March 24, 2026

Folge 02 - SchwedenEine glänzende, royale Zukunft.

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In dieser Folge geht es um das uralte Königreich Schweden.

Neben aktuellen News der royalen Welt betrachten wir die Dynastie der Bernadottes. Wieso eigentlich der französische Name? Ihr werdet euch wundern.

Die glamouröse Hochzeit von König Carl XVI Gustaf und Silvia Sommerlath, die glückliche Jahre, aber auch Irrungen und Wirrungen der 2000er Jahre beschäftigen uns ebenso wie die strahlende Zukunft des Thronfolgerpaares und die "Hautprobleme" der Prinzessin Madeleine.

Und nicht zuletzt erfahrt ihr, was Abba und Army of Lovers bei den schwedischen Royals zu suchen haben :-)

Viele Spaß

Unsere Shownotes:

ABBA Dancing Queen 1976, in Barock-Kostümen https://www.youtube.com/watch?v=LTL9clfw77s }

Filmtip : „Desirée“ Verfügbar bei Amazon und Apple und weiteren Plattformen.

Army of Lovers „Crucified“ von 1991

https://www.youtube.com/watch?v=ptfZ3IPkAOY

Designagentur von Carl Philip: https://bernadottekylberg.com/en-de

Madeleine: Markenkooperation

https://www.weleda.de/kategorie/minlen-149

Filmtip: „Königin Christine“ mit Greta Garbo

Der royale Reiseführer von Catrin Bartenbach

https://eaton-place-onlineshop.de/products/Der-royale-Reisefuhrer-p783290660

speaker-0: Katrin, wenn du an die Stadt München denkst, was fällt dir dann ein? Oktoberfest. Ich hab's gewusst. Magst du gerne Bier? Nein. Deswegen, weil du so eine Abneigung hast.


speaker-1: Aller Erste? überhaupt. Ich weiß es nicht. war einmal da, war auch ganz okay. Aber irgendwie München vielleicht auch, weil andere Menschen von außerhalb auf Deutschland ja auch so gucken. Wenn ich München höre, höre ich zuallererst in meinem Kopf das Wort Oktober.


speaker-0: Wenn ich an München denke, denke ich immer an Olympia 1972. Das hat auch einen Grund. Mein lieber Mann, sammelt ganzes Münchner, der sammelt alles aus dieser Zeit. München hat Pins und ganz tolle Sachen. Genau, das fällt mir immer wieder ein. Und wenn wir München sind, auf dem Gelände, denken wir da dran. Ich denke dann natürlich auch gerade, wenn ich übers Gelände gehe, an dieses furchtbare Geiseldrama mit der israelischen Mannschaft. Für alle die Jüngeren vielleicht, unter den Zuhörern und Zuhörern unbedingt schauen. Gibt es auch tolle Verfilmungen jetzt, die das ganze Drama klar machen. Aber es gibt eben, da wo Licht ist, auch Schatten und umgekehrt. Es gibt eine der schönsten Liebesheiraten, die begangen.


speaker-1: Boja!


speaker-0: Royalen auch noch. fand auch letztendlich seinen Anfang auf Olympia 1972 in München. Und in dieser Folge reisen wir im Geiste nach Schweden. Wir sehen die Verwandlung einer engagierten und fröhlichen Olympia-Hostess zu einer der beliebtesten Königinnen Europas. Die längste Regentschaft eines schwedischen Königs mit vielen Höhen


speaker-1: So, dann geht's ja.


speaker-0: aber auch einigen Tiefen und die Wandung des schwedischen Königshauses zu einer modernen und dann auch traditionellen Monarchie mit einem hoch beliebten Thronfolgerpaar. Willkommen bei Thronfolgen, dem rogalen Podcast. Ich bin Jörg Schröder-Dammköhler und wie immer an meiner Seite meine Co-Moderatorin, Royalexpertin Kathrin Bartenbach.


speaker-1: Ja, Dankeschön und hallo lieber Jörg. Schön, dass wir hier mal wieder zusammensitzen. Und ich möchte mich sicher auch in deinen Namen jetzt erstmal ganz herzlich bedanken, denn wir haben gleich nach der ersten Folge so tollen Zuspruch bekommen von unserem ganzen Umfeld und verschiedenen Hörern und Hörern als Reaktion auf den Start unseres Podcasts gleich nach der ersten Folge, wie gesagt, so viel Positives. Das hat uns richtig gefreut und Mut gemacht, ⁓ so fröhlich weiterzumachen.


speaker-0: Ja, das wirklich großartig. Also wir sind ja neue Podcaster und das Geheimnis ist ja, möglichst schnell auf die Newslist zu kommen. Und liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, ihr seid da wirklich gefragt. Wir würden uns super freuen. Das ist auch nicht zu eurem Schlechtesten sozusagen. Ihr habt auch was davon. Wenn ihr kommentiert, liken und so weiter. Je mehr ihr da macht, desto schneller finden uns Leute und wir können schöne weitere Themen machen. Das ist natürlich unser Ziel. Ganz herzlichen Dank aber schon mal für die Unterstützer, die uns bei dieser ersten Folge unterstützt haben. Genau, heute ist Schweden unser Thema und da fallen mir ein paar Adjektive ein, Kathrin. Solide, da denke ich nicht nur an Volvo. Pragmatisch, da denke ich an Möbi, die mir nicht ganz so gefallen. Modern. Aber auch eben, das ist nicht so schlecht, mit Stil. finde, Schwäben modern und mit Stil. Design, genau, das ist auch ein großer Unterschied, ob man nun modern ist, ohne Stil. Genau, und sympathisch. Also mir sind die Schwäben total sympathisch. Diese Adjektive fallen mir ein.


speaker-1: Du, bin ich ganz bei dir? Ich finde, Schweden ist ein wunderbares Reiseland. Skandinavisch korrekt, aber auch von Design geprägt und von der großen Geschichte, die sie natürlich haben. Ja, gerade wenn man die letzten Jahrzehnte anschaut, war da ja schon einiges los im Königshaus. Das ist ja unser Hauptthema, wie immer. Also spannend ist es auf jeden Fall, gibt viel zu erzählen.


speaker-0: Genau, das kann man wohl sagen. Aber bevor wir dann jetzt gleich in die Geschichte eintauchen, fangen wir natürlich wie immer mit den aktuellen News an. Kathrin, du bist nah dran und gleich werden wir darüber sprechen, was dich diese Woche am meisten beschäftigt.


speaker-1: So machen wir das.


speaker-0: Der Rosenball in Monaco, letztes Wochenende. Fürsten Schaleen macht eine gute Figur, ich finde. Aber die Schirmherrin Caroline, wie fandest du das so?


speaker-1: Also wenn ich mir das Gruppenbild so vor Augen führe, also man muss wirklich sagen, diesmal hat Charlene Styling mir sehr gut gefallen, so einem lange wallenden glitzernden Kleid von Elisade, die Banesha-Designer für die Mode interessierten. Und Caroline von Hannover, sie ja heißt, gebürtige Prinzessin von Monaco, trug wie immer Chanel. Aber das war irgendwie unförmig, ein Bläser, der meines Erachtens nicht zum Kleid passte und sie guckte auch irgendwie bedrückt und unkonzentriert. Aber das mochte ich nicht so gern. Aber man muss wirklich sagen, da freue ich mich jetzt auch mal für das Fürstenpaar, nachdem es so lange auch negative Schlagzeilen über deren Ehe gab. Fürst Albert und Charline sahen wirklich glücklich und zufrieden aus und waren so die Hingucker, obwohl eigentlich Caroline die Schirmherrin der Prinzess-Grace-Klüftung ist. Das heißt, sie war eigentlich die Gastgeberin des Abends. Das fiel mir eigentlich so auf, dass sie als Gastgeberin sehr zurück trat optisch und naja. Sie hatte Verstärkung in Gestalt ihrer netten Tochter Alexandra von Hannover dabei. Die hatte wiederum ihren reizenden deutschen Freund dabei. Und insofern war es auch ein netter Familienausflug.


speaker-0: Hmm? Und es gab Überraschungsgäste. Eine konnte ich gar nicht einordnen. japanische Prinzessin war dabei.


