nicht genügt.
speaker-0: Man möchte sie einfach nicht mehr sehen. Sie so ein tolles Leben gehabt, so viele Chancen und das hat sie daraus gemacht. Er ist ein Sohn schlecht erzogen und selber schlechten Umgang gepflegt, hat jetzt die ganze Familie in Verruf gebracht. Also die meisten, mit denen ich gesprochen habe, auch gesagt, ja, erst haben wir uns gefreut, als sie es, jetzt kommt das Interview, jetzt wird sie ein paar Fragen beantworten. Aber die Erwartungshaltung war eigentlich auch relativ eindeutig, dass sie entweder zugibt oder es einflieÃen lässt. Ich habe gesehen, dass die Norweger mir nicht mehr vertrauen, dass sie mich eigentlich als künftige Königin nicht mehr sehen. Und deswegen habe ich beschlossen, weil ja meine Gesundheit auch sehr angegriffen ist, was Sie ja alle wissen, dass ich in Zukunft darauf verzichten werde, offizielle Pflichten wahrzunehmen. werde mich aus dem öffentlichen Leben zurückziehen.
speaker-1: Ja, was vielleicht bisschen zu kurz kam, sie hat sich ja auch entschuldigt für das Königspaar und so weiter, das tut ihr alles leid, mit Horkon tut ihr leid, aber das müsste viel umfassender sein und das macht es einem natürlich immer schwer, jemanden zu vergeben und versöhnlich zu sein, wenn man kein Material hat, an dem ich mich abarbeiten kann. Und so leer bin ich jetzt, man weià gar nicht, was soll ich jetzt eigentlich betrachten? Ich weià jetzt gar nicht, soll ich das verurteilen? Soll ich das hinterfragen?
speaker-0: Und das funktioniert. Sie die Norwegerinnen und Norweger ja auch nicht â Verzeihung gebeten oder das Königspaar. Das heiÃt, warum sollte man jemandem verzeihen, der einem nicht mal das Alver drauflegt.
speaker-1: Genau, am Schleif. Ja schade. Also ich finde es richtig dramatisch, dass da die Chancen so vertan werden.
speaker-0: finde ich auch. Ja, das war eine groÃe Chance. Sie kann ja jetzt nicht alle paar Wochen wieder solche Interview machen. Es ist jetzt so bisschen unklar, was passiert. Also sie wird sich vorbereiten auf ihre Lungentransplantation. Man wird Mette Maret sicherlich in der Ãffentlichkeit jetzt erstmal nicht mehr sehen. Klar ist schon, dass jetzt diese Woche, die letzte Märzwoche, es einen Staatsbesuch geben wird des Belgischen Königspaarlandes in Oslo. Da hat der Hof schon bekannt gegeben, dass Mette Maret dort nicht teilnehmen wird. Also in Gastgeberfunktion nur das Königspaar in Torkon.
speaker-1: So was verlautbar? Hast du das gelesen? Ja? Ja, das wird ja nicht kommentiert einfach so.
speaker-0: Ja, über Pressumitteilung vom Hof. Das wird einfach dargestellt wie auch der Terminkalender. Man kann sich dafür ein Newsletter anmelden und dann bekommt man diese Pressemitteilung. Und was danach ist, wird man einfach sehen. Vielleicht versuchen die jetzt auf sich zu fahren, auch was ihre Gesundheit und die bevorstehende Operation betrifft.
speaker-1: Was man natürlich auch sagen, das ist natürlich echt heftig. Und insofern hätte sie sich damit auch ein Gefallen getan, weil sie wird ja ein bisschen aus dem Fokus gehen, weil Gesundheit ist Zwangsäuglich, es geht gar nicht anders. Das wäre auch eine Chance gewesen. Also diesen Menschen was an die Hand zu geben, wirklich sich abzuarbeiten, das ist tatsächlich dramatisch. Was ich gut fand, dass sie, das konnte ich nachvollziehen, dass sie darauf gewartet haben. das nicht zu verbinden, mit den Prozesstagen von Marius. Aber auch das hätte man deutlicher sagen können. Auch da hat man die Zurückhaltung immer nur aus gesundheitlichen Problemen gesungen. Auch da hätte man proaktiver, finde ich, nochmal sagen, ich will nicht, dass das beides miteinander, das hat der Jungen nicht verdient. Der hat da seine eigenen Sachen zu schleppen. Und ich hab meinen und ich will nicht, dass das verbunden wird miteinander. Auch das passiert.
speaker-0: Ja, also es bleibt ein holes Gefühl zurück irgendwie.
speaker-1: Gut, wenn man so Bilder sieht von Harald und Horcon, so in der Ãffentlichkeit und so weiter, es so offizielle Termine sind, sieht alles gut aus und so. Aber man hat wirklich immer so einen, ja, schwebt natürlich immer mit. Gibt es noch etwas, was du erfahren hast in Oslo in diesen Tagen? Waren das so die Highlights?
speaker-0: Ja, das waren tatsächlich die Highlights. Die Kinder von, also die beiden ehrlichen Kinder von Rockhorn und Mette Marend sind ja zum Teil jetzt gar nicht im Lander gewesen. Also Ingrid Alessandra sowieso nicht die künftige Thronfolgerin nach ihrem Vater, die studiert ja gerade in Australien.
