April 20, 2026

BonusfolgeZu Ehren der Late Queen - 100 Jahre Queen Elizabeth

BonusfolgeZu Ehren der Late Queen - 100 Jahre Queen Elizabeth
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Unsere heutige Folge haben wir zu Ehren der Queen aufgenommen. Damit wollen wir diese außergewöhnliche Königin feiern.


Hast du dich je gefragt, wie eine Königin 70 Jahre lang so souverän bleibt – trotz Eiern, Eisskandalen & Corona?


Du bewunderst, wie sie immer die Fassung bewahrt hat!

Wir tauchen heute tief in die Anekdoten ein, die die Queen zu einem echten Menschen machten: Von Pferdecodes bis zu unerwarteten Humor-Momenten.

Wusstest du, dass sie bis kurz vor ihrem Tod geritten ist? Oder, dass sie bei Streitigkeiten stets die Fassung bewahrte – egal ob Eierwürfe oder politische Spannungen?
Ihr Geheimnis? Selbstbeherrschung,

Humor und die Fähigkeit, die Botschaften hinter Signalen zu erkennen – alles mit einem Lächeln.

Was ist deine Lieblingsgeschichte über die Queen? Teile es in den Kommentaren! Vielleicht hast du auch eine Anekdote, die muns noch überraschen würde? Und schau auf die Website von Eaton-place.de, um den Queen Elisabeth Afternoon Tea zum Sonderpreis zu erhalten - nur heute.

– exklusiv für Queen-Fans zum 100. Jubeljahr! 🎉


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Jörg Schröder: Liebe Katrin, wenn ich dich so sehe, dann würde ich natürlich selbstverständlich denken, du bist blutjunge, 25 Jahre jung. Und wenn das so wäre, dann hättest du genau wie ich, der ja schon ein paar Jahre mehr auf dem Buckel hat, würdest du dich genauso gut aber an Begegnungen oder Ereignissen mit der Queen erinnern können, wie Menschen, die bereits 100 Jahre alt sind. An die Queen, über die ganze Welt hinweg, kann sich nämlich fast jeder Mensch erinnern. Vielleicht so Urvölker, die gar keine Anbindung haben, nicht. Aber in der zivilisierten Welt, ein Tüdelchen, wo man irgendwie auch Nachrichten hat, wusste jeder, wer ist diese Frau. Sie war die berühmteste Frau der Welt. Das ist total grandios. Ich hab sie übrigens mehrfach live gesehen. Ich kann mich auch sehr gut an ihr erinnern, auch wenn ich noch nicht 100 bin. das nur am Rande. Aber wegen dieses großen Jubiläums, diese Woche ansteht, 100. Geburtstag, wenn sie ihn noch erlebt hätte. wollen wir anlässlich dieses wichtigen Tages unserer Queen natürlich einfach ein bisschen die rote Brille aufsetzen, uns überlegt und wollen ein wenig schwierige Fragen und Themen ausblenden, die wahrscheinlich dieser Tage König Charles, Camilla, Prinz William und Kate beschäftigen, ihnen das Leben vielleicht auch bisschen schwer machen. Heute wollen wir nur das Leben einer besonderen Königin würdigen und ihren 100. Geburtstag feiern. Und das können wir glaube ich besonders gut, haben wir uns gedacht. indem wir mit einigen lustigen Anekdoten anfangen. Denn die Queen hat ja echt den Schalk im Nacken. Das kann man in späterem Jahr immer mehr raus. Und, äh, ja, mal gucken, wie viel uns da so einfällt. Später kommen wir auch noch auf politisch-historische Momente zu sprechen. Und wir berichten von unserem fabelhaften Besuch letzte Woche zur Premiere der tollen neuen Queen-Doku, die Queen und ich, von Julia Melchor fürs CDF und Arte. Die war die Produzentin Regisseurin des Films, hat uns lieberweise eingeladen und auch noch einige andere tolle Gäste. Und das Highlight dieser Veranstaltung war für uns dann neben dem Film auch das Interview mit Juba Wikas, dem sehr bekannten Biographen der königlichen Familie, der die Queen auch persönlich kannte und mehrfach getroffen hat in seinem Leben. Genau. Darauf, liebe Hörerinnen und Zuhörerinnen und Zuhörer, könnt ihr euch jetzt in der nächsten, wir vermuten Stunde, wenn wir uns anstrengen, könnt ihr lauschen und wir werden, wie gesagt, politische Highlights, persönliche Highlights, aber auch noch ein paar Tipps zu diesem wunderbaren Jubiläum in dieser Folge ausstrahlen. Und darauf freuen wir uns sehr und laden euch herzlich ein. Mein Name ist Jörg Schröder-Damm-Köhler und an meiner Seite, wie immer, auch in dieser Bonusfolge, die Royalexperten Kathrin Wartenbach. Ich erkläre euch alle, dass mein ganzes Leben, ob lang oder kurz, an Ihrem Service und an den Service unserer großen imperialen Familie, zu der wir alle gehören. Du wirst es sicherlich rausgehört haben, war Queen Elisabeth, also die spätere Queen Elisabeth in sehr jungen Jahren. Am 21.04.1947 mit 21 Jahren hat sie sich dem verschrieben, was wir heute feiern. Nämlich das Pflichtbewusstsein und so weiter und so fort. Die Aufnahme wurde in den Gärten des Victoria Hall Farm Hotels, ich habe gar nicht rausgekriegt, ob es das heute noch gibt oder ein anderes Hotel da steht, im heutigen Simbabwe aufgenommen und dann in Kapstadt drei Tage später ausgestrahlt. Dort hat alles angefangen und Afrika hat ja für sie dann auch später im Leben noch mehrfach eine große Bedeutung gehabt. Dort erfuhr sie ja in Kenia 1952, dass sie mal eben über Nacht Königin geworden war. Ihr Vater war ja gestorben, während sie nicht im Lande war. Und sie war da auf offizieller Mission mit Prinz Philipp. Und das hat sie nie vergessen, hatte wirklich in ihrem Leben eine besondere Bedeutung. Und auch in Afrika hat sie später ihr, wie ich finde, erstes mutiges politisches Zeichen gesetzt. 1961, berühmte Tanz mit dem Präsidenten von Ghana, Kwame Nikuma, hieß er. Und, na ja, aber auf die politischen Dinge kommen wir dann später. Wir haben es vorhin schon kurz angedeutet, einem einigen überlegen, wie wir denn Elisabeth II. am besten würdigen könnten. 96 bedeutsame Jahre, ein so langes Leben, eine über 70-jährige Regentschaft. Was gibt es denn hier alles zu erzählen und zu würdigen? Aber so dachten wir, es wäre bestimmt hoffentlich in ihrem Sinne, dass sie ja einen wirklich legendären, hintergründigen Mord hatte. Das kam ja immer wieder durch. wenn wir uns ihrem Vermächtnis über die schönsten Anekdoten nähern, die man von ihr weiß. Am besten eine für jedes Lebensjahrzehnt oder wenn uns dann halt noch mehr als eine einfällt, können wir dir vielleicht auch noch erzählen. Ja, vier Stunden, nein, keine vier Stunden Aufnahme. Genau, Kathrin, ich denke auch, das wird mehr als eine Anekdote werden. Und darum beginnen wir jetzt aber erst mal, wir fangen mal vorne an. Das ist immer eine gute Idee. Wir beginnen mit den 20er Jahren. Das kommt mir sehr gut zu pass. Ich bin ja so ein 20er Jahre Vogel. Ich liebe die 20er Jahre. kleide mich auch so, macht sehr viel Spaß und wir zelebrieren das auch bei uns im Eden-Place so ein bisschen. Wir haben zum Beispiel auch den Grand Salon bei uns, der genau diese Jahre der großen Oceanliner und so weiter auch aufgreift. In den 20er Jahren gab es schon den späteren Premierminister Winston Churchill. Und der hat eine ganz besondere Beziehung zu Elisabeth gehabt, schon als sie zwei Jahre alt war und sie Lily Best genannt wurde. Er mochte sie wahnsinnig gerne von Anfang an, auch später als sie Königin wurde. Ein ganz besonderes Verhältnis. Ja, Beobachter haben das fast schon so beschrieben, als wenn er so bisschen verguckt in sie ist, aber das ohne ganz harmlos, ohne Hintergründe. Er mochte sie wirklich unglaublich gern. Kennen wir uns auch manchmal, dass man Leute richtig gut findet. Und das hat man bei ihm gespürt. Churchill hatte eine ... sehr gutes Verhältnis zu der Familie York, hatte dort gute Verbindungen auch. Und er hat von Lilibet gesagt, als sie zwei Jahre alt war, das muss man sich jetzt tatsächlich mal im Hintergrund haben, er will bei ihr erkannt haben. Eine Autorität und Nachdenklichkeit, die bei einem Kleinkind erstaunlich ist. Also ich hab noch kein Kleinkind, wo ich überhaupt Humor, Nachdenklichkeit, Boshaftigkeit, Witz... ich noch nicht raus. Churchill hat das geschafft, er ja auch recht behalten. Das kann man wohl so sagen, oder? Genau. Ein kleiner Fun-Fact. Schon als Dreijährige zierte sie 1929 schon das Cover des amerikanischen Time-Magazins unter dem Titel Princess Lilibet. Ihr könnt das wunderbar im Internet überall finden. Sie sah entzückend aus. Wir haben das bei uns auch im Tea Room. Herrlich, also diese Löckchen und sie stützt ihr Gesichtchen so auf. Also es ist ein herrliches Bild, ganz ganz toll. Irre, kann man sie gut zu Hause auch aufhängen. Und die Queen, das ist die einzige regierende Monarchin gewesen, die in einem Privathaus geboren wurde. Das war ja nicht ganz ungefährlich, wenn man das zu Hause gemacht hat, Geburt und so. Sie wurde geboren in der Bruton Street in 17 in London at Stadttaimey Fair. Das Stadthaus, das gehörte damals dem Earl of Stratmore, ihrem Großvater mütterlicherseits. Heute findet sich an dieser Stelle, weil leider das Originalhaus im Krieg zerbomb wurde, der edelchinese Hakka San. Ich weiß, liebe Kathrin, das hast du, glaube ich, auch in deinem royalen Reiseführer erwähnt. Und ich vermute auch, du hast dort schon gespart. Ja, natürlich. habe das ja alles ausprobiert, die Tipps, ich in meinem Reiseführer drin habe. dieser Ort schrie natürlich danach, dass ich ihn aufnehme. Erstens der Ort, wo die Queen geboren wurde. Und zweitens das Restaurant, was im Übrigen dann auch privat von Mitgliedern des Königshauses besucht wird. Und das Essen ist sehr, gut dort. Aber unbedingt reservieren, genau wie bei dir Eaton Place kriegt man sonst keinen Tisch. Heutzutage sehr schön. Also es ist ganz schön, wir können immer mal so ein paar kleine Ausflugsziele aus deinem Buch auch hier rein zitieren. Also schreibt es euch gleich auf, denn mir geht es zumindest so. Ich will mir das immer merken und wenn ich dann da bin, fällt mir nicht ein, wo gehe ich hin. Also ich habe da bei mir so im iPhone so eine kleine Datenbank, da habe ich mir das mal aufgeschrieben. Also nächster London-Besuch geht unbedingt zu Hakasa. Ja, die 30er-Jahre. Elisabeth und ihre kleine Schüster Marit waren immer noch Kinder, hatten eine gemeinsame Gouvernante, eine junge Schottin namens Marion Grosford in der Familie Liebeful Grosvie genannt, weil die kam gut mit der Familie zurecht, hat sich gut eingefunden. Und sie hatte, wird dich interessieren, auch eine sehr gute pädagogische Ausbildung in Schottland genossen. Sie hatte auch so eine Art Lehrerin-Diplom. War eine coole Frau, konnte auch gut spielen mit den Kindern. Und da haben wir immer sehr Rücksicht darauf, dass kleine Elisabeth schon damals sehr auf Pferde aus war. Das Schönste für sie war, ihren kleinen Pferdchen zu spielen. Und da ist ein Spruch überliefert, den die kleine Elisabeth einmal gebracht hat zu Grow-Offie so ganz ernsthaft. Es sollte ein Gesetz geben, dass Pferde sonntags nicht geritten werden dürfen oder vor einer Kutsche spannen darf man sie auch nicht, denn die müssen doch auch mal einen Tag Ruhe haben in der Woche. Schlecht, gibt es so viele, warum nicht auch für Pferde? Naja, also sie war total in diesem ländlichen Lebensgefühl drin. Also sie hat dann auch mal gesagt, da war sie... Aber sie war noch sehr klein. Es käme für sie nur in Frage, später einen Farmer zu heiraten. Weil sie mit Tieren, vor allem Pferden, zu tun haben wollte. ⁓ Sie war eine riesengroße Pferdeliebhaberin. Exzellente Reiterin. Sie hat mit vier erstes Pony bekommen namens Peggy. Als erwachsene Königin hat sie auch einen Pferdezuchtbetrieb in Sandringham. Ihre Pferde haben öfter gesiegt in Escort. Sie soll über ihr ganzes Leben sehr viel Geld an Pferdepreisgeldern verdient haben. von Pferden, die mal in ihrer Zucht geboren wurden oder gezüchtet wurden. Und was ich auch besonders berührend fand, als ich das vor vielen Jahren mal gelesen habe, also wenn ihre Pferde dann einfach das Alter erreicht