speaker-1: Ja, Prinzessin Akiko, die aber auch nur eine entfernte Cousine des aktuellen Kaisers ist. Also die war einfach so der Ehrengast, weil Monaco dieses Jahr das 20-jährige Jubiläum der diplomatischen Beziehungen Monaco-Japan feiert. Und die ist gerade sowieso auf einer Europareise und deswegen wurde sie nach Monaco eingeladen. Machte da auch einen sehr guten Eindruck, ins Sardrosais gewandert. Und der absolute Star des Abends war interessanterweise eine Nichte der verstorbenen Prinzessin Diana, Lady Kitty Spencer. Die Tochter des aktuellen Earls Spencer, Bruders von Diana, die war so der Hit bei den Fotografen und zeigte sich auf dem roten Teppich in ihrer sehr, sehr farbenfrohen Deutsch- und Gabanerobe. Was aber auch kein Zufall war, da sie seit 2021 Markenbotschafterin ist für Deutsch und Gabana. Ja, ja, sie hat auch mal als Model gearbeitet. Jetzt ist sie mit einem reichen Unternehmer verheiratet. und macht aber immer noch dieses und jenes für Deutsche und Kabaner. hat damals, das war so der letzte Schrei, sie hat sich fünf verschiedene Kleider für ihre Hochzeit machen lassen, alle von Deutschen und Kabaner. Und die kosten ja pro Stück entfahrene Geld. Also sie weiß, wie man sich gut anzieht.


speaker-0: Wenn ich Kleider tragen würde, ich könnte sie mir nicht leisten. Ich gehe davon aus. Dafür trache ich andere Sachen. Aber wer auch eine gute Figur gemacht hat, letzte Woche Mary und Frederik von Dänemark. Die waren ja auf Staatsbesuch in Marys Heimatland Australien. Und dort hielt Frederik meinem Staatsbankett, wie ich finde, eine wirklich reizende Rede auf Land und Leute und auf seine Frage.


speaker-1: Ja, das hat mich wirklich beeindruckt, weil es so richtig natürlich rüberkam, obwohl es ja ein offizieller Anlass war, ein ganz offizieller Staatsbesuch, Staatsbankett. Und er schwärmte eben von Australien und er könne sich so gut daran erinnern, wie sie sich dort damals kennengelernt haben. er sei so dankbar, dass sie dann ihre geliebte Heimat verlassen habe, ⁓ quasi ihm buchstäblich ans andere Ende der Welt zu folgen nach Dänemark. Das hat mich sehr berührt.


speaker-0: Ja, es ist auch ein schönes Bild gewesen nach dieser Ehekrise. Die, die man geführt hatte. Ein schönes Bild, fand ich auch. Lustig ist ja, dass Prinz und diese Bürgerliche sich ja auch bei den Olympischen Spielen kennengelernt haben. Das ist eine schöne Brücke zu unserem heutigen Thema. Schweden, das wird ein großes Thema werden. Bevor wir aber darüber sprechen, Eine schöne Nachricht, über die ich mich sehr gefreut habe. Du weißt ja, ich bin ein King-Charles-Fan. Durch und durch. Ich auch. Und der Coastal Pass wurde nun erweitert. 80 % sind es, glaube ich, die jetzt tatsächlich fertiggestellt sind. Man kann wunderbar spazieren gehen vom Süden Englands, aber auch über den Osten. eine, ich weiß gar nicht, wie lange man ungefähr läuft. Wenn man jetzt gesamten Pass laufen würde.


speaker-1: ist eine gute Frage. Es 2.700 Meilen ungefähr. Wenn man die jetzt zu Fuß da langlaufen würde, wäre man, glaube ich, nur fass...


speaker-0: Ja, dann bieten wir gleich hier unsere Zuhörerinnen und Zuhörer uns das doch mal unten in die Kommentare zu schreiben. Ihr könnt rechnen. Bezückt schon mal den Taschenrechner. Wir haben jetzt gerade dazu keine Zeit. Aber es ist sozusagen der Jakobsweg auf King-Charles-Manier. Und es gab tolle Bilder. hat sich ja wieder einen köstlichen Spaß daraus gemacht, dass er dort wanderte. Man erkennt ihn kaum. der eine oder andere hat es dann doch. Er hat sich diebisch gefreut, dass er dann so Kontakt mit Menschen kam. Herrlich.


speaker-1: Er liebt es wirklich, erkannt zu werden und dass die Menschen ihn ansprechen, das mag er gern. Und dann verwickelt er sie in kurze Gespräche und das hat ihm wirklich, sah man, dass es ihm Spaß macht. Er wandert ja privat auch sehr, sehr gern, so auf dem Wanderstock. Und diesmal war es jetzt an der Südküste Englands. Man kann aber eben, wie du eben sagtest, auch von Südengland dann Richtung Osten die Küste hoch und ist noch ausbaufähig.


speaker-0: nicht jedem nur im Film in den Balkon besucht. Wir haben ein ganz kleines Stück bewandert, aber wirklich nur ein kleines Stück, aber das ist sicherlich ein wunderbarer Ausflug, den man machen kann. schöner Urlaub, den man machen kann. Das ist eine schöne Sache. Und dann gab es natürlich auch noch einen Staatsbesuch, der vielleicht so bisschen untergegangen ist bei uns. Gab es aber auch eine schöne Geste von Charles. Der nigerianische oder das nigerianische Prisilienpaar war dort. Ja, obwohl er älter ist als der nigerianische Präsident, hatte dem ganz entzückend geholfen vom Podest und sie wanderten durch Windsor Castle. Also es war so eine schöne, eine tolle Geste. Also dieses Menschliche finde ich, wenn man davon immer spricht, ich finde Charles bringt das sehr, gut rüber. Es war entzückend anzusehen.


speaker-1: Und vielleicht eines noch, was mich sehr beeindruckt hat zu diesem Staatsbesuch, Charles ist ja jemand, der die Riten von anderen Glaubensrichtungen sehr sehr schätzt. Und weil wir uns gerade im Ramadan befinden, wenn man muslimischen Glaubens ist, wurde der ganze Ablauf der Staatsbanketts und das Menü sehr stark auf den Ramadan abgestellt. Es gab kein Alkohol, sondern Fruchtcocktails und so was. Und auch bei dem Essen wurde Rücksicht draufgenommen. Also das war ganz klar auf die Gäste abgestellt und es wurde auch kommuniziert in einer Weise, wie ich das bisher noch nicht erlebt habe. muss ich sagen, sehr eindrucksvoll, sehr interkulturell kompetent.


speaker-0: Ja, also es ist wirklich, er es ja so angekündigt auch, als er in den Thron gestiegen hat. Es ist nicht nur dahergesagt, sondern er lebt es auch tatsächlich. Manchmal gibt es lustige Bilder, wenn er dann auch entsprechend eine Kopfbedeckung trägt und so. Aber solche Sachen, im Übrigen werden wir euch immer auf unseren Instagram-Account, Thron folgen Podcast, auch weiterladen. Da könnt ihr auch dann schauen. Also wir versuchen da so aktuell wie möglich zu sein.


speaker-1: Ja und weitere Infos oder vielleicht auch mal Bilder, die wir jetzt natürlich im Audio nicht rüberbringen.


speaker-0: Schlecht, genau, wunderbar. Also das war die Woche, aber es gab natürlich ein herausragendes Thema, das alle beschäftigt hat. Die Verhandlung mit Marius ging jetzt zu Ende. Du warst in Oslo.


speaker-1: Jetzt zum Abschluss der Hauptverhandlungen war ich wieder in Oslo und da gibt es eine Menge zu erzählen. Zumal es gleichzeitig auch wieder News zu seiner Mutter Mette Marit gab, zeitgleich. Aber das ist so viel zu erzählen, da haben wir uns gedacht, da machen wir jetzt eine extra Vorlage.


speaker-0: Genau, auch gerade das Thema mit Mette Maret. Ich glaube, der Zeitpunkt ist nicht umsonst so gewählt. Fand ich gar nicht mal so unklever. Genau, dazu gibt es unsere erste Sonderfolge, unsere erste Bonusfolge, die wir zeitgleich mit der Schwedenfolge auch ausstrahlen werden, hätte ich fast gesagt. Ich bin doch noch immer auf Grundfunksendung.


speaker-1: Wir werden den Podcast dann online stellen, ob man das Ausstrahlung nennt. Auf Neudeutsch weiß ich gar nicht.