speaker-1: Die hat sich auch nicht mehr per Instagram so geäuÃert. Jetzt hat sie es mal. Da hat sie auch das eine Mal oft draus gelernt.
speaker-0: Ja, aber... Und der Sohn Spera Magnus hält sich wohl zurzeit in Italien auf. naja, das Königsweih der König ist wieder gesund. war ja vor zwei, drei Wochen krank gewesen auf Teneriffa. Jetzt war er wieder in Oslo, hat auch wieder den Staatsrat angeleitet. Also eine interessante Sache war noch die Staatsratssitzung mit der Regierung und dem König und oft auch dem Kronprinzen immer freitags, vormittags. Und diesen Mittwoch, als ich in Oslo war, hieà es auf einmal ... Abends Eilmeldungen. Ich hatte schon von Freunden gehört, die mir das dann so per SMS schickten. Ãbrigens ganz aufregend. Es hat eine auÃerordentliche Extrasitzung des Staatsrates gegeben am Mittwoch Nachmittag. Und das erste, was die meisten dazu sagten, die meisten haben gesagt, â dann kann es ja nur mit der Marat gegangen sein. Vielleicht beschlieÃen sie jetzt, dass sie ankündigen soll, dass sie aus der Ãffentlichkeit zurücktritt oder irgendwie so was ganz Hochdramatisches. Weil sonst hätten sie ja auch bis Freitag warten können, â das zu besprechen. Es stellte sich dann heraus im Nachhinein, dass es doch nur â irgendwas Politisches ging. Aber die Reaktion fand ich interessant, dass alle einstimmig dachten, ist jetzt alles eine so ver- Stellung. Alle im Bad und die Situation wird immer unhaltbarer. Und das kann jetzt eigentlich nur darum gegangen sein. Und es war am Ende dann halt nicht so. Aber das hab ich dann schon mitgenommen, wie sich die Norweger mit der ganzen Sache fühlen. Die brauchten ganz dringend Antworten, die haben sie jetzt immer noch nicht bekommen.
speaker-1: Das verraten Sie Ja, das Unbefregende ist ja immer so. Das geht einem ja sogar in einer Firma so, wenn man von seinem Vorstand erwartet, dass was Neues kommt und dann kommt nichts. Unsicherheit ist da. ist mit Job? Was passiert? Wie geht es mit mir weiter? Wie geht es mit der Firma weiter? Und wenn dann so was kommt, das macht einen irre. Diese Ungewissheit, wie überall im Leben, macht einen wahnsinnig, wenn man sich dafür interessiert und ist überhaupt das zukünftige Staatsoberhauptpaar.
speaker-0: Ja, und Spekulationen in den neubärgischen Medien gehen weiter ungebremst. Die haben also überhaupt niemanden damit zum Schweigen gebracht. ist so, wenn man jeden Tag aufs Neue das ganze Wochenende durch die Nation ist immer noch irgendwie innerhalb Achtstellung, wartet ständig, dass noch irgendwas kommt und keiner weiÃ, worauf man jetzt eigentlich wartet.
speaker-1: Katrin, ich glaube, zu dem Thema haben wir hinlänglich alles besprochen.
speaker-0: Der Frau Hanfeld und alle Fragen offen hielten sich ein literarisches Quatsch.
speaker-1: So ist es. Wie in unserer nächsten Folge geht es ja â Schweden. da haben wir so ein paar positivere Geschichten, schöne Geschichten.
speaker-0: Und nur einen ganz kleinen Standard.
speaker-1: Ganz Miniskander. Ja, aber im Versöhnlichen, finde, wie man ... Da gab es wenigstens ein Statement, mit dem man arbeiten konnte, egal wie man es fand. Aber da konnte man was draus machen. Das ist in unserer zweiten Folge Thema Schweden. Da werden wir auch wieder ein ganz kleines bisschen in die Historie gucken. Und einen Ausblick auf unsere dritten Folge gibt es auch schon. Der Termin, den findet ihr ...
speaker-0: Dann doch ein gutes Ende.
speaker-1: direkt in den Show Notes auch, die nächsten Termine sind. Wir werden uns mit Dänemark beschäftigen, die Ritualmonarchie. Eine ganz alte Monarchie, da freue ich mich sehr drauf. Ja, ich auch. Katrin, vielen Dank für deine Infos. Erhole dich gut. Aufregend, auslos. Auslos, ja, das war bestimmt sehr aufregend. Vielen Dank an alle Zuhörerinnen und Zuhörer auch für diese Folge. Bitte. gerne kommentieren, gerne auf Fragen anstellen, liken, abonnieren vor allen Dingen. Je mehr Abos wir haben, je mehr ihr schreibt, hoffentlich positive Sachen natürlich, desto mehr Hörer wir bekommen und je mehr Hörer wir bekommen, desto mehr können wir uns mit Themen beschäftigen, die euch beschäftigen. Würden wir uns sehr freuen.
speaker-0: Da würden wir uns wirklich freuen und so lange wünschen wir alles Gute und freuen uns auch das nächste Mal. Bis dahin.
speaker-1: Dankeschön und Tschüss!