hatten, wo sie nicht mehr geritten werden konnten, entweder von ihr oder von ihrer Leibgarde oder so, die Pferde wurden dann auf die Wiese in Windsor gepackt und durften dort ihren Ruhestand genießen. Und ihr Lieblingspferd Burmese, auf dem sie immer geritten ist, für Trooping the Colour, dazu Geburtstagsparade. Bermis war eben auch auf der Weide in Winzow in der Nähe vom Schloss. Und Elisabeth hat sie regelmäßig besucht, auch in ihrem Ruhestand. ⁓ wie süß. Das ist wirklich nett. Also ich kann mich natürlich an Emmi auch gut erinnern, wir alle bei der Beerdigung, bei der Zeremonie. Das war natürlich auch so ein Bild, das vergisst keiner, der diese Trauerfeiligkeiten beobachtet hat. Und es gibt auch wirklich, wirklich tolle Videos, geht auf YouTube und so. ihn sich richtig freuen konnte. Dann, wenn ihre Pferde gewonnen haben. Irre. Also mit einer Energie wie ein kleines Mädchen. Herrlich. Zum Todlachen. Guckt euch das an. Da merkt man so die Person. In den echten Menschen, ihr Lieblingshobby, das, was sie wirklich begeistert, hat sie fiebert mit. Man sieht richtig in der Loge einen Escort, wie sie sich nach vorne beugt, ihr Fernglas nimmt und mit geballten Fäusten da sitzt und mit bangt und dann jubelt, wenn das Pferd gewinnt. ⁓ Und sie hat dann manchmal so fünf oder zehn Pfund selber drauf gesetzt und auch gewonnen. sich wie ein Schneekönig wirklich gefreut, wenn sie zehn Pfund gewonnen hatte, diese reiche Frau. Also wirklich, wirklich. Und das waren dann, weiß ich nicht, 10, 20 Pfund Beträge. Also ganz normal, ganz harmlos. Sie war ja keine Spieler Natur. Aber was ich auch noch mal einmal kurz hinzufügen wollte, ihr Feldpony Emma heißt sie, hatte mich da vorhin vertan. Die Queen hat sie ja noch geritten bis ganz kurz vor ihrem Tod. Das fand ich erstaunlich. Sie war ja nun dann eben schon weit über 90 und war ja auch schon an Knochenkrebs erkrankt. sie hat das so schön gefunden. Sie wollte unbedingt immer noch mal ganz vorsichtig im Schritttempo wenigstens im Schlosspark ausreiten. Hatte ja immer Terry Pendry dabei, ihren Lieblings-Groom, den Chef ihrer Stallungen quasi. Und das hat sie sich nicht nehmen lassen. Also acht Wochen vor ihrem Tod ist sie das letzte Mal geritten. Umso erstaunlicher, weil zu der Zeit, als man das gesehen hat, Da wusste man ja gar nicht, dass sie Knochenkrebs hat. Und wenn man das jetzt weiß, dem Hintergrund ist es natürlich umso erstaunlicher, das tatsächlich zu sehen. Sieht süß aus auf diesem kleinen Gut, wir gehen jetzt mal in die 40er Jahre, liebe Kathrin. Am 8.05., dem Victory Day, nicht dem WE Day, gab es eine fast einmalige und auch total süße Möglichkeit für Elisabeth und ihre geliebten Schwester. Die beiden waren wirklich ein Herz und eine S... Ihr waren ganz eng, obwohl sie vier Jahre auseinander waren? Absolut, genau. Und die beiden, hatten da eine wunderbare Gelegenheit. Sie war damals 19 Jahre alt und Margaret Vierze. Und... King George, der Sechste, auch hier wieder mit den Georgians ist es ja dann wieder so eine Sache. Viele haben da von meinen Gästen auch im T-Room, in Eden Place T-Room, die sagen, ⁓ warte mal, ich erinnere mich, das ist doch der, der gestottert hat. Genau. Es gibt immer so, der Stotterer oder der mit der Wallis oder einige sagen dann auch da, mit den Nazis, da war doch irgendwie was. So ordnen die dann immer die Könige ein. Also hier ist es der ... Das meinen wir nicht despektierlich, der stotternde King. Das ist der King George VI. Da hat er eine erlaubnisgegeben. Der war sehr vorsichtig. Aber er hat erlaubt, dass die beiden in die feiernden Menschenmassen in London, dass sie sich da untermischen können. Die waren natürlich total happy und haben das auch gemacht. Das Ganze wurde auch verfilmt. Es ist ein sehr süßer Film, kann ich auch nur empfehlen. wurde natürlich begleitet von Lord Porcheser, späteren, bis zum Schluss. Und Angehörige der Garde, die waren natürlich auch dabei. Das fiel natürlich auch alles nicht wirklich auf, weil sie hat natürlich auch ihr ATS-Uniform getragen, mit Mütze im Gesicht. Und sofern konnten sie sich wirklich gut untermischen. Und so wie alle Tanzenden... Tanzen dann die Prinzessinnen in einer Konga-Schlange durch die Straßen riefen, gemeinsam mit der Menge nach dem König vor dem Buckingham Palace und feierten völlig ausgelassen. Und aus dieser Zeit wusste die liebe Elisabeth bestimmt, könnte ich mir vorstellen, wie das so ist, wenn man da vor dem Buckingham Palace steht und den Monarchen sieht und ihn zujubelt. Und das ist natürlich umso schöner. als sie auf dem Balkon all die Jahre. Da denken wir nun mal an diesen wunderbaren Moment, wunderbar traurigen Emotionalmoment. Der letzte Auftritt von ihr, wo sie wirklich sehr emotional war. Dass sie das bestimmt im Kopf verbunden hat. Das glaube ich auch. Kein anderer wusste es, aber ihr war ziemlich klar, dass sie das letzte Mal stand mit einer so großen Menge davor. Das ging ja wirklich schon sehr schlecht dann. Ja, kann man sagen. für mich unglaublich bewegend. Kleiner Hintergrund, kleiner Fun Fact für unsere Zuhörer. Was ist eigentlich der Konkertanz? Vielleicht kennt der eine oder andere von euch auch den Lambis Walk. Da gibt es auch ein wunderbares Lied. Also alle 20er-Jahre-Fans kennt den natürlich. Und das müsst ihr euch so vorstellen, ist so ein bisschen wie der, ja wir kennen das auch aus dieser Schlange, wie nennt man den, wie hieß denn der? Das Vogel mit seiner Gummiente. Polonese Blankenese? Da geht man hintereinander, die Hände auf der Schulter. Das ist der Konga. Zwei ein vor, zweiter vor. Nach links und rechts wird rausgekickt. Das ist der in einer Schlange. Der Lambis Walk ist anders. Da ist man in einer Reihe nebeneinander. tanzt eben auch bestimmte Schritte. Und der Witz ist, dass dann alle gleichzeitig auch paar Handzeichen über die Schulter machen und dann OI rufen. Auch sehr lustiger Tanz kann man sehr gut machen. Und manchmal wird das auch verbunden miteinander. Man tanzt dann halt doch eher eine Schlange, als so an der Seite. Auch da wieder ganz lustig. Das fanden in der Kriegszeit, fanden das die Nazis ganz, ganz furchtbar. Und die haben ganz schlimm Propagandafilm daraus gemacht. dass das so ein jüdischer Tanz gewesen wäre. Ganz schrecklich. Und die Briten haben herrlich geantwortet. Sie haben nämlich einen anderen Film dazu gedreht, den konnte ich aber im Internet nicht finden. Und da sieht es aus, als wenn die Nazitruppen, die Soldaten, den Lambis Walk tanzen würden. Und das finde ich natürlich herrlich schön. Eine tolle Ich habe ihn auch nirgends gefunden. Die Geschichte gibt es dazu. ich werde noch mal recherchieren. Wenn ich ihn finde, dann sage ich Bescheid. Weil es ist herrlich, wie die sich auch auf Sonneacht und Weise Propaganda ⁓ die Ohren geworfen haben. Genau. Die 50er-Jahre überspringen wir jetzt mal ganz kurz. Dann kommen wir nachher noch mal. Da sprechen wir über den lieben Prinz Philipp, die Heirat, die Krönung, all das. Das kennen auch die meisten Leute. Wir wollen uns ja bisschen zum Anfang darauf konzentrieren, was die Leute vielleicht noch nicht so kennen. Genau, deswegen springen wir jetzt einmal in die 60er Jahre. Ja, die 60er, ja. Kann man machen. Hier Tanz, da Swinging 60s. Wobei für die Königlich Familie waren die 60er nicht so Swinging oder nicht so wild, aber für viele andere in London, die Modesszene und die Beatles und man, you name it. Nein, aber es gibt auch dort eine schöne Anekdote. Auch damals verbrachte die Königlich Familie schon gern ihre Sommerferien immer in Balmoral in Schottland. waren die einzigen Momente im Jahr, wo die Königin als Hausrausich in Land Rover gesetzt hat und ins Örtchen Ballata gefahren ist. Das ist nächstgelegene Dorf zu Balmoral. Sie war auch ganz normal gekleidet, Tweedjacke und Schottenrock und so. Damals war sie noch nicht ganz so weltbekannt. Nicht jeder Einzelne hatte schon einen Fernseher und hatte das immer so vor Augen, wie sie aussieht. Dann kam sie in den Laden und wurde ⁓ der anderen Kundin angesprochen, ⁓ Entschuldigen Sie bitte, wissen Sie, dass Sie der Königin außerordentlich ähnlich sehen? Und dann, Liesabeth so ganz trocken, Ovi außerordentlich beruhigend aber auch. Also ich finde es immer wieder schön in diesem ganz zurückgenommen Humor. Also auf Englisch heißt das How very reassuring. Als ob sie je daran gezweifelt hätte, dass sie die Königin ist. Also ich mag die Anekdote so simpel sie auch ist besonders gern. Das mögen wir Hamburger ja sowieso gerne. Wir mögen ja auch so den trockenen vornehm Humor und also den hat sie weckig ge... gelebt. An der Stelle vielleicht noch mal ein kleiner Hinweis, das ist keine lustige Anekdote, ein wichtiger Hinweis auf die erste royale TV-Doku von 1969, The Royal Family. Die erzählen uns doch da mal ein bisschen von. Ja, also das war, ich weiß gar nicht mehr genau, das war nicht wirklich eine Idee von Prinz Philipp, er hat das innerhalb der Familie aber sehr befürwortet. In den 60er-Jahren war die erste Aufregung nach der Thronbesteigung in frühen 50ern durch die Queen so ein bisschen zurückgefallen. Es gab auch mal Kritik an der Queen Ende der 50er Jahre. Und dann kam halt so die Pressestelle des Palastes drauf. müsste das Image der Familie mal ein bisschen schärfen und sie sympathischer und nahbarer erscheinen lassen. Nicht nur aus der Ferne der Goldenen Kutsche, sondern auch mal wie die persönlich so ein bisschen sind. Und dann kam man auf die Idee, die BBC einzuladen. die Familie quasi ein Jahr lang zu begleiten, kuratiert natürlich, aber sie wirklich auch hinter die Mauern der Paläste einzuladen und ein bisschen zu gucken, was sie denn privat so machen. Und das war dann eben diese Dokumentation The Royal Family gedreht in den Jahren 68, 69. Sie erschien dann 1969 zu Weihnachten statt einer Weihnachtsansprache. Und da sah man dann unter anderem auch, wie die Familie Urlaub machte in Balmoral, wie Prinz Philipp dann Würstchen grillte und N im Half oder wie sie gemeinsam den Weihnachtsbaum schmückten oder auch einfach Ausflüge machten, wie die Königin sich Prinz Edward ins Auto packte in den Land Rover und danach ballerte er vor und ihm Süßigkeiten kaufte in einem Laden. Ganz simple Sachen, wie man das so normalerweise im Urlaub macht. Und die war super beliebt, wurde von ganz vielen Menschen gesehen. Aber kurz danach haben sie dann irgendwie Second Thoughts bekommen und gesagt, ich glaube, wir haben uns dazu sehr geöffnet, die Magie Brods zerstört zu werden. Dann hat die BBC, wieder komplett vom Markt genommen wurde, wieder, durfte nie wieder gezeigt werden. Ich hab sie vor zwei Jahren mal ganz kurz in der Nacht durch Zufall auf YouTube gefunden und angeguckt in einer ganz sämigen Qualität. Dann war sie am nächsten Tag aber auch schon wieder verschwunden, weil das illegal war. Weil die königliche Familie gesagt hat, wir haben die Rechte, wir wollen nicht, dass es noch mal gezeigt wird. Ich verstehe es aber nicht, weil sie ist im Nachhinein so viele Jahrzehnte später ein reizendes Zeitdokument. Ich hab auch ein paar Schnipsen so gesehen, wie sich Charles und Anne auf dem Sofa lümmeln und so weiter und so fort. Und das wirkt für uns jetzt, könnte man meinen, die haben das rausgenommen aus dem Programm, weil es so lächerlich irgendwie aussah oder so komisch, so gestälzt. Aber ich glaube, das sehen wir nur aus unserer heutigen Zeit. Denn wenn man sich andere Ausschnitte mal so aus den 60ern oder Zeitungsausschnitte und so anguckt, dann sieht man, ja, das war schon so ein bisschen schräg und steif, aber nicht nur bei denen. Aber es war wirklich so diese Magie, dass die zerstört wird. Das war, wie