speaker-0: Weiß ich auch nicht. Wir nennen das einfach so. Wir nennen das einfach so. Wir kabeln auch noch. Sehr schön. Wunderbar. Also das ist der Part und jetzt geht es gleich weiter mit unserem Hauptthema. So, die News haben wir jetzt abgefrühstückt. So kann man sagen. Das kann man so sagen. Es stehen ja auch royale Großereignisse ins Haus. Welches ist da das, was dich am meisten beschäftigen wird oder jetzt schon beschäftigt?


speaker-1: Also ich muss sagen, da sind zwei Ereignisse ganz nah beieinander. Nur eines davon können wir natürlich in der heutigen Folge behandeln. Also für alle, die dringend darauf warten, dass wir über den 100. Geburtstag der Queen, wenn sie ihn erlebt hätte, sprechen. Der wäre jetzt ja auch diesen April. Das machen wir einer anderen Folge. Heute wollen wir uns König Carl Gustav von Schweden widmen, denn der wird seinen 80. Geburtstag feiern am 30. April. Und das finde ich auch wichtig. Er hat ja auch schon eine beachtliche Regierungszeit hinter sich und eben diese schon erwähnte reizende Liebesgeschichte, wie er seine Gattin Sylvia kennengelernt hat, was damals ja wirklich der ganzen Welt zu Herzen ging und mir auch. Ich kann mich noch als Kind daran erinnern, wie ich damit gefiebert habe und die Hochzeit im Fernsehen angeguckt habe und sie mit diesem wunderschönen DAD und tolles stylisches Kleid. Ja, also natürlich die Schweden, das schwedische Königshaus. bereitet sich schon intensiv darauf vor, umfangreiche Feierlichkeiten, Kutschfahrt durch die Stadt und Dank Gottesdienst und was die dann halt immer so machen und viel Gelegenheit für Royalinteressierte dann einfach auch die königliche Familie in Stockholm draußen zu sehen und zu jubeln, man möchte. Und das ist die schöne Seite dabei. Es gibt aber auch eine Art Kehrseite, eine interessante Debatte im Lande und auch darüber werden wir vielleicht gleich mal ein bisschen sprechen.


speaker-0: Ich befürchte, du spielst auf die immer wieder diskutierte Frage an, ob Carl Gustav abdanken sollte. Das ist ja immer so ein reales Thema. ich gebe ja zu, eine der für mich überflüssigsten Fragen. Ich bin ja erzkonservativ und das weißt du auch. Ich finde darüber diskutiert man eigentlich nicht, solange der Monarch noch lebt. Aber das ist ein anderes Thema, da kommen wir noch drauf zu sprechen.


speaker-1: Ja und ansonsten ein Familienmitglied des schwedischen Königshauses. Ich muss gestehen, ich war jetzt noch nie so der riesengroße Fan von ihr, aber sie hat viele, viele Fans in der Heimat und auch sonst. Ist ein bisschen aus verschiedenen Gründen ein Dauerbrenner, nämlich Prinzessin Madeleine, das Küken der Familie. Die ist auch verheiratet und hat aber lange mit ihrer Familie und ihren Kindern im Ausland gelebt in den USA und hat immer wieder aus verschiedenen Gründen Schlagzeilen gemacht. Jetzt ist sie wieder da und Da werden wir noch drüber sprechen, weil sie auf ungewöhnliche Art, auf etwas kommerzielle Art von sich reden gemacht hat.


speaker-0: Das habe ich gar nicht so mitgekriegt, das ist spannend.


speaker-1: Ist das auch mehr was für Frauen, hat was mit Schönheit, mit Beauty?


speaker-0: Ja, deswegen sitze ich ja hier bald bei dir und mit. Ja, genau, dafür habe ich dich ja. Genau, dass ich diese schönen Sachen auch mitbekomme. Toll, freue ich mich drauf. Sehr spannend.


speaker-1: erzähle das einfach gleich mal weiter. Sie hat sich tatsächlich mit der deutschen Naturkosmetikfirma VELEDA zusammengetan und hat eine Naturhautpflegemarke entwickelt, Min Len genannt. Die die ganze Familie sogar benutzen kann. Nicht nur Frauen, auch Kinder, der Mann auch, wenn er möchte, aber Männer cremen sich ja immer nicht so gerne ein. Ist jedenfalls meine Erfahrung mit dem Thema.


speaker-0: Kann ich von mir nicht sagen.


speaker-1: Die Ausnahme die Regel bestätigt. Und könnte man sagen, ist okay, sie ist ja nicht die Tonfolgerin und ihr Bruder, der auch nicht der Tonfolger ist, Karle Philipp arbeitet ja auch als Designer, warum soll sie nicht auch arbeiten. Aber sie gibt halt wirklich ihr Gesicht jetzt her für eine Marke der Firma Véleda und postet auch Videos, wo sie wirklich Werbung macht für diese Creme, so gut sie auch sein mag. Und da bin ich schon immer etwas zögerlich, wie ich das finden soll, wenn eine Prinzessin, den Titel auch noch trägt. dann sagt, her, hier habe ich die Creme, die habe ich mit entwickelt und die ist ganz toll und die müsst ihr dringend benutzen.


speaker-0: Okay, darüber sprechen wir nochmal, weil das hat ja auch was mit den Initiativen und mit den Organisationen zu tun, die sie unterstützt. Da kommen wir nachher auch nochmal drauf. Jetzt wollen wir aber erstmal in die große Schwedengeschichte eintauchen. Alter Schwede. Genau. Und so ein bisschen unsere Zuhörerinnen Zuhörer mit auf die Reise nehmen und ein bisschen erklären, was Steckt eigentlich so hinter Schweden, ist so die neuere Geschichte und so weiter, damit man auch hier wieder die Dinge besser einordnen kann. Also liebe Katrin, jetzt zur Geschichte. Ganz kurze Übersicht. Das ist relativ komplex, nämlich mit Schweden. Das brauchen wir gar nicht so viel. Aber ein paar Meilensteine, die werden dann doch ganz wichtig. Was kommt dir aber als erstes bei schwedischer Monarchie im Kopf?


speaker-1: Als allererstes Dancing Queen von ABBA. Ja, echt. Weil der Beginn der Ehe des jungen Paares, die wir heute auf Mithrón kennen, der hatte wirklich etwas damit zu tun. Denn genau in dem Jahr hat ABBA diesen Song komponiert und die Aufführung, die Erstaufführung fand am Vorabend der Hochzeit statt im Stockholmer Königlichen Theater in Anwesenheit des verlobten Paares, Carl Gustav und Sylvia. Und ABBA haben da wirklich in barocken Kostümen Dancing Queen aufgenommen.


speaker-0: Du fängst also mit den künstlerischen Teilen an. Mir bleibt es die etwas trockeneren, kurz einzuordnen. Sie sind tatsächlich wichtig. Es ist schwierig mit den ganzen Karl- und Gustafsens und Adolfsens und so weiter und so fort. Für alle Zuhörerinnen und Zuhörer ist wichtig zu verstehen, Karl Gustav wirkt heute manchmal so bisschen grummelig. So bisschen zurückhaltend, steif, hölzend. Das sind so Sachen, ...


speaker-1: uns trotzdem.


speaker-0: mit ihnen in Verbindung bringt. Und das hat letztendlich auch seinen Ursprung in der Vergangenheit. Das war gar nicht so einfach. Seine Mutter zum Beispiel ist eine Deutsche gewesen, nicht sehr wohl gelitten. In Schweden hat sich auch nie wirklich dort heimatlich gefühlt. Und das Schlimme war, dass ihr Mann, Erbprinz Karl Gustav, die Namen weckt ihr euch jetzt mal gar nicht, der Erbprinz, der Vater von Karl Gustav. Der ist dramatisch 1947 als Karl Gustav Mollen monatelang verstorben. Das heißt sehr traurig und sie stand alleine da. Also in einem Land, alleine, mit fünf Kindern insgesamt. Deutsche kurz nach dem Weltkrieg. Leider Gottes auch die Familie, ihre Familie war


speaker-1: Deutschen kurz nach dem Zweiten Weltkrieg.


speaker-0: nicht nazifern, ⁓ das mal freundlich auszudrücken, war alles nicht so besonders prickelnd. So, das war schon mal der erste Punkt. Der zweite Punkt ist, dass sie ihn auch sehr preußisch sehr, sehr streng erzogen hat. Das erklärt manchmal auch diese Haltung, aber vielleicht sein Auftreten, das er heute noch hat, dass er auch mit so einem Selbstverständnis, also der sieht sich wirklich auch wirklich als König, obwohl er sehr modern war. Also Schweden und Zukunft, das war ja so seine Zeit. Das war sein Thema, aber das hat ihn geprägt und mit dem Alter, leider ist es so, kommt sowas manchmal raus. Da müsst ihr noch wissen, also der Vater, auch der verstorbene 47, hatte auch gewisse Nazi-Sympathien. Das war auch nicht so ganz einfach. Sehr rechtskonservativ, genau. Und der Urgroßvater, der


speaker-1: Und nun mach ich's konservativ.


speaker-0: Da er auch so seine Schlagzeilen. Der war sehr, beliebt. Hatte allerdings 1941 eine Entscheidung getroffen. hat die Regierung unter Druck gesetzt. Das hat später auch zur Verfassungsänderung geführt. Die Regierung unter Druck gesetzt hat gesagt, wenn wir nicht neutral bleiben, was immer wir als neutral verstehen, in dem Zusammenhang eher pragmatisch neutral. Wenn wir nicht neutral in diesem Krieg bleiben, dann werden uns die Deutschen überrennen. Das will ich verhindern. Und deswegen ... Bitte schön, werdet euch nicht wehren sozusagen. Ihr seid pragmatisch neutral. Wenn ihr das nicht seid, dann werde ich abdanken. Also wir haben diese beiden Figuren und dann gibt es eben noch den Großvater, der Karl Gustav letztendlich aufziehen musste. Als Vater ersatz. Der kommt aus einer ganz anderen Ecke, aus der uns sehr sympathischen. Nämlich hat er Verbindung letztendlich auch zum britischen Königshaus. Seine Frau war eine Mountbatten. Genau. Und in dieser Gemengelage müsst ihr euch vorstellen, ist Karl Gustav aufgewachsen. Das ist nicht sehr einfach. Und was ich bemerkenswert fand, das muss wirklich quälen gewesen sein. Es wurde über den Vater nie gesprochen. Seine Mutter hat im Grunde genommen bis zu ihrem Tode. fast da nicht über diese Zeit.


speaker-1: Das plötzlich so. Das habe ich auch in diversen Biografien gelesen. Der Elefant im Raum, der Unfalltod des Vaters stand da einfach unausgesprochen. Und es gab da auch wenig Möglichkeit, sich Trost abzuholen für die Kinder, die vier älteren Schwestern. Und der einzige Sohn, kleine, Paul Gustav. Das hat Paul Gustav selber auch mal gesagt, dass das sehr schwer für ihn war, dass er eben nicht mit seiner Mutter Erinnerungen austauschen konnte, weil er selber ja noch ein Baby war und keine eigenen Erinnerungen hatte an den Vater. Und das war hart.


speaker-0: warum das so wichtig ist. müsst euch vorstellen, Silvia, auch eine Deutsche, wiederholt sich das Ganze, diese Verbindung zu Deutschland, das ist natürlich schon wirklich dann ein Thema. Im Übrigen, und da sind wir auch mit dem geschichtlichen Abriss schon zu Ende, ich glaube es reicht, ⁓ das ein bisschen einordnen zu können. Carl Gustav hat dann letztendlich nachher doch ein historischer Beauftragter, auch die Geschichte seines Vaters so ein bisschen sich anzuschauen. Da war nicht ganz so motiviert, aber er hat es gemacht, er hat es angestoßen. Letztendlich aber auch wieder durchs Sehwier ein bisschen getriggert, weil die es vorangegangen hat, gesagt, mit den Sommerlats war das auch so ein Thema, das könnte auch zu Problem werden. Bitte deckt das doch mal auf. Und die war da total offen.


speaker-1: Ja, das ist ja einfach etwas, was viele Monarchien heute immer noch fürchten, dass man mal proaktiv, ⁓ dieses hässliche Wort zu nennen, dass man proaktiv sagt, wahrscheinlich ist da irgendwas, lass uns doch selber nachgucken und es enthüllen, damit uns niemand damit irgendwie unter Druck setzen kann später. Finde ich eigentlich vernünftig.


speaker-0: Da war sie auch schon pragmatisch und da war sie sehr modern und hat wieder gezeigt, was für eine kluge Frau die Sevier, das wird uns noch öfter begegnen heute, verlaufe des Podcasts, was für eine kluge Frau das war. Genau, so viel zum geschichtlichen Abriss der Neuzeit. Eine ganz kleine Anekdote, die ich wirklich auch spannend finde, ist, wir wollen nicht zu den Vasakönigen zurückgehen. Das ist sehr, lange her, das würde ganze Folgen letztendlich füllen. Aber Irre ist ja, wie wurde diese Bernadotte-Dynastie, die heute eben, wo kommen sie eigentlich her? Nämlich, wo kommen sie her? So, jetzt kommt ihr. Jetzt kommt ihr. Lustige Geschichte, wie ist das entstanden?


speaker-1: Reicht der Name, klingt ja nicht umsonst so Französisch. Ihr, ihr Bernadottes. Der Hintergrund ist der, dass vor ganz langer Zeit war, Schweden eine sehr große Großmacht, haben viel gekämpft, Dreißigjähriger Krieg, auch immer, waren auch mal mit den Armeen fast bis vor Wien. Dann spätestens ⁓ 1800 kam der Niedergang, die Napoleonischen Kriege. Und es gab zu der Zeit auf dem Thron in Schweden einen kinderlosen König, nämlich Karl XIII. Und ja, man als Nachfolger hat der sich Rat geholt mit seiner Regierung. Und die haben beschlossen, wir müssen jemanden adoptieren. Also er muss jemanden adoptieren, der dann König wird. Sie haben sich also in Europa umgeschaut, vom Krieg gebeutelt und brauchten einen starken Mann, einen guten Soldaten. Und sie kamen auf einen gewissen Jean-Baptiste Bernadotte. Der war Marschall in Napoleons Armee und ein sehr, guter Soldat, ein sehr guter Truppenführer. Und so sind sie auf ihn gekommen. Und der war auch schon verheiratet, hatte auch schon einen Sohn und das half natürlich, schon Tonfolger mit im Paket. Und so, der hat sich auch gedacht, gibt Schlechteres als König in Schweden zu werden, hat zugesagt. Und so kam die Linie Bernadotte auf den Ton dort.


speaker-0: Genau, die bis heute besteht und der war auch relativ beliebt. Also kann nichts Nachteiliges sagen sozusagen.


speaker-1: Also, er nannte sich dann natürlich nicht Jean Baptiste, sondern Karl-Johann, war dann auch in Personalunion König von Norwegen. Das ist wieder die Brücke zu unserer Folge letztens. Und auch in Oslo gibt es diverse Denkmäler von ihm, aber in Stockholm natürlich auch. Und ja, unser heutiger Karl Gustav ist ein direkter Nachfahre von ihm. Und wer es noch ein bisschen angenehmer dargelegt haben möchte, dem empfehle ich einen wunderbaren alten Film aus den 50er Jahren Desirée mit Marlon Brando sogar. Der spielt allerdings Napoleon, den Färrer. Der Ex-Mann von Audrey Hepburn spielt den Jean-Baptiste. Und da kann man eben sehen, wie sich Jean-Baptiste in eine junge Tuchhändlerstochter namens Desiree verliebt, die vorher mit Napoleon verlobt war. Und der hat sie einfach sitzen lassen. Egal, jedenfalls. Die beiden heiraten dann und werden König und Königin von Schweden. Und ein sehr, sehr schöner Kostüm.


speaker-0: Sehr schön. Wunderbare Empfehlung. ich kann einen nur empfehlen, taucht weg, mach ein bisschen in diese Geschichte ein. Gerade dieser Treib, Norwegen, Dänemark, Schweden, ihr das mal seht, Finnland war auch immer das Thema letztendlich mit. Wenn ihr da mal so einsteigt, wie diese Zusammenhänge, die erklären ganz, ganz viel. Man kann weit bis zu Margarite, der Erste, zurückgehen, die auch eine ganze Folge füllen würde, auch eine bemerkenswerte Frau.


speaker-1: Wir erfüllen dann noch eine Folge mit Dänemark.