du schon sagtest, ich, dann das eigentliche, der eigentliche... Ja, und es war damals ja auch noch nicht so einfach, das wirklich gut zu kuratieren. Die Schnitttechnik, die Aufnahmetechnik war noch nicht so gut. Und sie haben sie vielleicht einfach, die Reporter zu viel auch immer mit zu verschiedenen Veranstaltungen genommen. Und dann kam ja eine Phase, wo sie sich wieder sehr zurückgezogen haben, bis dann irgendwann Social Media auftauchen. Und jetzt können die ja fast gar nichts mehr so richtig verheimlichen, weil man überall immer erkannt und fotografiert und gefilmt wird. ist so, umso erstaunlicher ist es, dass die Queen sich eigentlich da so ein bisschen, die hat es geschafft bis zum Schluss sich echt da so ein bisschen rauszuhalten an dieser ganzen Geschichte und ja so ein Geheimnis für die Welt zu bleiben. Das hat sie wunderbar geschafft. Ja, das ist einfach so aus der Historie entstanden. Andere können das heute gar nicht mehr. Wir haben in anderen Monarchien darüber gesprochen, unsere Folgen über Norwegen, über Dänemark, über Schweden. ⁓ Und die Folge über Großbritannien und andere kommt ja auch noch. Im Übrigen, kleiner Hinweis, bevor ich das vergesse, passt hier ganz gut. Wir haben auch eine Zuschaueranfrage gekriegt. Also ganz lieben Dank an dieser Stelle schon mal. Im ersten Drittel unserer heutigen Folge schon mal ein Riesendank an unsere treuen, kann man jetzt schon sagen, Zuhörer. Wir haben es wirklich in kurzer Zeit, da wollen wir uns nicht selbst loben. Aber wir freuen uns so darüber, dass wir wirklich ordentlich Downloads gesehen haben. Wir haben viele Rückmeldungen gekriegt. Das wäre toll, wenn ihr weiter Rückmeldungen macht. Das hilft uns unglaublich, damit wir diesen Podcast auch weiterführen können. Also Kommentare sind Gold wert, ist in der heutigen Zeit so. Natürlich freuen wir uns über positive Kommentare. Und wir haben ganz, ganz positive Kommentare bekommen. Und es gab auch schon die Anfrage, ob wir natürlich auch mal über die Herzogtümer, also zum Beispiel Lichtenstein und so weiter berichten. Und das werden wir machen. Ich glaube, das kann ich hier an dieser Stelle. Nach unseren großen Monarchien werden wir uns diesen Themen auch auf jeden Fall verschreiben. Vielen Dank an dieser Stelle für diese Vorschläge. Hinterlass gerne Vorschläge, wir nehmen das gerne. Kommen wir von den Swinging 60s in die In den 70er Jahren fand ich persönlich, da sah die Queen eigentlich so am strengsten aus. Das hängt aber auch mit dem Alter zusammen. Ich merke das bei mir auch. Ich sehe ja heute auch anders aus als mit 20. Das ist diese strenge Phase. Da ist man noch nicht der süße Opa. Aber ihr habt nicht mal die Flotte. 30-Jährige und auch nicht mal der süße Zehnjährige. Also da sah sie relativ streng aus. Das hat allerdings auch mit den Frisuren zu tun. War das nicht auch so, dass Prinz Philipps die Frisur nie so toll fand? Ja, das ist aber nur eine Bemerkung aus The Crown. Sie hat ihn schon immer ⁓ Rat gefragt, wenn sie sich ein Kleid machen lassen Aber zu ihren Frisuren hat sich nicht so stark verändert. Frisuren ist ja ein Euphemismus. war die Frisur. Ja, sie hat sich schon verändert. Ab den späten 50er-Jahren ist sie irgendwann mehr oder weniger gleichgeblieben. Diese Bemerkung aus The Crown ist nicht historisch belegt. Ich weiß nicht, ob er sie damit aufgezogen hat. Aber es hat ja auch praktische Gründe. muss eine Frisur sein, die zu ihr passt, die der Maintenance überschaubar ist. Wo man auch Diademe reinpacken kann. Das spielt bei solchen Sachen immer alles mit rein. Hattest du mir erzählt, wir waren bei dem Ausritt, die hat ja nie Helm getragen. Als gutes Beispiel, du mir erzählt, das ist wegen der Frisur. Sie ist manchmal auch irgendwo hingeritten. Hätte sie einen Helm auf gehabt, hätte sie den abnehmen wollen. Wenn sie reingeht, wäre sie völlig verschwitzt mit ihren Haaren. Da hat sie gesagt, das kann ich nicht bringen. Ich lasse das, ich bin eine gute Reiterin. Bei mir muss es das MS-Tuch sein. Wir halten fest, sie sah streng aus. Aber lustig war sie trotzdem in der Zeit. Man hat es nun nicht so gesehen. da gibt es die schöne Anekdote eines Besuchs einer Landschaftswirtschaftsschau in Jersey. Eine besonders prächtige Kuh wurde da nämlich ausgezeichnet. Und die Queen kommentierte diese Kuh mit den Worten, die sieht aus wie eine von meinen, nur mit besseren Beinen. Und ich weiß nicht, was Prinz Philipp in dem Moment gemobelt hat. Ich weiß nicht, ob er dabei stand. Das weiß ich aus dem Kopf auch nicht, aber ich bin überzeugt, falls er dabei war, hat er irgendetwas nicht Jugendfreies dazu gesagt. Ich befürchte auch, dass es so war. Ja, und dann gibt es noch eine andere Anekdote. Nicht wirklich lustiges Ereignis, aber es zeigt so bisschen dieses stiff upper lip von der Queen. Das war ein Terroralarm, gab es in Australien 1970. Und da wurde versucht, den königlichen Zug zum Entgleisen zu bringen. Die Königin kommentierte dies nur knapp. Sie hätte nur ein kleines Rumpeln gespürt. Mehr war dann auch nicht. Wir erinnern uns an diesen Schreckschusspistole bei Trooping the Colour. Das wurde immer kurz abgetan. Das hat in sich schon so einen Witz, dass sie so cool damit umgeht. Sie hat sich daran gewöhnt, immer die Beherrschung ... behalten zu müssen und zu wollen, ja schon als kleines Kind. Hat sie das ja auch schon geübt. Das ist ihr Sohn Fleisch und Blut übergegangen. Also sie konnte wahrscheinlich gar nicht austicken vor Angst oder auf Nervosität. Ja, da sind wir schon bei den 80er Jahren. Geht schnell. Die 80er Jahre, wenn man daran denkt, Großbritannien natürlich immer zuerst die Queen, aber als zweites, es kam eine neue weibliche Lichtgestalt sozusagen auf die Weltbühne, nämlich Margaret Thatcher. wurde ja 1979 erstmals die erste weibliche Premierministerin Großbritanniens, wurde gewählt, blieb immerhin ja auch im Amte bis 1980. Und die wurde 1981 dann zum ersten Mal, irgendwie ging es das Jahr davor wohl nicht terminlich, zum traditionellen Sommerbesuch in Balmoral eingeladen, wie alle Premierminister einmal im Jahr mit mit Anhang. Ehemann oder Ehefrau. Dann waren sie bei der Queen zu Gast, haben da übernachtet, üblichen Programm teilgenommen. Da gibt's ja immer Picknicks in den Highlands. Da fährt man meistens zu einer der Blockhütten auf dem Gelände. Da kann ⁓ sich reinsetzen, gibt's auch eine Küche und so. Und dann grillt eben Prinz Philipp die obligaten Würstchen. Und in Tupperware werden irgendwelche Nudelsalate, die natürlich die Schlossküche vorbereitet hat, nicht die Königin selber. Das wird alles ausgepackt und gegessen. Und dann auf einmal saarmarkerisch chatten. nach dem Essen, wie die Queen die Teller abräumte und sich in die Küche begab und anfing abzuspülen. Und das auch noch ohne Handschuhe. Und dann sagte die Thatcher, ⁓ nee, das geht ja nicht, ich bin ja hier die erfahrene Hausfrau, Sie mal, ich mach das mal, Sie können ja abtrocknen. Und dann die Queen, wurde ganz sauer und wollte immer nicht, und sagte, nee, Sie können ja, wenn Sie unbedingt wollen, abtrocknen, aber ich werde hier jetzt spülen, das mache ich gern, das macht mir Spaß. Also sie ließ sich da nicht reinreden, sie wollte jetzt einmal dafür ihre Gäste Hausfrau spielen. Und was ich dann ganz lustig fand, auch Humor bei Margaret Thatcher. Sie hat nach dem Wochenende einen Dankesbrief geschrieben, dass sie üblich ist. Sie hat zwei profane, gelbe Gummihandschuhe zum Spülen Sie sollte sich sehr darüber gefreut haben. Sie mochte kleine, praktische Geschenke. Da gibt es viele Geschichten zu Weihnachtsgeschenken. Da kommen wir nachher auch noch mal drauf. Kleiner Tipp noch mal für alle. Wir beide sind auch Etikette-Coaches. Es gibt eine Tradition in England, die wird wirklich gelebt. Wir sind es ja gewohnt, wir bringen Sachen ... wenn wir eingeladen wurden. Jetzt hat man ja aber manchmal das Problem, weiß gar nicht so genau, was man schenken soll. Da gibt es dann meistens Blumen oder so. Und die Briten, machen uns auf jeden Fall eine Sache auch noch, eher die als was mitzubringen zum Anfang. Sie bedanken sich danach. Und das finde ich eigentlich auch ganz schön, weil danach sitzen wir ja alle in unserer eigenen Soße und fragen uns, es ein toller Termin? Und da schickt man dann was und hat einen schönen... Ja, hat ein schönes Highlight nochmal und weiß auch, was man vielleicht passend schenken könnte in dem Fall. Ne, also sich hinterher zu bedanken, wenn man eingeladen war, finde ich immer wichtig. Ich mache das immer und freue mich auch, wenn meine Gäste das machen. Wenn man eine schöne Zeit zusammen hatte und vielleicht auch schön bewirtet wurde, gehört sich das einfach. Dann erzähle uns doch nochmal von der Eier-Attacke 1986. Das war bei meinem Staatsbesuch in Neuseeland. Da gibt es auch eine schöne Geschichte dazu. Ja, also so ein... habe mich noch überrascht, als ich es nachgeguckt habe für unsere Aufnahme. Neuseeland ist auch Götz und Commonwealth, deswegen der Staatsbesuch. In Auckland, der Hauptstadt, auf der Rennbahn von Ellerslie, war eine Kundgebung mit 42.000 Schulkindern. Dann kam es zu diesem nämlichen Vorfall. Zwei Frauen, die als Ordnerinnen da verkleidet waren, warfen auf einmal rohe Eier auf die Königin, als sie in einem offenen Wagen an der Menge vorbeifuhr. Ei traf dann auch ihren rosamantel am oberschenkel und ein weiteres zerschältet zum glück an der windschutzscheibe des fahrzeuges und nicht an der queen. Aber das war schon ich glaube das war sogar das einzige mal dass sie mit eiern beworfen wurde in ihrem leben und der hintergrund war dass diese angreiferinnen damit gegen einen vertrag protestierten den vertrag von weit angeh den die britische krone 840 mit den maori geschlossen hatte also es ging ⁓ die ureinwohner von neuseeland die maori Aber unsere Queen bewahrte die Fassung und witzelte sogar später darüber beim Staatsbankett in Wellington über die Qualität der neuseeländischen Milchprodukte. Ich persönlich bevorzuge meine neuseeländischen Eier zum Frühstück. Das war natürlich wieder genau auf den Punkt. Solche Witze ist ja auch selber draufgekommen. Das hat ihr nicht im Privatsekretär reingeschrieben. Wir waren immer ganz überrascht, wenn sie ihre Reden abgewandelt und so einen Scherz reingemacht hat. Ich denke, konnte einfach ... Das konnte sie wirklich. Sie hatte zwei Personen in sich, die Monarchin und der Mensch. Sie wusste, da war nicht sie als Mensch beworfen worden. Sie war nur die Repräsentantin der Krone, die vor vielen Jahren in einem Jahrhundert einen Vertrag unterschrieben hatte, den diese Angreiferin nicht gut fand. Das konnte sie trennen. Womit wir wieder bei einem Thema sind, was für ein Vorbild das für einen selbst sein kann. Wenn man auch mal Beruf vom persönlichen trennt. oder wenn man angegriffen wird, auch mal kritisiert wird, auch vielleicht ein bisschen harscher, dass man nicht immer gleich seine Persönlichkeit so in Frage stellt und sagt, das ist der Situation geschuldet. Also insofern, das ist etwas, was man wirklich lernen kann an der Stelle und das ist irre. sie sind sich ja schon mal begegnet, die beiden, aber vielleicht hätte da der liebe Helmut Kohl, alter Bundeskanzler, auch mal einen der Der hat nicht so vorne im Reaktor, ⁓ das freundlich auszudrücken. Vollkommen unangemessen, muss man klar sagen. Ich würde auch nicht gern mit Eiern beworfen werden. Aber da sieht man, pardon, da sieht man tatsächlich, wie unterschiedlich das ist. Man tut das immer so ab, so eine kleine Anekdote. Aber da gehört unglaublich viel Selbstbeherrschung dazu. Und das wirklich runterzuschlucken, das ist schon großartig. Hat sie wirklich da auch toll gemacht. Besonders bei Setschon in den 80er Jahren fällt mir, oder jetzt auch den späten 90ern, ich will das nochmal aus den 80ern erwähnen, du hattest gerade die gelben Handschuhe angebracht. Wir beide als Etikettetrainer, ich erwähnte es schon, da ist es besonders schön mal auf solche Sachen zu gucken. Es gibt den sogenannten, der wird im Folge der Bell-Morrow-Teste. Ja, und der stimmt aber auch tatsächlich. Das scheint wirklich so zu sein. ist nicht erfunden. Tony Blair hat auch ein paar Sachen rausgehauen. Margaret Thatcher selbst hat auch ein paar Dinge erzählt. Also nicht erfunden, sondern belegt. ich kann nur sagen, das gibt ja ... Man denkt immer, solche Tests gibt es nicht. Aber das tatsächlich so. So bei altem Geld. In Hamburg kennen wir auch. Wir nennen das die Pfeffersäcke. Wenn man denkt, da wird man mal so zum Essen eingeladen, wie im französischen irgendwie Kurort, und man hat eine ausgelassene Zeit, das ist ganz oft ein Test. Gerade wenn es so informell wird, dann wird es gefährlich, weil da kann man richtig, man muss eine Gradwanderung machen zwischen formell und informell. Man will nicht spießig wirken, aber auf der anderen Seite muss man sich auch im Griff haben. Und da war zum Beispiel die Frage immer, ja, Welche Schuhe ziehe ich an, wenn ich dann nun im Belmol bin? Da sind ja die Premierminister eingeladen worden. Habe ich nun Stadtschuhe an, habe ich Highheels an und dann latsche ich damit durch die Moore der Highlands. Dann habe ich schon mal verloren. Man erwartet natürlich, dass die Gäste ordentliche Schuhwerk dabei haben und ordentlich meint hier passend. Und das für jedes Wetter, für Regen und Wind, gerade in Schottland. Und stundenlang sollte man durch den Ma... Stichwort, gibt kein schlechtes Wetter. Das sage ich meinem Mann auch. Ich hasse den Spruch, wie die pestet, ich ehrlich bin. Ich wundere mich immer, er nimmt es mir nicht übel. Manchmal, wenn wir spazieren gehen, dann liegt dazu Wert darauf, dass es schick aussieht. Das kann praktisch schick sein. Es können auch Gummistiefel sein von Hunter. Das ist so nervig, wenn du losmarschierst und dann sind die Leute zu dünn angezogen. Und sind natürlich immer die Leute zu dünn angezogen, die am ehesten frieren. Und es haben auch immer die die schicksten Schuhe an, die besonderen Wert drauflegen, dass es keine Flecke drauf gibt und so. Und das ist dann nervig. Dann brichst du so ein Dings ab und das nervte die Royals und die Queen besonders, weil die sind gerne wandern. Ich wollte damit nur sagen, wenn das Wetter schlecht ist, ich nicht spazieren. Wenn das Wetter anständig ist, ziehe ich mich möglichst adäquat an. Dann würde ich keine ungeeigneten Schuhe für die Highlands anziehen. Dann gibt es die Tischmanier. Trotz der ländlichen Atmosphäre gab es Abendessen. Das war hochgradig formell. Da musste man die Besteckfolge einhalten. Wer das nicht beherrscht hat ... und vor allen Dingen die Gesprächsregeln nicht beherrscht hat, dass man nämlich Small Talk, wir nennen uns an Dänemark und wir sprechen mit dem Gestühl – man spricht erst mit den Nachbarn zur Rechten und nach dem Gangwechsel dann mit dem Nachbarn zur Linken. Und wieder zurück. Und wenn man das nicht einhält, dann kann es schnell stocken und da hat man sich dran zu halten, weil sonst ist das ganze System kaputt. Und man sollte hoffen, dass Politiker das wissen, aber dem ist nicht so. Es kommt darauf an, wie sie, welche Kindheit sie hatten, ob sie das zu Hause in ihrer Kinderstube mit der Muttermilch aufgesogen haben oder eben nicht. Und wenn jemand sich hochgearbeitet hat, was sehr ehrenvoll ist, und vielleicht nicht bei dir oder mir einen Etikettekurs besucht hat, dann weiß er das nicht. Tun Sie das jetzt also? Also alle Politiker, die jetzt zuhören, wir geben beide Etikettekurs. Sie erreichen uns über den Instagram-Ekran gefallen. Da gab es natürlich Partyspiele, ich finde das cool. Nach dem Abendessen spielt die Familie oft Spiele wie The Name Game. Das ist das mit diesem Zettel, dass man klatscht den Zettel an die Birne. Und dann gibt es eine Charade. Die Queen liebt diese Spiele und erwartete vollen Einsatz. Aber ohne zu ehrgeizig zu sein oder auch peinlich zu wirken. Also schon ernst nehmen, aber eben auch nicht zu ernst. Das ist wieder peinlich. Man muss trotzdem dann lässig. Aber das sieht man manchmal bei Kindern auch schon, dass das zunehmenden Alter ein Problem werden könnte. Nicht jeder kann auch verlieren, ist auch so Thema. Das sieht man ja bei Menschen ärgerlich nicht. Gut verlieren können ist auch eine Kunst. Und dann die größte Falle, das Picknick und das Grillen. Prinz Philipp grillte oft selbst und die Queen räumte dann nach dem Tisch ab. Gäste, die sitzen blieben und sich bedienen ließen, also wirklich komplett bedienen ließen, statt zu helfen. Die sammelten Minuspunkte. Okay, abwaschen haben wir gelernt. Nein, das ist die Aufgabe der Queen. wenn einer so gar nicht mitgemacht hat, beim Grillen, dann war das eben auch nicht gut. Ist echt schwierig auch. Also ich rate in meinen Kursen aber immer nach dem Motto, ja was mache ich denn nur, wenn ich nicht weiß, was ich machen soll. Ich sage immer, entweder hingucken oder schlicht und einfach fragen, was möchtet ihr jetzt, was ich tue, weil Ich bin verunsichert und kann mir auch zugeben, wenn man zum ersten Mal irgendwo eingeladen ist, wo man noch nie war. Ja, auch als Gastgeber. Also ich als Gastgeber sage das sogar zum Beispiel immer. Ich bitte bleibt sitzen. Ich mache das gerne alleine. Ich habe so meine Ordnung und so weiter. Bitte, bitte, bin heute euer Gastgeber. Bleibt sitzen, sodass es gar nicht zu diesen peinlichen Situationen. Genau, klare Ansagen, auch als Gastgeber sehr. Genau. Und dann sollte man sich natürlich über Pferde, Hunde, besonders über Korgis. Und die Jagd unterhalten können. Politische Debatten waren beim Abendessen unerwünscht. Oder eher unerwünscht. Das hat man eher nicht gemacht. Im Übrigen, das haben wir in dieser wunderbaren Reportage von Julia Melchor sieht man das auch. Also wie geschickt die Queen ihre Hunde eingebaut hat. Also da war mal ein bisschen mehr Filmmaterial. Die wuselten, also wirklich irre. Zwischen all den Leuten haben wirklich das Eis gebrochen an so vielen Stellen. Das war schon cool. habe ich früher als Coach, ich hatte ja auch einen Hund. Die kleine Curly, die war auch oft dabei. Und das hat tatsächlich das beruhigt. Das glaube ich sofort, Und man hat ein Gesprächsthema. Also jeder, der auch ein Date haben will, leidet. Ihr lernt Leute kennen. ⁓ sagt man ja. Und Margaret Thatcher, das wissen wir, die hat den Test nicht bestanden. Nicht so gut. Das ist nicht nur filmisch festgehalten, sondern sie selbst bestätigte das auch. Ja, hat da kein He daraus gemacht, sie hasste Belmo. Sie war ein Stadtmensch und hat sich an ihrem Schreibtisch am Wurzeln gesessen. Und fand, das war Zeitverschwendung und sie musste sich sogar einmal Gummistiffe und ein Lastnähen, weil sie keine eigenen dabei hatte. Ja, und sie war so schnell wie möglich, ist sie wieder abgedampft, die war da nicht so gerne. Ja, Tony Blair, hat ja, surreal hat er, glaube ich, dazu. Und seine Frau hat sich einmal geweigert, vor der Queen zu knixen. war schon so bisschen angespannter. Ja, die war da ein bisschen bistiger. Ich finde aber, er fand ja auch, dass sie abwuschte, also die Queen, dass die selbst abgewaschen hat, das fand er auch komisch. Tony Blair. Ich finde, das sagt ja eigentlich mehr über ihn aus, als über die Queen. In gewisser Weise schon. ist aber auch eine persönliche Sache. Also wenn ich Dienstpersonal hätte, die für mich abwaschen würde ich mich sehr freuen, denn so gern wasche ich nicht ab. Ich habe aber auch kein echtes Problem selber zu machen. Wahrscheinlich ist es immer nur das, man will immer gerne das, was man normalerweise nicht haben kann. Und da sie sonst einfach immer jemanden hatte, der alles für sie machte, genosse sie die seltenen Momente, wo sie sich mal als normale Frau fühlen kann, als normale Gastgäbe. Sagen wir mal, Katrin, magst du uns über den Besuch beim Women's Institute 1998 erzählen? Gerne, das ist auch wieder so typisch. In die Situation gab es später auch noch mal eine Gartenparty. Das ist eine der berühmtesten Anekdoten. Das Women's Institute, da war die Queen auch Mitglied, hat die regelmäßig besucht, denen zusammen auch mal Bingo gespielt oder was auch immer. Aber einmal hielt sie gerade eine Rede. ging auf einmal das Handy eines Gastes lautstark los und klingelte vor sich hin. ⁓ Frau wurde rot, der das Handy gehört und war peinlich berührt, versuchte schnell den Ton abzuschalten. Sie ⁓ dann die Queen schmunzelt, keine Panik, ganz ruhig, vielleicht sollten sie einfach rangehen. Das könnte ja jemand Wichtiges sein, ⁓ sie irgendwo Recht hat. Aber damit impliziert es ja auch nach dem Motto, hier spielt hier Musik. ⁓ sage dir, ich ärgere mich jedes Mal, wenn ich zum Beispiel mit Kunden ⁓ was Witziges entgegnen will, wo es vielleicht mal anstrengender wird. dass mir nicht so schnell so was einfällt. Das finde ich schon cool, dass ihr immer so einen Spruch habt. Ehrlich, kannste nicht lernen. Das haste oder haste nicht, sie hat das wirklich im Blut gehabt. Sowas kann man tatsächlich nicht lernen. Wie Spontanität, das ist drin oder es ist nicht drin. Da gibt es noch eine Anekdote, die ist allerdings nicht 100 % belegt, aber trotzdem auch schön. 1992, da erinnern wir uns, schlimmes Jahr, das Schloss Winzer, große Teile abgebracht. Und die Queen besichtigte die Ruin und da hatten Arbeiter oder Vorarbeiter, die ihr helfen wollen über eine rutschige Stelle. Mit dem Helfen war das ja auch nachher, wenn sie Kutschen ausgestiegen ist und sie hat sich ja vorbehalten wirklich, dass sie es immer alleine macht. Die BBC hat gerne geschnitten auch, damit dieser Moment manchmal nicht gezeigt wird, nicht öffentlich, aber sie wollte, hat ja großen Wert drauf gelegt. Und sie hat dann freundlich abgelehnt und entgegnete, keine Sorge, ich habe viel Übung auf... Ja, stimmt ja leider auch. Ja, gerade 1992 war ja das alles Horribilis, wo drei ihrer Kinder sich trennten oder scheiden ließen und dann noch Schloss Windsor bei einer Abbrannte ging Ende des Jahres. Das war echt ein furchtbares... Ja, das kann man wirklich so sagen. Und dann die lustigste Geschichte, die finde ich, ich selbst war mal, hab mal Computerkurse auch in der Zeit gegeben bei uns, groß in der Firma. Das war so die Zeit von Windows und Maus war noch nicht so. So üblich. Und einige haben echt richtige Berührungsängste mit Mäusen gehabt. Das glaubt man gar nicht. In den Schulen musste ich den Leuten, das können sich heute junge Zuhörer gar nicht vorstellen, ich musste denen wirklich die Angst nehmen vor dieser Maus. Die waren unglaublich verkrampft, weil man früher noch viel mit Tastatur gemacht hat, DOS und so weiter und so fort. Ja bei einem Besuch in einer Schule, 99, sollte sie eine Computermaus bedienen. Die quälen und sie startet das Gerät kurz ab und fragte den Lehrer dann völlig trocken und ernst. Muss ich das Tier jetzt füttern oder einfach nur schieben? Genau. Das finde ich ganz lustig. Wir können uns das nicht mehr vorstellen. Es gibt auch so eine andere Schulsituation, wo sie jemanden gefragt hat, der Mathe was programmiert hat, Programmierer. Und da hat sie immer so insistierend nachgefragt. Wirklich? Können Sie das wirklich? Sie hat diese Gaben der Leute dann noch mal aufgegriffen und auch noch mal so trocken verarbeitet. Richtig klasse. Und gesagt, dass sie keine Ahnung von Mathe hat. Genau. Ja, das waren so die 90er. Also auch da sieht man, sie