speaker-0: Absolut, ja. nur Margerete, die erste. Nein, nein, Wer historisch interessiert ist, guckt euch das mal an. Und auch heute Skandinavien, für mich ist es immer ein Atemzug. Also irgendwie so Norwegen, Schweden, das gehört irgendwie so zusammen. Und das hat eben auch einen historischen Wert, wobei das dann nicht immer so Friede, Freude, Eierkuchen mit Dänemark war und so weiter und so fort. Aber schreibt da gerne mal rein, das ist ...


speaker-1: Ich fühle mich nur mit Margerita der Erste. Keine Angst.


speaker-0: ist ganz interessant. Genau. Ich glaube, jetzt haben wir genug geschichtlichen Hintergrund. Ja, ich denke auch. Zu den aktuellen Themen oder aktuelleren, neueren Themen zu kommen. Jüngere Geschichte. Die jüngere Geschichte. Die Liebesgeschichte. Genau, die Liebesgeschichte. Auf die warten wir alle. Hochzeit des Jahrhunderts zumindest in Schweden. Carl Gustav heiratet Silvia Sommerlath. Und Kathrin, erzähl mal, wer ist diese Frau und wie hat das Ganze eigentlich angefangen?


speaker-1: Ja, also Sylvia Renate Sommerlath ist eine ganz normale junge Frau. War es damals, wurde 1943 in Heidelburg geboren in eine großbürgerliche Familie, kann man sagen. Ihr Vater Walter Sommerlath war ein erfolgreicher Geschäftsmann und ihre Mutter stammte aus Brasilien. Also ist sie schon von Haus aus international geprägt, mehrsprachig, ist mit den Eltern auch schon viel rumgereist, zu den Verwandten auch in Brasilien. Das war in 70er Jahren ja überhaupt nicht selbstverständlich. Und daher kam dann auch der Berufswunsch, viele Sprachen zu sprechen, weil sie auch sehr sprachbegabt war, hat dann auch als Dolmetscherin in jungen Jahren gleich gearbeitet und war deswegen 1972 in München bei den Olympischen Spielen tätig als Chef-Hostess. Was bedeutete, dass sie auch für die Betreuung verschiedener VIPs zu schützen war. Und zu denen gehörte dann eben auch der damalige Kronprinz Karl Gustav aus Schweden.


speaker-0: natürlich da war, weil Sport begeistert hat. Hast du mal die Videos gesehen, wie es gibt? Es gibt Videos zu sehen von Sylvia, wie sie tatsächlich ein paar Hostesses ausbildet und sehr lustig zu sehen. Du kennst die Videos? Ja, kann ich auch nur jedem empfehlen. Ganz süß mit Dirndl und so weiter und so fort.


speaker-1: Sie hat das super gemacht, hübsche Fügel, ihr hattet auch so wunderschöne Haare. Damals auch noch so ganz lang. haare hab ich hier immer geneidet. Naja, es gibt so die Anekdote, dass er mit dem Fernglas, er die Sportveranstaltungen beobachtete, ist er mal irgendwie bisschen zur Seite abgewandert und hat auf einmal diese hübsche junge Hostess im Fernglas. Und das soll so quasi der zu zündende Funke gewesen sein. Aber das ist nur eine Legende. weiß nicht, ob ...


speaker-0: Wir haben sich aber, als Sie sich kennengelernt haben, als Sie dann noch in München waren, haben Sie sich noch getroffen? Also es nahm


speaker-1: Am Anfang, als er da wieder abfuhr, war da schon was. Dann haben sie erst korrespondiert, wie man das damals so machte. Das war sehr romantisch, wie die sich da kennengelernt haben. Aber es war natürlich nicht nur Sport und Romantik und Liebe, sondern es gab ja auch politische Themen, gerade leider bei diesen olympischen Spielen. Du hast es vorhin auch schon mal erwähnt. Diese Spiele standen ja sehr stark im Schatten des schrecklichen Terroranschlags auf die israelische Mannschaft. Das war schon eine heftige Zeit. Aber vielleicht hat das zu den Funken


speaker-0: Ja, kann ich mir auch gut vorstellen. Vor allen Dingen es natürlich auch, wir standen da natürlich nicht im Fokus. Also die Welt hatte andere Probleme als eine Silvia-Sommernaht. Insofern waren sie wirklich da auch abgelenkt und das war dann zu ihrem Vorteil letztendlich. Ja, das war eine abgelenkte Ablenkung. trotz alledem. Es hat aber bis zu Heirat dann doch noch gedauert.


speaker-1: Ja, also es war nicht ganz so schlimm wie bei Harald und Sonja in Norwegen, wie wir es in der letzten Folge erzählt hatten. Da waren es ja ganze neun Jahre. Aber ein paar Jährchen waren es dann doch. Sie haben sich, wie erwähnt, 72 kennengelernt, verlobt dann erst 76. Lag schon ein bisschen Zeit dazwischen. Das hatte aber auch einen ganz konkreten Grund, denn er war ja ursprünglich noch Kronprinz und als Kronprinz hätte er die Bürgerliche nicht heiraten dürfen. Das hätte der Großvater ihm verboten. Das war nicht vorgesehen. Und dann starb der Großvater, aber während er noch mit Sylvia quasi zusammen war, ausging und sie sich erhofften vielleicht doch eine Zukunft haben zu können. Und als er einmal König war, konnte er dann bestimmen, wen er heiratet. Und das war natürlich dann ganz...


speaker-0: Da hat er ganz automatisch einen modernen Schritt getan. Eigenlos. Aber das gönnen wir ihm.


speaker-1: Gönnen wir ihm. Und er war 27, er wusste schon, was er tat. Und auch wenn in Schweden viele konservative Kreise schon etwas entsetzt waren, eine bürgerliche und dann auch eine deutsche, auch vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs und dieser ganzen anderen Dinge, auch der Geschichte innerhalb der Familie. Es war schon nicht ganz einfach, aber als die Hochzeitsglocken dann läuteten, waren, glaube ich, schon alle sehr begeistert.


speaker-0: Ja, man kann also sagen, hier wieder ein Tabubruch. Und ich muss sagen, ich finde das ganz versöhnlich, wenn ich so auf Royals insgesamt gucke, finde ich es.


speaker-1: Wie genau meinst du es? Versöhnlich.


speaker-0: Ja, oft wurde so ein No zu Heiratsabsichten. Das war immer so ein singuläres Moment letztendlich, wo man gesagt hat, ja, da ist die böse Königin oder der böse König, die sehr konservativ und reaktionär sind und die verbieten das. lieben uns. Genau, die wollen die Liebenden trennen. Auf diese Ebene wird das ja gebracht. Und das ist es ja überhaupt nicht. Denn die Hintergründe, wenn man die eben betrachtet, wir sprachen eben Nazi, vergangen all das.


speaker-1: Also, die mit Rennen.


speaker-0: Die hatten ja gute Gründe, zu machen. Das finde ich so versöhnlich. Mal wo wollen drauf zu schauen und sagen, Mensch, die wollten auch nur das Beste. Und vielleicht haben sie sich auch gedacht, so eine Sylvia, so eine Bürgerliche und so. Das war damals eben dann auch noch in den 70ern so. Vielleicht ist das too much. dann wieder eine Deutsche.


speaker-1: Nach dem Motto, schwächt das Ansehen der Monarchie vielleicht.


speaker-0: Ja, und dann hast du wieder das Drama mit Sybilla, die so unbeliebt war und so weiter und so fort. Dann projiziert man natürlich von dem einen auf den anderen. Wir hatten es bei Harald und Sonja ja auch so. das ist Vergleich. Aber mal den Blick zu haben, dass da nicht so eine böse König oder König da ist, die jetzt sagen, ich will das nicht, bloß weil ich konservativ bin, weil das nicht so dem Dünkel entspricht. Ich glaube, damit ist das immer ein bisschen zu kurz gesprungen. Die hatten schon sehr, sehr häufig auch ... Gute Gründe, ob die nun ausschlaggebend gewesen wären, ist eine andere Frage. Das meine ich mir versöhnlich.


speaker-1: Ja, sicherlich. Man kann nicht ausschließen, dass hier und da auch ein wenig Dünkel mit im Spiel war. Aber du hast schon recht, man muss schon immer das große Ganze sehen. Und es gab ja Gründe für diese ehrlichen Regelungen, wer geheiratet werden sollte. na ja. Und die Schweden waren ja auch auf ihn angewiesen, denn er war nun der einzige Sohn. Er hatte nur, in Anführungsstrichen, vier Schwestern. Und er war eben damals noch mit der ausschließlich männlichen Thronfolge. Es war alternativlos er oder keiner. Und er hatte Glück, dass er dann eben König wurde und seinem Herzen dann folgen konnte und die Schweden ihn König bekamen.