hat wirklich süßlich treu geblieben. Und ich finde, man kann sagen, ist bescheiden geblieben, Kathrin. Also auf jeden Fall, für sich alleine ist sie auf jeden Fall bescheiden geblieben. Aber noch mal ein Stück zurück zu Computer und Digital und so. Ich hab ja an ihr auch sehr bewundert. Sie war ja wirklich nun Kriegsgeneration, aber sie hat ja trotzdem die Augen nicht verschlossen vor den Entwicklungen der modernen Technik. Sie hat sich ja auch dann von ihren Enkeln William und Harry ein schenken, erst mal aufdrängen und schenken lassen, aber dann später hat sie doch ganz gerne mit gearbeitet, vor allem ihren Racing-Manager immer einmal am Tag damit angerufen. Und hat dann auch natürlich so Kontakt gehalten, gerade zu William Harry und auch den Kindern von Prinzessin N. Und hat auch gelernt, SMS zu schreiben, fand sie dann auch sehr praktisch und hat dann irgendwann auch mal geschert, wäre ja schon wirklich hilfreich, denn das ging ja viel schneller als mit einer Brieftaube. Denn sie hatte ja selber auch gerne Brieftauben, hat die gezüchtet, hatte auch Racing Pigeons gehabt und so, das war ja schon auch ihr Ding. Und das fand ich wirklich auch einen süßen Spruch dazu. Ja und mit zunehmendem Zeitall, da gab es ja dann auch mehr Videos, haben das ja richtig ver- auch so Harry und so, ne? Dieses Video mit den Obamas und so, ja das war auch- Obamas, Invictus Games war das. Genau, ja das war nur so eine Art Werbung für die Invictus Games, Nee, also das war, sie hat das gemacht und wenn man bedenkt, dass ihr Sohn Charles bis heute kein Handy besitzt und sich weigert und immer noch handschriftlich Briefe oder wenn man den André verrufen will, muss man halt Festnetz wählen und dann geht irgendwann Adjutant dran und trägt das Telefon zu ihm hin. Dafür war sie derzeit quasi beinahe voraus und sehr, sehr pleetschend. Ja, und vor allen Dingen, sie hat das ja auch in der Corona-Krise gezeigt mit dem Zoom. Und da gibt es auch tolle Filme. Sie hat da unglaublichen Spaß dran gehabt. Also es hat noch mehr so die Hürde weggenommen. Das haben auch Leute berichtet, dass es da noch leichter war. Die Leute haben so ein Gefühl gegeben, muss keine Angst haben. Man hat echt Respekt wohl gehabt vor ihr. Aber da war dann noch mal so ein Icebreaker dabei, weil dieses Medium dazwischen war und das hat sie super gemacht. Ja, die hat sogar Botschafter entfangen und entlassen und die hat praktisch alles. Also Investituren hat sie jetzt, doch sie hat auch mal eine Investitur digital gemacht, eine Zeit lang. Es war halt nicht so schön, weil sie den ordentlich anheften konnte. Aber da gibt es ja diese schöne Szene, sie in Windsor Castle, denen sie ja da auf dieser Riesenfläche und dann zum Ritter geschlagen ist, war auch eine herrliche Szene. Ja, und die Queen war auch echt fair und nett zu ihren Mitarbeitern. Das seht ihr auch noch mal in der Dokumentation, von der wir diese Queen und ich, guckt euch die an. ist auf Arte und ZDF wird sie jetzt auch bald ausgestrahlt, aber auf Arte könnte sie streamen, da sieht man das auch noch mal. Also die hat aber nie irgendwie so den Chef raushängen lassen. Jeder wusste, sie ist der Chef. Aber sie war nie überheblich irgendwie und sehr nett auch zu ihren Mitarbeitern und hat ihnen auch geholfen, wenn es was zu helfen gab in ihrem Ding, ohne dass es gönnerhaft wirkte. Nein, gönnerhaft war sie nie. Also wenn jemand was wirklich schlimm falsch gemacht hat, einmal hat einen ein Lackai wohl, ⁓ einen Gag zu machen, statt Wasser, Gin oder ja, ich glaube, es war Gin in die Nepfe der Corgis geschützt und dann waren die alle betrunken, da war sie dann super sauer, da gab es dann richtig Ärger. Da wäre ich auch sauer gewesen. Das kann man auch nicht machen, sie war auch gefährlich für die Tiere. Aber normalerweise war sie wirklich sehr verständnisvoll und sehr fair und eine richtig gute Arbeitgeberin. Und einmal, das hat mich damals, als ich das gelesen habe, sehr berührt. Sie hat ja einen persönlichen Piper, Dudelsackspieler. Das weißt du auch genauso gut für mich, weil du ja selber auch jetzt lernst, Dudelsack zu spielen. Ja, das ist leider ein bisschen ins Hintertreffen geraten. Schönen Gruß an Paul, meinen lieben Lehrer. Aber der trägt es mit zu viel zu tun. Jedenfalls, ihr schottischer Piper 2017 bekam sie mit, dass dessen Ehefrau, die lebten in Schottland in der Nähe von Bermäul die Frau, sie war ganz schlimm an Krebs erkrankt und die hatten aber noch zwei kleine Kinder, dann hat sie erstmal ihren Leibarzt zu der Ehefrau geschickt. Der hat die Blutprobe genommen und ins Labor geschickt, dann ging das natürlich viel fixer, wenn es aus Bermäul mit dem königlichen Stempel kommt. Und dann musste sie sich an der Therapie unterziehen. In der Zeit durften aber die Kinder von den beiden auf Bamar spielen, auch mit Prinz George. Die Königin Nennis haben betreut. wurde Essen aus der Schlossküche hingeschickt. Sie hat wirklich tätige Hilfe geleistet, um ihrem Piper das Leben zu erleichtern. Und er durfte auch Sonderurlaub nehmen, da war sie völlig flexibel. war sie wirklich ... Finde ich auch. sind nicht alle so. Wir wissen, da gibt es ja so andere. Wir nennen die Namen nicht. Wir sprechen ihn nicht aus. Heute nicht. Jetzt springen wir mal in die 2000er Jahre. Katrin, in der Zeit zeigt sie sich die Queen wirklich von ihrer entspanntesten Seite, man sagen. Da war die so altersmilde. Und der Humor, der wurde sogar zum Markenzeichen. Und ihr Weg, die Monarchie Narba zu machen, war vielleicht genau dieser. Also sie hat über das Medium Humor und immer noch diese Distanz gehabt, aber das Medium Humor sie nachbarer gemacht, für uns, ohne dass sie wirklich was preisgegeben hat. Ja, das stimmt. Vielleicht hat sie da auch ein bisschen von Prinz Philipp gelernt, denn der hatte immer einen lockeren Spruch auf den Lippen. Und ursprünglich war auch so bisschen die Aufgabenverteilung bei den beiden, wenn die gemeinsam zu Terminen gingen, weil sie war ja eigentlich ursprünglich eine eher schüchterne Frau, immer so ein bisschen Bammel, Bammel sage ich jetzt mal so ganz grob, Bammel hatte davor, in einen Raum voller Menschen zu gehen, wo sie genau wusste, wenn sie da jetzt reingeht, starren alle sie an. wollen was von ihr, alle wollen mit ihr reden. wird erwartet, dass sie eine tolle Leistung bringt als Königin und sozusagen Entertainerin. Dann war es so, dass Philipp oft dann erst mal neben ihr blieb und dann anfing, Witze zu machen, damit die Stimmung sich lockerte. Dann lockerte sie sich auch und konnte das gut machen. Working the Room, es heißt, den Raum abzuarbeiten mit all diesen Menschen, die was von ihr wollten. Ein anderer Aspekt, den ich auch von Jogu Wikas sogar gehört habe, das haben andere Biografen auch schon gesagt. Für die Queen, so traurig es auch war, es einen Einschnitt gegeben, 2002 als ihre Mutter gestorben war, die alte Queen Mum. Denn sie fühlte sich immer noch verpflichtet, so Königin zu sein, dass sie auch das Wohlwollen und Wohlgefallen ihrer Mutter dabei erwerben würde. Und deswegen ist sie erst nach dem Tod ihrer Mutter so richtig sie selbst geworden und konnte sich auch mal lockerer geben oder Dinge machen oder sich auch anders anziehen zum Teil, wo sie vorher vielleicht gedacht hätte, das missfällt der Mutter Queen, der Queen Mum. Ich glaube, hat auch was damit zu tun, dass sie ab den frühen 2000er Jahren wirklich sich merklich entspannt hat im Alter. Daran habe ich noch gar nicht gedacht. Das macht Sinn, ich. Weil süß ja auch die Queen Mum war. war natürlich auch streng. Sie wusste auch, was sie wollte. Sehr. Sie war sehr dezidiert. Sie war unter der Oberfläche süß. Aber irgendjemand, Churchill, auch über sie gesagt, sie ist quasi Eisenstange mit Samthandschuhen. Also man darf ihn sich unterschätzen und Hitler soll ja über sie gesagt haben, Zweiten Weltkrieg wäre sie die gefährlichste Frau Europa, weil sie mit ihrer Art Charme und ihrer Gewandheit sehr, sehr gut Menschen und auch Politiker manipulieren kann. 2003, ja, erzähl mal. Ja, das ist eine Anekdote, die ich besonders liebe, weil sie da, die Queen hat ja nie über sich gesagt, sie sei Feministin, aber sie war ja nur mal für lange Zeit die einzige Staatsoberhäubchen, also das einzige weibliche Staatsoberhaupt auf der Weltbühne immer umgeben von irgendwelchen Männern, egal wo sie hinkamen. Das änderte sich dann erst ab den frühen 80er Jahren mit Margaret Thatcher und dann später auch Merkel, mit der hat sie sich ja sehr gut verstanden. Jedenfalls hatte sie einmal 2003 Besuch vom damaligen Kronprinz Abdullah von Saudi-Arabien. Der hatte, glaube auch ein Pferd mitgebracht. fand sie natürlich toll. Aber auch sie wusste natürlich, dass man in Saudi-Arabien damals als Frau keinen Führerschein machen konnte und nicht selber Auto fahren durfte. Das war nicht erlaubt. Das hat sich auch erst kürzlich jetzt geändert. Und dann hat sie sich mal überlegt oder hat ihm vorgestellt, wissen Sie was, hier wollen wir jetzt mal hier bisschen Rundfahrt machen übers Gelände. Und haben sie Lust. er, ja klar, gerne. Er dachte natürlich, dass sie vom Chauffeur gefahren werden oder irgendwie, oder das Prinz Philipp fährt. Nicht doch. Sie ging zu zweit zum Land Rover und sie setzte sich hinter Steuer und guckte ihn erwartungsvoll an und dann musste er sich neben sie setzen und es war ihm schon unangenehm. Und dieses Gefühl verstärkte sich dann noch, als sie losfuhr. Und die ist nämlich immer gefahren wie eine gesengte Sau. Seit sie dann diese Ausbildung gemacht hat im Krieg, wo sie Lastwagen auch zerlegen konnte, Lastwagenmotoren, hat sie Lastwagenführerschein und Autoführerschein gemacht bzw. sie hat fahren gelernt. Denn, weiteres Fun-Fact, die Queen war die einzige Britin und ist es Jetzt gibt es das nicht mehr. Sie durfte offiziell Autofahren, auch auf öffentlichen Straßen hatte. Für sie galten besondere Regeln. Sie fuhr meistens in Sandringer auf Privatgrund, aber manchmal auch auf öffentlichen Straßen. Sie fuhr gerne sehr schnell. Der Kronprinz ging der Augenohren über und war nervös. Sie hat das mit Absicht gemacht? Ja, ich bin fest davon überzeugt, dass sie das mit dem Zwinkern im Auge gemacht hat. dass sie bewusst fuhr und er sich daneben setzen musste. Dann ist sie gefahren, wie sie immer fuhr. Jedenfalls war der so erschrocken, der Kronprinzessin sein Dolmetscher gebeten hat, möge die Queen doch höflich bitten, langsamer zu fahren. Solche Stories liebe ich wirklich. Sie konnte ja auch Es hieß immer, sei eine schlechte Mutter gewesen. Aber eigentlich konnte sie ganz gut mit kleinen Kindern. Sie hatte uns wirklich auch mal ... Kinderhumor voll angesprochen. Es gab mal ein Kinderfest im Palast 2006 zum Beispiel. Und da konnten die Kinder sich wohl verkleiden. Und dann kam ein kleiner Batman an ihr vorbei und startete sie dann aber mit offenem Mund an, weil die Frau kam ihm wohl irgendwie bekannt vor. Und dann bergte die Queen sich so rund und dann sagten sie, wer bist du denn? Und der Junge antwortete, ja Mensch, ich bin Batman, sieht man doch. Und dann sagte die Queen dann so ganz taugend, ach wie schön, ich dachte schon, du wärst einer von meinen neuen Leibwächtern. Ob der kleine Junge den Witz verstanden hat, weiß man nicht, aber ich finde es trotzdem wirklich eine nette. Sie hat was erzählt und war so zugewandt und der fands bestimmt auch toll. Ja, tolle Geschichten finde ich auch. Ja, dann kommen wir zu 2009. Ja, Politiker-Anekdoten erzählt. Politiker-Anekdoten, genau. Beim G20-Gipfel in Norden gab es ein Gruppenfoto natürlich, das gehört sich so. geliebte italienische Premierminister Silvio Berlusconi rief lautstark nach dem US-Präsidenten. Die huselten da so rum. Und da hat dann Mr. Obama geschrien. ⁓ Queen drehte sich so etwas konzentriert ⁓ und sagte langsam und schaute da auch bisschen entgeistert. Warum muss er denn so schreien? Und die Szene, die wurde tatsächlich von Kameras eingefangen und ging dann weltweit als Beweis für ihren feinen Sinn. für Etikette und Humor durch die Medien. Und das ist auch eine der Gründe, man all die anderen Stories, die vielleicht gar nicht so mit filmisch belegt sind, glaubt. Also, dass sie wirklich solche Sachen gesagt hat. Das passt schon alles. Dann gibt es auch noch eine andere Geschichte. Genaue Datum habe ich nicht mehr am Kopf. Da soll einer der Begleiter das dann mal durchgesteckt haben. Bei einer Pferde schon Winzer, da wirrte ein Pferd ganz extrem laut unter Parch dann das Gespräch, das die Queen geführt hat. Die Queen unterbrach sich selbst, dann schaute in Richtung des Tieres sagte, war das für mich oder gegen? Ich glaube schon, dass das Pferd jedenfalls mit ihr gerne in Kontakt treten wollte. Ja, also man kann sagen, Humor, Mensch, Queen Elisabeth, also Elisabeth, der hatte wirklich Humor und darüber freuen wir uns. Und das werden, glaube ich, Anekdoten sein. Das sind ja auch Anekdoten, die Hugo Wickers in seiner Biografie aufgegriffen hat. Das werden mehr werden und so wird man sie glaube ich schon in Erinnerung haben, dass sie auch echt ein lustiger Zeitgenosse war. Genau, großartig. Das hat sie also bewiesen und wir erinnern uns natürlich auch noch und das will ich jetzt zum Abschluss sagen, jetzt sind wir ja in den späten 2000er oder da noch in den frühen 2000ern. Wir erinnern uns an die James Bond-Szene. Am 27. Juli 2012, da war die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele. Katrin, ich habe das Gefühl, die Olympischen Spiele verfolgen. Das war ja wenigstens mal was Nettes, was mit den Olympischen Spielen... Ja, das stimmt. Also da hat es mehr mit den Olympischen Spielen zu tun und weniger mit Romanzen. Die fand in London statt, das war großartig. Genau. Und da... von euch kennt wahrscheinlich diese Szene, als die Queen dann abgeholt wird im Palast von Daniel Craig, den damaligen James Bond, die Hunde wuselten rum und so weiter und so fort. Das kennt ihr ansonsten. In unseren Show Notes werden wir natürlich einen Link dazu auch nochmal sehen. Und da war sie sehr professionell und der Regisseur, und das ist nicht so ein Kraut- und Wiesenregisseur gewesen, sondern namhafter Danny Boyle. ⁓ Der war überrascht, wie professionell auch die Queen hier vorging. Sie bestand übrigens auch auf einer Sprecherrolle. Ganz zu Anfang sagt sie ja, good evening Mr. Bond. Und das sollte sie zuerst gar nichts sagen. Und großer Humor. Dann als man ihr gesteckt hat, dass sie gedubelt werden sollte für alle Szenen. Das hat man wahrscheinlich aus Respekt gesagt, weil man sich gar nicht vorstellen konnte, dass... dass die so was machen würde. Genau, hat sie gesagt, ne, ne, entschuldige mal, springt natürlich nicht, aber wenn man über mich im Film tritt, dann sollte ich wohl auch selbst spielen. Und die Corgis, waren auch ihre Corgis, keine CGI-Corgis oder so, die hatten auch höllischen Spaß. Und das Sprungdubel, das finde ich auch noch mal ganz lustig, der Sprungdubel war ein Herr, das war Gary Connery. Und ich finde, das passt natürlich auch ... Ja, wie Topf auf Deckel. Was für ein Zufall. Connery, Sean, Connery, James Bond. Da hab ich jetzt noch mal Fun Fact dazu. Es gibt jetzt gerade diese neue Ausstellung in der King's Gallery, wo die ganzen schönen Bekleidungsstücke der Queen zu sehen sind aus vielen Jahrzehnten. Und da ist dieses Rosakleid zweimal, nämlich dieses Kleid, die Queen getragen hat. Und dasselbe noch mal in der viel größeren Herrengröße, was Gary Connery getragen hat. Die sind da nebeneinander zum Vergleich. Meinst du, dass es da auch das Eierkleid gibt? Wahrscheinlich nicht, Aber das ist doch toll zu wissen, sehr, sehr schön. Genau. Und zehn Jahre später, 2022, ⁓ zu ihrem Platinenjubiläum legte sie dann noch einen drauf. Und daran kann jeder von uns erinnern, ⁓ die berühmte Szene mit dem Paddington Bear. ⁓ Ich kann nur sagen, egal wann ich davon spreche, egal wann ich es sehe, egal wann ich davon höre, ich habe sofort Tränen. Spätestens wenn Paddington zu ihr sagt, thank you for everything, ma'am. Das ist Wahnsinn. Das bleibt drin. Das ist ein Zeitdokument, man sagen. So bleibt sie in Erinnerung. Und auch da hat sie Professionalität natürlich gezeigt, weil Paddington-Beer war ja natürlich nicht selbst da. Ja, gehe mal davon aus, ich weiß nicht, ob es den irgendwo wirklich gibt, aber ich mal davon aus, er hatte terminliche Gründe und konnte nicht selbst anwesend sein. Hat sie das natürlich über Green Screen gemacht und das war natürlich, das hat der Regisseur dann erzählt, war ein Stock mit einem Punkt drauf und zu dem musste sie sprechen. Und das fällt selbst professionellen Schauspielern manchmal schwer, dort eine Emotion reinzukriegen. Also wir sind wieder bei den Sitzmöbeln. Sie musste vielleicht nicht mit Sitzmübeln sprechen, aber sie hat perfekt mit einem Stock, mit einem Punkt auf der Nacht. Ja, es wirkte wirklich sehr zugewandt und emotional, wie sie das gemacht hat. Ganz super. Ja, und danach gab es dann auch eine Paddington-Manie. Wir können da echt ein Lied von singen, weil für unseren Store, Eden Play Store hier in Hamburg, den wir ja auch noch haben, da hatten wir dann auch Paddington-Bären natürlich, war nicht mehr zu kriegen. Das waren schon ein Schwarzmarktpreise. Ja, waren wirklich teilweise um 80. Das 80-fache teurer als normal. Irre. 80-fach, das hätte ich nicht gedacht. Aber auf eBay geguckt und so weiter. Die Leute haben irre viel die Dinger gekauft. Zu ihrem Tod wurden viele Paddington-Bären abgelegt. Das erinnere ich auch noch. Man hat darum gebeten, das in den Park zu Die wurden auch recycelt. Heute im Übrigen sind die weise recycelt worden. Man hat das mit Erde vermengt. In dem Park ist die Erde ausgelegt worden. Das hat man vermengt mit Mutter Erde. Ja, fand ich groß. Deswegen sollte man auch kein Plastik reinmachen, weiteres. War nur die Stofftiere. Ja, das war mein bewegender Teil sozusagen. Und Ihr letzter bewegender Auftritt mit einer kleinen Anekdote, wo sie auch nochmal Humor bewiesen hat, den erzählst Du uns jetzt bitte nochmal, Liebke. Ja, auch da kamen dann die Tränen in die Augen. Philipp ist ja ungefähr ein Jahr, also bisschen mehr als ein Jahr vorher gestorben, war auch die letzten Monate dann sichtbar krank. Auch wir lernen jetzt eben auch in dem Buch von Jurgl-Wickers, dass er schon mehrere Jahre vorher Bauchspeicheldrüsenkrebs hatte und es ging ihm dann auch wirklich nicht mehr gut. Und in der letzten Nacht seines Lebens ist er wohl irgendwie dann nochmal aufgestanden, hat sich sogar noch in einem Zimmer nebenan selber ein Bier geholt, ohne dass er seine Krankenschwester damit belasten wollte. Und am nächsten Morgen ist er nochmal aufgestanden, ins Bad gegangen und als er aus dem Bad wieder rauskam, fühlt er sich schwach und ist dann wohl auf seinem Bett irgendwie zusammengesunken und dann war er auf einmal tot. Und später hat sie dann noch zu Freunden gesagt, ja, also wie immer, ich war schon richtig sauer, wie so oft in unserer langen Ehe ist er einfach gegangen, ohne sich zu verabschieden. Ja, es war natürlich auch irgendwie so bittersüß. Sie hat sie natürlich nicht wirklich übel genommen. Man konnte es ja nicht ändern. Sie schlief halt ein paar Zimmer nebenan. Ihr ging es auch nicht gut. Sie hätte da ja auch gar nicht hinrennen können, wenn sie jemanden benachrichtigt hätte. Es war einfach nicht. Man sagt ja auch, Menschen können manchmal gar nicht sterben, wenn die liebsten Menschen ums Bett rum sitzen. warten, bis derjenige aus dem Zimmer gegangen ist und können dann... Ja, kenne ich aus eigener Erfahrung aus der Familie. Habe ich auch so erlebt. Ist tatsächlich so. Das ist ganz individuell. Man weiß, du kannst ja nichts richtig, nichts falsch machen. Also nur dein Bestes geben. Genau, aber die Story ist auch gut. Genau, und er hat dann ... Es ist ja auch treu. Er hat ja immer viel. Er war ja sehr self-sufficient. Er hat ja auch die letzten Jahre seines Lebens kurz vor der Pandemie, und als er erst nach Windsor zurück er ja in Woodfarm gelebt. Die beiden haben sich nur alle paar Wochen gesehen, weil er wollte da seine Papiere ordnen, wollte viel lesen, hat Besuch von Freunden empfangen. Als er im Ruhestand war, nach 2017. Die waren ja gewöhnt, lange Zeitstrecken immer voneinander getrennt zu sein. Und das hat der Liebe und Zugehörigkeit aber keinen Abbruch getan. Sie waren kein klassisches Ehepaar, was einfach spießig jeden Abend zusammen auf dem Fernsehsessel sitzt. Sie haben viel zusammengemacht, hatten teilt, gemeinsame Werte. Familie hat sie immer unterstützt, solange er konnte. Ihr Strength in Stay, Fels in der Brandung. Bis heute ist unklar, er jemals Affären hatte. Aber er hatte sehr intensive Freundschaften mit attraktiven Frauen. ist klar, da hat er sich auch zu bekannt. Aber die Frauen sagen auch, das war eine sehr intensive, emotionale Beziehung. ⁓ Wie auch immer ist jetzt auch nicht wirklich wichtig in dem Moment. Aber jedenfalls glaube ich, dass die beiden wussten, was sie aneinander hatten, dass sie sich sehr lange sehr geliebt haben. Und ich freue mich für beide, dass sie zwangsweise durch den Lockdown die ganze letzte Zeit tatsächlich doch noch mal zusammen gelebt haben in Windsor. Ja, genau. Und das ist nicht die schlimmste Strafe, wie die Queen ja auch mal gesagt hat zum Lockdown, als sie da sein musste. In Windsor eingeschlossen zu sein, jetzt nicht das Allerschlimmste. Das hat Hugo Wickers uns auch so erzählt. ja auch ein paar Storys. Der Mann kennt die Frau schon seit der 16. Er hatte seine ersten Begegnung gehabt. Das hat er in unserem Interview. Dass du im Übrigen in hervorragendem Englisch mit ihm geführt hast. Großes Lob. Wär mir gar nicht so gelungen, muss ich sagen. Also wirklich ganz toll. Und Hugo Wickers, ja, vielleicht können wir an der Stelle mal so einstreuen. Also dieser Mann. Der war ihr wirklich auch so bisschen verfallen wie Winston Churchill. sieht richtig, ja, er hat dieses Bild auf diesem Riesenbildschirm, als wir das Interview geführt haben, bevor es losging, hat es angeschaut und ja, der ist so verbunden mit ihr gewesen. Und ich habe das Buch noch nicht gelesen. Er hat es uns wunderbar natürlich signiert. Du hast es schon in großen Teilen für das Interview gelesen. Es ist empfehlenswert, ich freue mich sehr darauf. Er geht auch darauf ein, dass es ein Monument ist, das er ihr setzen will. Das ist ja anders als vielleicht jetzt die offizielle Biografie, gemacht wird. Die wird ja diesmal von einer Frau gemacht. Da wird es wahrscheinlich andere Schwerpunkte geben. Aber Hugo Wickers hat mit seiner Biografie wirklich die Queen abgefeiert. Er hat die schönen Seiten sehr stark hervorgehoben. Natürlich geht er schon ihr Leben irgendwo durch und geht auch am Rande vorbei an politischen Ereignissen, aber geht da nicht näher drauf ein. Auch auf diese Sachen mit Diana oder so, was man sowieso eigentlich weiß. Grob, passierte. Er erwähnt dann ja und dann ist sie tragischerweise einem Unfall zum Opfer gefallen und geht aber auch weiter. Er geht da nicht mehr ins Detail, sondern er geht halt bei der Queen und bestimmten Lebenssituationen, die er schön merkenswert fand, er näher drauf ein. Und man kriegt dadurch nochmal mehr. Auch, finde ich, weiter guten persönlichen Einblick. Wo du jetzt eben die offizielle Biografie erwähnt hast, das ist eine