speaker-0: Am 19. Juni, war es dann so weit, in Stockholm, Riesenspektakel.


speaker-1: Ja, und damit haben sie ja echt Geschichte geschrieben. Das war dann die erste Bürgerliche, die einheiraten durfte in ein Königshaus. Und das war wirklich ein Riesenanlass. ja, Silvia in einem weißen, schlichten, aber wunderbar geschnittenen Dior-Kleid und dieses schöne alte Kameen-Tiara, die dann Victoria bei ihrer Hochzeit auch getragen hat, aus der Napoleonstadt. Ganz bezaubernd.


speaker-0: ganz ganz


speaker-1: Eine wirklich schöne Mischung aus Tradition und Moderne und sehr königlich. Und der Jubel war groß, als sie dann durch die Straßenstockhomes fuhren in der offenen Kalesche, wie sie es ja heute auch noch tun, bei besonderen Anlässen. Schweden feierte und Sylvia wurde dann sehr schnell zu einer der populärsten Figuren des Königshauses und des ganzen Landes.


speaker-0: Wenn ich an diese Hochzeit denke und mal alte Bilder sehe und dann die Hochzeit von Victoria und Daniel, dann denke ich immer an diese königliche Barke, an diese toll weiße, gold und helles blau. Und das ähnelt dem so sehr von Carl Gustav und Sylvia ganz toll. Also das war einer der schönsten Momente fand ich, als sie so ihre Reise durch Stockholm gemacht haben, damit dieser königlichen Barke.


speaker-1: Ja, auch so schön in Stockholm mit dem vielen Wasser überall.


speaker-0: Herrlich. Und er kam natürlich auch, wie es sich gehört.


speaker-1: Die Kinder. Zügig, also Silvia hatte schnell ihre Pflichten. Schon 1977 kam die kleine Victoria, die damals noch nicht qua Geburt automatisch Kronprinzessin wurde, denn damals galt ja dann immer noch erst mal Primogenitur, männliche Erbfolgeregelung, Männer zuerst, nämlich bis 1980. Und 1979 war aber auch der kleine Bruder Karl Philipp gekommen. Das heißt, ein Jahr lang war der kleine Karl Philipp tatsächlich Tonfolger. Und dann wurde ihm das dann wieder Weggenommen. Und auf einmal war die ältere Schwester dann Todfolgerin. Gut, er war so klein, er wird es damals nicht übel genommen haben. Denken wir mal. glaube, der ist ganz happy mit dem. Der wirkt nicht unzufrieden. Wir hatten es vorhin schon ein wenig von ihr. 1982 kam die jüngste Tochter, Madeleine. Nach allem, was man so sieht, Nachhinein die Fotos. Es gab immer mal Heimfilme, ausgestrahlt wurden. Die frühen Jahre als junge Familie waren schön. Ein glückliches, junges Ehepaar, drei kleine Kinder. Sylvia hat das auch sehr geöffnet, nicht mehr so zurückgezogen, entfernt von Stockholm im Palastleben, sondern auch mal die Öffentlichkeit einladen, Einblicke ins Familienleben gewähren. Man sah auch die Familie mal Skifahren oder Wandern, also auch mal beim Plätzchen backen, beim Spiel mit den Kindern. Also so ganz normal, wie wir es heute auch oft sehen bei Königshäusern und normal finden. Aber damals war das sehr neu, in den 80er Jahren.


speaker-0: Genau, weil gerade Karl Gustav, der hat ja auch noch sehr abgeschottet von der Außenwelt mit seinen vier älteren Schwestern im Hager Palast, außerhalb von Stockräumen gelebt. hatte dort seine Nannies und seine verwitwete Mutter, die auch immer so bisschen in so Wartestellung war. eine furchtbare, eigentlich auch eine tragische Führung. Ja, sie hat es wie weißt. Sie hat es wirklich.


speaker-1: verwitwete und dann konnte sie natürlich auch nie wieder wirklich einen neuen Partner sehen.


speaker-0: Angekommen in Schweden eigentlich letztendlich. Genau. Und dann eben mit seinem Großvater, der ihn dann eben gemeinsam mit Isabella zum Thronfolger erzog. Wir kommen jetzt also aus einer fröhlichen, schöne Zeit. Fröhliche Kinder, tolle Hochzeit, schöne Bilder, Liebe aller Orten, alles war fein. Dann gab es aber natürlich ein Bruch, wie in jeder Ehe. Überall. gehört einfach die 2000er Jahre. 2010 erschien in Schweden ein Enthüllungsbuch, Katrin, der Pflichtvergessene König. Was hat es damit auf sich? Erzähl doch mal.


speaker-1: Nicht umsonst klingt deine Stimme unheilschwanger. Das war schon echt ein Hammer. Da enthüllten zwei schwedische Investigativjournalisten, dass der beliebte König Carl Gustaf ein Doppelleben geführt hatte. Zumindest eine Zeit lang, dass er ein sehr ausschweifendes Nachtleben hatte in Nachtclubs. Gern gesehener Gast war, sich dort auch mit etwas fragwürdigen Geschäfte-Machern getroffen hat. Es waren auch Stripbars dabei. Und in einer dieser Bars hat er auch eine schwedische Popsängerin kennengelernt namens Camilla Henemark. Ich weiß nicht, ob du den Namen schon mal gehört


speaker-0: Familie Hennemark sagt mir was. alle, das nicht oder die sie nicht kennen, das war eine bekannte schwedische Sängerin der späten 80er und 95er Jahre. Die Band hieß ironischerweise auch noch Army of Lovers und eines ihrer berühmtesten Musikvideos spielt in einem Palast. Ich kann mich sehr gut daran erinnern, Katrin. Ich weiß nicht, ob du auch danach getanzt hast. Ich kann mich an sehr peinliche Szenen vor Spiegeln erinnern. In Discos, ja, möchte es nicht sehen. Eigentlich hat sich selbst nicht so gesehen. Ich hab da sehr viel nachgetan. Das war so der Disko-Knaller.


speaker-1: Ist auch wirklich so ein Ohrwurm. Also wir werden auch diesen YouTube-Link in die Show Notes stellen für alle, noch nicht.


speaker-0: Ich gebe zu, ich habe ihn am Arm hagelt. Jungen. Die waren ziemlich prominent, die gutste. Hatte auch internationale Erfolge.


speaker-1: Sie hat tatsächlich dann auch irgendwann zugegeben, dass da wirklich was dran sei an der Affäre. Sie hat auch ein paar nicht zu schlüpfrige Details, auch ein paar Details wie wie nett der König gewesen sein, dass sie sich echt gern gehabt hätten und so. Das ging eine ganze Weile und da war die Aufregung in Schwedens Öffentlichkeit natürlich groß. Der Hof hat erst mal dementiert, so gut es ging, aber es ließ sich dann nicht mehr weglächeln, weil ja eben die andere Hauptbetroffene zugegeben hatte, dass es stimmte und es war auch recht klar. Und irgendwann gab es dann mal vor einer Jagdhütte so eine Art Pressekonferenz, wo der König etwas verstockt rumstand und dann zur Presse murmelte, ja ja, tut mir auch leid, aber mehr sage ich jetzt hier auch nicht dazu. Ich habe das mit meiner Familie schon besprochen und mit denen bin ich jetzt klar und alles, das soll es jetzt auch gewesen sein, das lasst mich mal in Ruhe.


speaker-0: könnte man ja auch noch so sagen, ist Privatangelegenheit, Schwamm drüber. Aber jetzt kommen wir ja zu Sylvia. Jetzt ist es ja öffentlich. Jetzt muss die natürlich da auch irgendwie Farbe bekennen. Wie hat die das denn weggesteckt?