Historikerin Anfang 50, sehr renommiert. Die wird jetzt anfangen zu recherchieren, zu schreiben. Man wird ihr Zugang zum königlichen Archiv gewähren, zu den persönlichen Papieren, also Brief- und Tagebucheinträge der Queen. Und sie wird die Gelegenheit erhalten, mit Leuten aus dem Umfeld, ehemaligen Mitarbeitern zu sprechen und auch mit Mitgliedern des Königshauses. Also das ist so üblich bei offiziell beauftragten Biografien. Und da wird man sicherlich noch sehr viel mehr über die Queen lesen. Sicherlich auch nicht alles. wird ja auch nicht... Die Papiere wurden ja kuratiert. Man weiß ja zum Ärger von Martin Historikern, dass der langjährige Page, der große Paul Weibrew, das hat Charles gesagt, er möge das tun. Er hat die ganzen Papiere durchgeguckt, hat wahrscheinlich leider auch einiges vernichtet. Und hat das ganze Material, was... eher im Auftrag von Charleston für gut befunden hat, die Archive gegeben, der große Runde Turm ins Schlossfenster. Hab ich auch schon mal recherchiert, das war eine irre Erfahrung. Ja, ja, ja, also das war ganz toll. Na ja, und jetzt muss man gucken, was Frau Dr. Key daraus macht. Aber ich erwarte mir schon, dass man da noch mal zusätzliche Erkenntnisse darüber gewinnt, wie die Queen jetzt wirklich war, sowohl als Monarchin als auch als Mensch und Familienmensch und Freundin. Sie hatte ja auch Freunde und Bekannte, die bisher alle sehr diskret waren und nicht sehr viel erzählt haben. Ich bin schon sehr gespannt, aber es wird wohl mehrere Jahre dauern, bis das Buch rauskommt. Sehr viel Arbeit. Genau. Und ich kann nur einen empfehlen, Lies, es gibt nicht immer nur die Biografie. Es gibt immer verschiedene. Man muss mehrere lesen, weil es gibt, ich habe das zu Victoria auch gemacht, die ich total spannend fand. Und es kommt immer was anderes raus, weil es anders geschrieben ist, andere Blickwinkel, andere Voraussetzungen und so weiter, andere Zeit. Das sollte man auf jeden Fall machen. Katrin, ich könnte jetzt Stunden weiterplauen über Anekdoten. Das machen wir jetzt aber an dieser Stelle nicht. Weil die Queen ist natürlich viel, viel mehr gewesen als nur der humorvolle Mensch. Heute, du hattest sie gerade angesprochen, diese Theorie der zwei Körper. Wir haben heute die Frau, jetzt eben gerade die Frau so kennengelernt. Und jetzt lernen wir ein bisschen die Monarchen kennen. Und da machen wir wieder für unsere Hörer einen kleinen Abriss und erzählen auch da nochmal kurze historische Momente. Also 70 Jahre Regentschaft, das ist schon ganz schön viel. Und sie hat spürbare Signale gesetzt. Du hattest das eine schon 1961 mit dem Präsidenten erwähnt. Genau. Jetzt erzähl doch noch mal ein bisschen weiter. Fangen du doch mal an. Der Ball liegt bei mir. Ich bin ja, solange ich denken kann, seit ich vier, fünf Jahre alt war, großer Queen-Fan, als ich das erste Mal in England war. Also es ist Auch die Staatsbesuche, die sie hier in Deutschland hatte, hat sie ja wirklich, das sagte Hugo Wirkers auch, betonend, sie hat sehr versöhnend gewirkt, diese ehemals furchtbar verfeindeten Nationen Großbritannien und Deutschland. Sie war eine Königin, vereinigen wollte, die die Grenzen überbrücken wollte. Sie war mehrfach in Deutschland in 60 Jahren zum Staatsbesuch 65. Da ist sie auch an der Mauer entlang gefahren in Berlin. Einen Stadtbesuch, den ich selber erlebt habe, war der letzte in Deutschland 2015. Da war ich auch und war vom Bundeskanzleramt, als sie da mit Philipp ankam. hat Frau Merkel persönlich die beiden durchs Bundeskanzleramt geführt. Man sah sie dann auf dem Balkon stehen, miteinander scherzen, mit Glas Wein in der Hand. Es war irgendwie richtig schön. war die Sonne, dann fuhren sie noch in der Barke, die Spree entlang. Man merkte einfach, die Nationen waren zusammengewachsen. Es gab ja auch diese doppelte Geschichte mit der Frauenkirche in Dresden, die zerstört wurde von den Briten und den Carvenfrieder Dom, der von uns zerstört wurde. Und da gab es ja gegenseitig Austausche von Christlichen Kreuzsymbolen und Wiederaufbauhilfen. Und da war ein großes Engagement die Königin selbst, Herr von Kent, ihr Cousin, ist immer wieder gekommen nach Dresden und hatte auch den Bundespräsidenten Steinmeier jetzt letzten Dezember, als der zum Staatsbesuch in England wiederum war, er den mitgenommen nach Coventry. Die haben sich auch wieder die Kathedrale angeguckt. Ich war auch schon mal da, das auch sehr eindrucksvoll. kann sagen, was unsere Nationen betrifft, Großbritannien und Deutschland, die sind ⁓ ihr Engagement mit sehr stark zusammengewachsen. Das finde ich ⁓ wichtig, wie sie sich da eingesetzt hat. sind nicht die Einzigen. Japan war auch ein Feind im Krieg. Auch hat sie versucht, aufzubauen, auch zum dortigen Kaiserhaus. Da ist ja dann auch, als sie gestorben war zu ihrem Staatsbegräbnis, jegliche Tradition und Etikette. das japanische Kaiserpaar gekommen. war ganz ungewöhnlich, damit hatte man nicht gerechnet. Die sind aber gekommen aus großem Respekt vor der Quarantäne. Ja, weil es da auch gerade bei den Japanern, die waren gar nicht mal so offen. Das sah es da tief. Die haben das nicht so aufgearbeitet wie die Deutschen. Und insofern war es da fast noch wichtiger. Das kann man wirklich sagen. Die 70er Jahre, Kathrin, die waren dann sowieso auch sehr heikel, weil 20 ehemalige Kolonien, die wurden unabhängig. Und die Queen, das war ihr Job, so hat sie das auch gesehen, die hat ganz viel Energie darauf verwendet, diese ehemaligen Kolonien ins Common-Wales zu überführen. Und das gelang ja auch. Also das muss man ja sagen, jetzt über Kolonien hin und her, da kann man sehr viel trefflich darüber diskutieren. Was ihnen gelungen ist auf jeden Fall, bei all den schlimmen Sachen, die da ja wirklich passiert sind. dass ganz viele bis heute so viele Staaten im Commonwealth sind, die vorher Kolonien waren. Und das sind sie ja freiwillig. Und insofern waren es nur in Tüddelchen 20 Kolonien, die weggegangen sind. Und das hat maßgeblich mit ihr zu tun gehabt. Da sie sich wirklich eingesetzt. Viel mehr als die Politiker das getan haben. Das war wirklich ihr großer Verdienst, muss man sagen. Und wir hatten ja auch über diesen Tanz 1961 gesprochen. Das war inmitten des kalten Krieges und weltweiter Rassentrennung. Die Tanzidequil mit diesen Präsidenten. Und das war symbolträchtig. Und das hat nicht überall dazu geführt, dass alle hurra geschrien haben. Das fanden einige auch sehr entsetzlich. Das hat sie aber nicht interessiert. Es hat sogar dazu geführt, das war ganz gut, wurden US-Finanzmittel freigegeben für den Wolterstaudamm. Das war ein großes Thema damals. Genau, und da hat sie wirklich ein Statement hinterlassen. Da würde mich auch mal interessieren, ich gucke dann auch nochmal, was sie da anhatte, ob das vielleicht auch ein Kleidchen ist, das in der Ausstellung ist. Ja, ich hatte heute morgen, ja, es ist die größte Auswahl, die gezeigt wurde aus ihrer Garderobe. Ich weiß, dass sie die Grand Duchess of Vladimir-Tiara getragen hat mit den... Emeraldperlen drin, aber es war ein Schweizer Weißfilm, ich mir Morgen auch nochmal angeguckt habe, da war das Kleid nicht wirklich gut zu erkennen, die Szene, wo sie mit ihm tanzt. Aber vielleicht kann man das noch ausfinden, deshalb prima. Und was ich halt auch so wichtig finde, sie hat da nochmal gezeigt, sie war wirklich, also wenn jemand keine Rassistin war, dann war das sie. Sie hat das super gemacht und es strahlte ja nicht nur, das war nicht nur für Ghana wichtig, das strahlte auch Richtung Südafrika, weil damals ja noch das Apartheid-Regime herrschte. Und das war ein ganz schwieriges Thema, einerseits Sanktionen gegen die Apartheid und aber... Da war ja Thatcher noch Premierministerin, die lädte Sanktionen ab wegen der wirtschaftlichen Implikationen. Und da waren die beiden wirklich komplett unterschiedlicher Meinung, weil es durfte die Queen ja nicht offen sagen. Sie hatte ja auch nach außen unpolitisch zu sein. Aber durch solche Aktionen, wie sie Menschen behandelt oder wie sie mit ihnen jetzt am Trans oder so, konnte sie auch wirklich ein Zeichen setzen. Und es war auch schon Soft Diplomacy. Das war schon sehr geschickt. Das kann man so sagen. Du hast Südafrika gerade erwähnt. Die Versöhnung mit Südafrika 1995, ein Jahr nach Mandelas Amtsantritt, besuchte die Queen Südafrika. Auch da noch mal kurz eingeschoben, es gibt in Kapstadt ein Museum, ein Bahnmuseum. Ich bin auch so ein Fan von Eisenbahnen. Kann ich nur einen empfehlen, die das mögen. Und da ist auch ein oder zwei Wagen aus den mit denen sie durch Südafrika gefahren sind, der ist da ausgestellt. Das ist ganz ganz toll, kann man besichtigen. Genau, das war aber ein kraftvolles Symbol, weil sie hat sich mit Mandela unglaublich gut verstanden und das wurde eine richtige Freundschaft und Mandela war der einzige, der sie neben Philipp mit Vordaben, Elisabeth ansprechen durfte, wobei der sie ja meistens Würstchen genannt hat, aber Mandela Und die waren wirklich echt gut befreundet. Nee, das waren sie wirklich. Er war der einzige außerhalb der Familie, der sie mit Vornamen ansprechen durfte. Ihre andere Familie, Kousinsen, haben sie auch Lilibet oder Elisabeth genannt. Aber als einziger Fremderstaatenlenker sozusagen. Nee, das ist bestimmt sehr ... Dann haben wir Simbappfe. Simbappfe 2002. Die Queen war ja bis zu ihrem Tod Oberhaupt des Commonwealths. Jetzt ist es Charles. Das funktionierte damals oder das fand statt wegen Wahlmanipulationen und Menschenrechtsverletzungen unter dem Herrscher Robert Nugabe. Der hat dann dafür gesorgt, 2003, sein Land endgültig austrat. Aber inzwischen, happy ending, der Aufnahmeprozess läuft jetzt doch wieder. Es gab natürlich auch da Höhen und Tiefen. Natürlich gibt es auch heute Länder, die jetzt dafür stimmen, das Commonwealth zu verlassen. Es gibt aber auch freiwillige Neueintritte, also an sich wächst und gedeiht dieser Staatenbund. Genau, das finde ich großartig. Hat kein anderes Kolonialreich geschafft, das so zu machen. Ganz im Gegenteil sogar. Also wirklich ein großes Verdienst. Ist Charles auch sehr, wichtig. 2011, da war dann ein besonderer Meilenstein, der auch die Queen unglaublich bewegte. Das kann man überhaupt gar nicht ... genug herausstreichen, weil das ein Drahtseilakt war. Wir erinnern uns natürlich an die Konflikte in Nordirland auch. Sie besuchte 2011 Irland, also die Republik Irland. Und seit 1900, ich will nur sagen eben in Nordirland, da ist immer noch dieser Streit. sie ist dann... Ja, sind ja, waren ja immer wieder bewaffnete Konflikte mit ganz schlimmen Horroranschlägen. meine, Ihr Onkel Dickie Mountbatten ist ja von der irischen Freiheitskämpfer-Organisation umgebracht worden. Genau. und sie zeigt hier ein Versöhnungsignal. Seit 1921 war sie nämlich auch die erste britische Monarchin, die dorthin gereist ist in die Republik. Und es gab jahrzehntelang, war natürlich Eiszeit angesagt. Und was großartig ist, die Queen, die verneigte sich im Garden of Remembrance vor den gefallenen irischen zu das muss man sich so bisschen vorstellen, so wie wir an den Kniefall von Willy Brandt denken. Das war echt ein Statement und das hat die, ja, die Iren tatsächlich begeistert und tatsächlich nachhaltig das Eis gebrochen. Das haben offizielle Stellen gesagt, ne? Also auch der Präsident und so, die waren wirklich, wirklich bewegt. dass sie das getan hat, hat auch keine erwartet. Und es wird ihr nicht leicht gefallen sein, den persönlichen Gründen auch, aber es gab damals ja auch wirklich große Ängste, dass ein Anschlag auf sie verübt wird. viele haben auch gesagt, das können wir nicht riskieren, dass die uns die Queen umbringen, wenn sie da hin fährt. Und sie hat gesagt, ich mach das jetzt, ich werde auch keine schutzsichere Weste anziehen unter meinem Kleid. Ich bin die Königin, ich will das machen, das muss so und das gehört zu meinem Job, dass ich mich dieser Gefahr aussetze. Und es ist ja dann auch Gott sei Dank nichts passiert. Sie hatte auch viel Zivilcourage. Und auch dasselbe mit China, das war ja auch nicht einfach. 1986 war sie als erstes britisches Staatsoberhaupt in China, hat dort Kontakte gepflegt. auch das ist viel ja schwer, weil Hongkong war ja, darum ging es eben hauptsächlich bei ihrem Besuch, das war ja schon ganz lange britische Kolonie. Und es gab aber ja schon seit langer Zeit hier ab, Hongkong 1997 an China zurückzugeben. Das wollten die Briten zwar nicht, aber es half nichts. Sie hat halt dadurch betont, dass das eingehalten wird, dieser Vertrag. Als es dann so weit war, 1997, ist sie zwar selber nicht hingefahren zur Rückübergabe, da hat sie Charles hingeschickt. Das fand ich immer so lustig, Charles hat ja auch eine gute Nummer. Er hat das immer The Great Chinese Takeaway genannt. Also er fand das nicht lustig, aber er ist hingefahren, hat das brav gemacht und dann hat er halt mit, das Feuerwerk begann, um Mitternacht des Übergabetages, ist er dann mit der Britannia wieder rausgesiegelt aus dem Hafen von Hongkong. Aber auch das ist sowohl ihr als auch ihm wahrscheinlich nicht leicht gefallen. Du bleibst immer das Bild der Übertragung im Kopf, wie die Britannia abfährt. Und du siehst sie nur von hinten so. das war auch so Moment. Umso wichtiger, wenn man sieht, wie es heute mit Hongkong bestellt ist. Ich glaube, der eine oder andere hätte sich gefreut. ⁓ ja. Also viele, die die Hongkong-Chinesen haben, die haben ja auch mit Horror entgegengesehen. Und es hat sich auch bewahrheitet, dass das Leben danach in Hongkong nicht wirklich besser geworden ist, sondern eher schwieriger. Ja, und dann hat sie natürlich mit diversen amerikanischen Präsidenten und Staatsbesuchen zu tun gehabt. Also 1957 hat sie USA bereist, 1991 hat sie USA bereist. Sie hat insgesamt von 14 Präsidenten 13 getroffen. Sie hatte auch Staatsbesuche empfangen in Englland. Wir erinnern uns an lustige Momente. Ja genau, die bleiben mir immer im Kopf, wenn ich sehe, wie diese kleine Frau einen gewissen Herrn, dessen Namen wir nicht sagen. Ich will diesen Namen nie sagen. Ich will diese duchen Namen nie sagen. Genau, das gönne ich denen nämlich nicht. Wie sie diesen Menschen mit orangen Gesicht so ein bisschen zur Seite geschubst hat, nach links und rechts, weil der sich natürlich wie die Axt im Walde benommen hat. Charles war ja jovial eher, aber bei der, hat er auch eher, da kam der kleine Junge raus. hat Mutti... Einmal gesagt, wo es links geht, finde ich großartig. Na ja, er hat wohl schon an seine Mutter und Großmutter gedacht, die kamen ja aus Schottland und das hat, deswegen fühlt er sich auch dem so verbunden und hat ja deswegen auch einen Golfplatz gekauft. Sehr schön. 94 haben wir auch noch zu erzählen. Ja, Boris Jeltsin, auch so ein spezieller Freund, übertrieben, aber auch mit dem hat sie dann Kontakte gepflegt, symbolischer Staatsbesuch. Und es hat ja sehr geholfen, auch dieser Neusortierung Europas nach dem Fall der Mauer. Also das war schon auch sehr wichtig. Und dann? last but not least, 21.06.2017. Ja, das ist ein historischer Tag. Das kann man ihn so oder so einschätzen. Aber Fakt ist, wenn die Parlamentseröffnung stattfindet und die fand da statt, sieht man die Queen im vollen Ornate. Also da ist alles. Die Krone, das ist die Robe, die Pagen. Also das ist riesiges Kino. ist jedes Jahr. Also wer sich das mal antun will, macht das. Das ist echt ein absolutes Spektakel, weil die Krone wird gefahren mit der Kutsche und so. Also eine ganz, ganz tolle Sache. Und nun ausgerechnet in diesem Jahr, wo es ausgerechnet da, da trägt sie das alles nicht, sondern ein Kostüm in sehr hellem Blau mit einem Hut, fast Europa-Flaggenblau mit fast Europa-Stern gelb. So Blümchen, die so bisschen wild verteilt waren über den topfartigen Hut. man hätte durchaus, ein Schelm, Böses dabei denkt, ein Bekenntnis daraus lesen können. Das wurde natürlich nie bestätigt, aber sie hatte Humor. Ihre Dresserin Angela Kelly, die das Kleid entworfen hat und den Hut bestellt hat, hatte auch Humor. Also völlig auszuschließen ist es nicht. Nein, sie hat ja auch noch mal gesagt, nein, natürlich waren das Pflanzen und so weiter. gestellt worden. Aber es ist natürlich der Zeitpunkt, weil das nie vorkam. Wobei man sagen muss, da konnte sie nichts dafür. Die Wahl war wirklich sehr kurzfristig angesetzt und was für sie natürlich wichtig war, sie musste hinterher ganz schnell ins Auto springen und nach Escort, weil das war Escort Week und sie wollte ja die ersten Rennen ⁓ 14 Uhr nicht verpassen. Ja, genau. Also man kann es so oder so sehen. Es war natürlich diese große Krise mit Boris Johnson und so, wo er sie wirklich in eine Verfassungskrise hätte verstürzen können. Das war eine der politisch schwierigsten Momente der Queen. das mit dem Parlament und so, das war nicht ohne. Aber auch diesen Herrn lassen wir bei diesem schönen Ereignis heute draus. Jetzt bleibt ja nur noch zum Abschluss, wir sind wieder bei einer Stunde 30, aber das macht nichts. Die Queen war groß und es muss so sein. Wir hatten viel zu erzählen. Ich könnte noch stundenlang weiter reden, aber können wir ja immer wie Sappelköppe. Aber ich finde tatsächlich, selbst wenn man nur Diskussion darauf lenkt, hätte es so gewesen sein können, zeigt ja schon, wie sehr man sich damit aus- und die macht ein Signal, sendet sie aus und es wird eine Diskussion angewägt. Und Allah, das ist Gold wert. Ja, weil sie einfach diese Macht, diese Symbolkraft hatte und die Leute guckten genau hin, weil sie nicht viel sagen konnte, kommunizierte sie ja oft über andere Wege, auch diese berühmte Sache mit der Handtasche, mal rechts, mal links, über den Arm, damit signalisierte sie ja dann ihren Mitarbeitern teilweise auch Sachen. Sie wusste schon sehr gut, wie man Signale setzt und man symbolträchtig sich anzieht und verhält. Sie hat natürlich auch 70 Jahre Zeit gehabt, das zu perfektionieren. Keiner Monarch bis so lange aktiv regiert als erwachsener Mensch. Im Sinne von die Rolle ausgeführt regieren tun ja die Premierminister. Sie hat das perfektioniert, hat eine große Menschenkenntnis erworben, das sagen auch alle Menschen, die sie je getroffen haben. Obama hat ja auch jetzt in einer neuen BBC-Doku zu ihrem 100. Geburtstag auch sie nochmal gewürdigt, dass man bei ihr wirklich spürte, welche enorme Lebenserfahrung sie dass sie so praktisch alle Zeitgenossen an Staatenlingern kennengelernt hat, dass sie wirklich der Link zur Geschichte war, für ihn auch in den Begegnungen und dass sie eine große Weisheit erworben hat, irre gutes Gedächtnis für für die aktuelle Geschichte, für politische Zusammenhänge. Sie las ja immer alle Regierungspapiere in ihren roten Boxen. Und dafür, dass sie nicht von Herzen eine begeisterte Intellektuelle war, also zum Vermügen, las sie jetzt nichts außer der Racing Times. Aber sie war irrsinnig interessiert, irrsinnig gut informiert. Und wenn man das 70 Jahre lang macht, dann ist man natürlich ein Born-der-Weißer. Genau, also man kann sagen, zum Abschluss, sie war identitätsstiftend. Lebenslanges Vorbild. Und nicht nur in Großbritannien, für viele weltweit. Für dich auch, für mich auch. Genau. Der Commonwealth auf Bau wirkte verbindend für die Nationen. Das war ihr Ding. das war wirklich, das hat sie begleitet von Anfang bis Ende. Und das Engagement für die Versöhnung mit ehemaligen Kriegsgegnern oder überhaupt mit Gegnern auch innerhalb des eigenen Reiches. Also im Zweifel immer die Verbindung suchen statt den Konflikt. Das kann man auch festhalten. Deswegen gibt es auch schöne Denkmäler. Dann kommen wir zum Abschluss. Es wird jetzt auch ein Denkmal in St. James' Park geben. Es ist ein Reiterbild, auch in Windsor gemacht. Am Ende des Long Walks ist das Reiterdenkmal ganz wundervoll. Man hat neue schöne Ausflugsziele. Heute, wir zeichnen ja auf am Montag, 20. April, aber am 21. April, nämlich morgen, wird dann natürlich auch eine Party steigen. Hätte ich fast gesagt, es wird einen offiziellen Empfang geben im Buckingham Palace. Der King wird eine Rede halten, die wird übertragen. Für alle, die das nicht empfangen können, Übrigen kleiner Tipp, es gibt eine App, heißt Pluto TV, die ist kostenlos. Wenn ihr die irgendwie runterladen könnt, habt ihr dann zu BBC One und BBC Two einen direkten Draht. Ihr live TV sehen. Da kann man sich das dann live angucken. Genau. Und jetzt die letzte... Ja, wir machen natürlich was. Ist ja klar. Eden Place Tea Room. Wir vergöttern die Queen. Wir haben einen eigenen Raum für die Queen geschaffen. Es gibt den Queen Elisabeth Afternoon Tea mit... wunderbaren Köstlichkeiten und der kostet normalerweise 59 Euro und wir werden wegen der 100 Jahre werden wir 100 Tickets zum alten Preis, einem absoluten Sonderpreis ausgeben und das wird morgen stattfinden um Punkt 12 Uhr mittags und endet um Punkt 0 Uhr. nachts am 21. Ich kann nur empfehlen schnell zu sein. Ihr könnt direkt auf unserer Internetseite www.eaten-place.de, den Link zu dieser Rabattaktion Ich wünsche euch ganz viel Glück, dass ihr euch da ein Ticket ergattern könnt und dann zu diesem wunderbaren Preis. uns einkehren können und dann könnt ihr euch auch den Raum angucken und so weiter und so fort. Und wir feiern das natürlich sowieso morgen oder hier am 21. feiern wir das selbstverständlich mit unseren Gästen vor Ort. Ja, also ich kann nur jedem raten, da geifrig von Gebrauch zu machen, ob mit Rabattgutschein oder ohne, weil das ist immer so schön bei euch und alles ist so lecker und so britisch. Also das ist, wenn man lange Zeit keine Gelegenheit hat, nach England zu fahren, ist es immer wunderbar. dass man das bei euch wenigstens erleben kann und was du immer wunderschönes stehen hast an Souvenirs und Büchern und liebevoll eingerichtet. Also ich kann nur jeden ermutigen, vor allem die, die es noch nicht gesehen haben, in der Tat mal auf eure Website zu gehen. ist groß. Vielen Dank. dann bleibt uns nur Tschüss und auf Wiedersehen zu sagen aus dieser Bonusfolge. Die nächste reguläre Folge wird sich mit den Niederlanden. Ihr könnt in den Show Notes sehen, wann der Termin ist. könnt uns auch auf Instagram folgen. At thronfolgenpodcast ist das. könnt uns E-Mails schreiben an thronfolgenpodcast.com. Genau, und ihr dürft uns natürlich auch gerne Fragen stellen in den Kommentierungen. Ein kleiner weiterer Hinweis noch für die Zukunft, weil Großbritannien, seht es schon bei der Queen, sind wir bei einer Stunde 37 Minuten. Großbritannien ist zu groß. Wir werden zwei Folgen später daraus machen, weil das ist sonst, das wird sonst nichts. Es gibt zu viel zu erzählen. Ja, Kathrine, wünsche ich dir einen ganz duften Tag heute noch. Viel Erfolg und feier auch du morgen schön. Ja, ich werde schön ein bisschen in der neuen Biografie von Jürgen Wickers lesen und natürlich gucken, was die BBC überträgt und vielleicht ruft er zwischendurch RTL noch an und will einen Kommentar. Und dabei ein Roy-Dubonnet-Tränk von der Queen. Der Lieblingstränk. Sehr schön. Wunderbar. Ich wünsche euch oder wir wünschen euch einen wunderbaren Feierabend und einen schönen 21. April zum 100. Geburtstag. größten Queen der letzten Jahrzehnte. Da kann ich mich nur anschließen. Von mir auch alles Liebe und Gute und vielen Dank fürs Suchen. ich sag jetzt einfach mal auf... ...Tau, macht's gut, tschüss.