speaker-1: Naja, also sie hat öffentlich dazu jetzt nichts gesagt nach dem Motto, das hat mir jetzt furchtbare Schmerzen bereitet. Warum auch? Sie hat ja immer sehr viel Haltung und Würde ausgestrahlt. Und ich denke mal, sie war sicher auch klar, dass sie deswegen trotzdem ihren Mann nicht verlassen will. Sie hat sich ja in das Amt sehr, sehr gut eingelebt und wahrscheinlich hat sie auch gedacht, okay, das ist halt nach so und so vielen Jahren Ehe jetzt eine Eherkrise. Ist wohl normal. man sah ihr klar. Also ich fand damals, dass man ja ansah, das ist ihr. nicht gut ging. Natürlich, soll es auch sein? Schlimm genug, wenn man für sich erfährt, dass der Ehemann einen betrügt. Aber wenn dann das ganze Land oder die ganze Welt es dann auch noch mitbekommt, dann fühlt man sich ja richtig, richtig mies und wirklich belogen und betrogen. Also schwierig.


speaker-0: Sie hat sich dabei gut rausgehühlt und hat so ihre eigene Agenda eben auch gestartet und letztendlich hat es dazu beigetragen, dass diese sowieso schon, finde ich, sehr selbstbewusste, kluge Frau, die hat jetzt noch mal einen Schritt gemacht und hat ihr eigenes Ding sozusagen


speaker-1: Noch mehr Charities gekümmert, immer schon sehr engagiert gewesen. hat sie noch weiter verfolgt. Ihr Lieblingsbaby ist da ja diese World Childhood Foundation für nachteiligte Kinder, wo sie ganz vieles in die Wege geleitet hat. auch noch andere Stiftungen, kümmert sich auch ⁓ Pflegeausbildung, engagiert sich für Demenzkranke. Und sie hat sich da über die Jahrzehnte sehr viel Respekt erarbeitet, völlig unabhängig vom König. Und ich glaube schon, dass man beinahe sagen kann, vielen Jahren ist sie inzwischen beliebter als ihr Mann. Sie wird viel mehr als Symbol Schwedens wahrgenommen inzwischen. Weil sie einfach auch sich nie hat irgendwas zu Schulden kommen lassen, im Gegensatz zu ihrem Mann. Und sie war immer sowohl königlich-maesthetisch als auch unheimlich menschlich und zugewandt und hat das ganz super hingekriegt.


speaker-0: Und da höre ich so bisschen raus, dass diese Irrungen und Wirrungen, die letztendlich doch bei Carl Gustav so langfristigere Schäben hinterlassen.


speaker-1: Also in einem beliebtheitswerten Jahr. Die Schweden haben da doch ein sehr großes Stück Respekt vor ihrem König verloren und haben ihm auch übel genommen, dass er die sehr beliebte Sylvia betrogen hat. Da sind sie also quasi auf die Seite der betrogenen Ehefrau.


speaker-0: Das ist so ein Spiegelbild, also so furchtbar diese Geschichten sind. ist eben ein Spiegelbild des eigenen Lebens. Da man dann solidarisch. Okay. Jetzt kam aber natürlich die zweite Geschichte oder eine weitere schöne Geschichte, die das ein bisschen abgefedert hat. Victoria und Daniel. die nächste Generation. Und Victoria kann man schon sagen, das ist die Sympathieträgerin in Schweden. Daniel allerdings auch. gerade die beide zusammen.


speaker-1: Die sind wirklich inzwischen zum Dream-Team zusammengewachsen. Victoria, die Älteste, die hat ja lange Zeit auch in ihrer Jugend vor allem gekämpft, mit der Aussicht, Krone-Prinzessin zu sein und später mal Königin werden zu müssen. Vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch daran, dass sie eine Zeit lang auch sehr mit Ästörungen zu kämpfen hat. gab so 18, 19, 20 war ganz schlimme Bilder, wo sie ganz dünne Ärmchen hatte und wahnsinnig abgemagert war. Weil sie diesen öffentlichen Druck, alle guckten auf sie, hat sie schon einen Freund, wie sie in der Schule und ... Alles ganz schwierig und dann die Eltern sie nach Amerika geschickt. Das hat ihr sehr geholfen, ⁓ da ein bisschen die Ausbildung zu vervollständigen. Und danach ist sie dann erfrischt und gestellt, quasi wiedergekommen. dann hat sie auch ziemlich bald einen gewissen Daniel Westling kennengelernt, weil sie auch sich dafür begeistern konnte, inzwischen zu trainieren, Sport zu machen. Und wer kam? Es war der Fitness-Trainer, Daniel Westling. Und die beiden verliebten sich, wie konnte das anders sein? Und das war dann natürlich nicht so ganz einfach, weil bürgerlich heiraten ist das eine, aber ein Fitnesstrainer?


speaker-0: Es ist echt irre, ne? Das ist immer wieder, ja letztlich aber auch nicht anders als zu Hause. Ich sag's nochmal, bei uns ist es auch nicht anders, wen will man in seiner Familie haben. Ich persönlich mag ja Daniel Wessing total gerne. Ich finde das irre, dass der sich eben auch so durchgesetzt hat. Also Victoria hat sich durchgesetzt, den Kopf durchgesetzt, ja im Kopf nicht, sondern in den Kopf durchgesetzt. Aber Daniel auch, der hat ja eine unglaubliche Selbstdisziplin und ich finde das schon Wahnsinn, wenn ... wenn man so von draußen betrachtet wird und trotzdem so so standhaft bleibt. Und mit so vielen Disziplinen, wie der das gemacht hat, finde ich irre.


speaker-1: Ja, es ist irre. Zumal ihn ja viele ganz lange abgesnoppt haben. Dann hatte er ernste gesundheitliche Probleme, Nierenprobleme, bis er dann eine Nierenspende von seinem Vater bekam. Also das muss auch immer wieder gesundheitlich sehr schwer gewesen sein. Einerseits Druck von außen, andererseits fühlt man sich richtig schlecht und ist ernsthaft krank. der hat es nicht leicht gehabt, aber er hat wirklich es geschafft, den Schweden zu zeigen. Ich bin der richtige Mann für Eukro und Prinzessin. Die haben zwei wunderbare Kinder, Estelle und Oskar. Haben auch ein bisschen länger warten müssen, bis die Kinder kamen. Aber jetzt Super gelungen, die beiden, pumperlgesund. Und er hat auch seine eigene Agenda so ein bisschen. begleitet Victoria oft, aber nicht immer. Er hat auch ein paar eigene Sachen. Und was ich ganz schlau finde, gerade auch wenn sie mal wieder jetzt zum Militär muss, sie macht ja gerade auch begleitende Militärausbildung. Als ich kürzlich in Stockholm war und für mein Buch der Royale Reiseführer recherchiert hatte vor ein paar Monaten, war ich auch in dem Theatercafé, Theater Grillen, wie es heißt. Und da hat mir der Kellner stolz gezeigt, da der runde Tisch in der Ecke, da geht Daniel. Prinz Dornhiel geht da immer mit seinen Freunden eintrinken. Also er sich dann selber auch mal… Ja, die Adresse steht immer…


speaker-0: Die Adresse steht in der Infobox. Das Buch könnt ihr auch bei uns kaufen in unserem Onlineshop beim EatonPlace. Onlineshop oder direkt vor Ort auch gerne hier in Hamburg. In der Ottenser Hauptstraße, da haben wir sogar noch von dir signierte Ware. Das ist schön. Ist das nicht schön? Das freut mich. Also für alle Fans.


speaker-1: Genau. Also das war der kleine Ausflug, aber wie gesagt, Stockholm lohnt sich auch als Urlaubsziel. Ja, und insofern muss ich sagen, das war jetzt wirklich auch wieder eine Erfolgsgeschichte, Prinzessin heiratet Bürgerlichen. Und er hat dann ja auch noch ein Studium draufgelegt, der ist jetzt nicht nur jemand, der viel Muskeln hat, der hat auch was im Kopf und unterstützt die Kronprinzessin super.


speaker-0: Ich habe den auch nie so als Fitness-Trainer witzigerweise.


speaker-1: Er lief


speaker-0: Ich den immer als Intellectual, ich fand den immer entzückender. In einer gesamten Art war da gar nichts, dieses Supermasculino oder so, überhaupt nicht da. Also beide haben sich durchgesetzt und heute kann man sagen, Daniel ist ja so ein Vorbild-Support-Partner.


speaker-1: Ist auf meine Er kümmert sich auch super ⁓ die Kinder. die sind beide, wirken gleichberechtigt auf Augenhöhe. Beide kümmern sich gut ⁓ die Kinder. Je nachdem, wer gerade mehr zu tun hat, dann kümmert sich der andere mehr. Und die haben auch eine gute Energie. Also ich hab sie schon immer mal direkt live auch gesehen, zuletzt letztes Jahr eben auch beim Geburtstag des Königs. Und die wirkten sehr gut miteinander, sehr im Einklang. Also ich bin Fan von beiden. Also sie ist auch wirklich eine tolle, tolle Kronprinzessin, wird bestimmt eine super Königin. Das Schöne an dem Paar Victoria und Daniel finde ich, dass die wirklich wie ein total gleichberechtigt Paar auf Augenhöhe wirken, auch wenn sie theoretisch natürlich im Rang Gehörstehende ist. Beide können gut mit den Kindern, nehmen sich das gegenseitig ab, je nachdem wer gerade mehr Stress hat. Und die haben eine gute Energie miteinander. Das ist wirklich mein Eindruck. Und man darf ja auch nicht vergessen, die kleine Tochter Estelle, die ältere von beiden Kindern, wird ja dann auch wiederum die nächste. und irgendwann wohl auch die nächste schwedische Königin. Auch die scheinen sie sehr gut zu erziehen. Die Kleine macht schon ab und zu Termine und macht das sehr süß. Und ich kann nur sagen, das ist eine Erfolgsgeschichte. Prinzessin heiratet bürgerlich, also ja, gelungen. Häkchen drin.


speaker-0: Ja, also da kann man die Modernität, diese Fortschrittlichkeit, die kauft man da wirklich ab. Das wirkt immer so, in Schweden finde ich wirkt das so reibungslos.


speaker-1: In gewisser Weise ja. Naja, also richtig.


speaker-0: Habe ich das Gefühl, das so ein bisschen stockt, aber nicht arg. Irgendwie läuft das so, habe ich das Gefühl. Ja, wunderbar. Also stimmt, Viktoria lebt das vor. Sie ist keine klassische royale Repräsentationsfigur, die nur Hände schüttelt und auch Blumen entgegennimmt. Sie hat nämlich inhaltliche Schwerpunkte. Welche sind das, Katrin? Klimaschutz, meine ich, ist ein ganz großes Thema.


speaker-1: Ja, auch Nachhaltigkeit, haben ja alle, fast alle Thronfolgerinnen und Thronfolger.


speaker-0: Das ist aber auch ein Thema für Karl Gustav, glaube ich. Das Thema Klimaschutz.


speaker-1: Ja, aber er ist jetzt längst nicht so aktiv dabei wie jetzt zum Beispiel König Charles, der schon als relativ junger Mann und Prinz von Welsich wahnsinnig da rein ist. Also Karl Gustav ist sicher dafür, aber er hat das jetzt nicht erfunden. Ich würde sagen, er engagiert sich aber so ein bisschen. Victoria ist da sehr viel aktiver, weil es ihr wahrscheinlich auch mehr am Herzen liegt, schon von der Generation her. Psychische Gesundheit ist ja auch ein wichtiges aktuelles Thema. Sie ist eine Working Mom. Sie hat ihr Büro im Schloss und weiß, dass irgendwann der Thron auf sie wartet. Zu Hause hat sie aber ihre Kinder, die auch in die Schule geschickt werden müssen, Pausenbrote schmieren und so. Aber sie teilt sich das ja mit Daniel, hatten wir ja eben auch schon. Also ich würde sagen, auch inhaltlich weiß sie, was wichtig ist für die Zukunft und auch für ihr Land natürlich.


speaker-0: Ja. Und dann gibt es natürlich noch das mittlere Kind. Das Sandwich-Kind. Genau, einer, der überhaupt nicht nach einem Sandwich aussieht. Ganz im Gegenteil, der macht Wellersfigurak. Ja, sehr attraktiv. Bei der Hochzeit war das eine der strahlenden Sterne damals. Zumindest habe ich das so mitbekommen. Wir haben das in einer großen Gruppe gesehen und alle fanden Karl Philipp toll.


speaker-1: Ja, das war's.


speaker-0: Ja, Plinker, Plinker. Plinker, Plinker, ja. Genau, ja. Ist auch ein toller Typ. Aber du sagst, es ist auch ein ziemlich interessanter Fall, weil zudem gibt es auch einiges zu sagen.


speaker-1: Danke. Also der hat, anders als gewisse andere Spares, also Nachgeborene, die jetzt nicht wahrscheinlich König werden, hat er sich nicht in W-Leidigkeit verzogen, sondern hat sich überlegt, was wird er gerne machen. Er hat Grafikdesign studiert, war auch mal in New York und hat sich wirklich umgetan und dann mit einem Studienkollegen eine eigene Designagentur gegründet, Bernadotte und Kilberg. Und die entwerfen in Zusammenarbeit mit großen Firmen, zum Beispiel Stelten, dieses skandinavischen Isolier-Thermos-Karten, entwerfen die eigene Kollektion. Und sind wirklich inzwischen so im Home-Einrichtungsbereich, sind die wirklich eine Nummer in Skandinavien. Und er schafft es sehr gut, das zu trennen zwischen ab und zu, nehmt der royale Pflichten wahr als Prinz Karl Philipp, aber er vermeidet es streng, das irgendwie zu trennen. Er macht da nicht Werbung dann für seine Unternehmungen, sondern mal ist er eben Geschäftsführer und macht dann das oder er ist als Prinz unterwegs bei irgendwelchen offiziellen Terminen und dann wird dann halt sein Berufsleben nicht erwährt. Also ich finde, bei ihm scheint das wirklich klappt.


speaker-0: Ja, da gibt es den einen oder anderen, der das aber auch anders sieht, was ich ja persönlich immer schwer nachvollziehbar finde, weil gerade weil er sich so trennend zwischen königlichen Pflichten und Privatsphäre bewegt, finde ich, es doch eigentlich besser geht es doch nicht. Finde ich auch. Oder? Vorbildlich an der Stelle. Gut gemacht, Carl Philipp.


speaker-1: Ja, also er hat nur einmal so ein bisschen für Unruhe gesorgt. Das war auch bei ihm die Wahl der Braut. Auch er ist mit einer Bürgerlichen verheiratet, eine Sophia-geborene Hellquist. Und die wiederum hatte ein Vorleben als Model, ausgerechnet Dessus-Model. Und hat auch so bisschen Reality-TV-Erfahrung. Und deswegen war man auch sich erst ein wenig unsicher, so ein klein wenig wie damals bei Mette Marit in Norwegen, ob die mit ihrer Vergangenheit geeignet wäre als Prinzessin. Gut. Er war damals kein Thronfolger mehr, insofern war das nicht ganz so. Aber so entlöst und dann eine zukünftige Prinzessin ist halt auch. Andererseits gab es damals natürlich noch keine Social Media, das heißt, ihre Bilder sind jetzt nicht so verbreitet gewesen und sie hat auch nie irgendwas in Anführungsstrichen Unanständiges gemacht. Sie hatte kein ausführliches Partyleben oder so. Sie hatte ein oder zwei Freunde vorher, was halt für eine Anfang 20-Jährige normal ist. Also sie war, ich glaube, sie war und ist eine gute. Und sie hat sich gut in die Rolle eingefunden. Die beiden haben jetzt vier Kinder, drei Jungs und seit letztem Jahr auch noch ein kleines Mädchen. Und sie engagiert sich eben auch sehr, sehr gut bei verschiedenen Charities, auch in einem Krankenhaus. hat auch während der Pandemie, das habe ich sehr bewundert, extra eine Hilfsschwester-Ausbildung gemacht und wirklich selber im Krankenhaus im Schichtdienst geputzt und gepflegt. Hätte sie auch nicht machen müssen, sie aber gemacht. Da muss ich sagen, also dafür habe ich sie dann sehr bewundert. Ja, insofern kann ich auch nur sagen, wiederum, Prinz heiratet Bürgerliche, alles super.


speaker-0: Und ist auch im Volk letztendlich sehr beliebt. Beide, ne? Ja. Genau. Also was immer mehr vom Reality-TV-Star und Unterhosenmodel. So Prinzessin. So Prinzessin. Plötzlich Prinzessin. Das finde ich doch eine wunderbare Karriere hingelegt. Genau. Jetzt kommen wir aber noch mal zu einer weiteren Schwester von, oder einer Schwester von Victoria, nämlich der Klein Matt Lehm. Du hattest das schon angeteasert, so am Anfang. Erzähl uns doch dazu morgen so ein bisschen was. Die hab ich auch gar nicht so auf dem Zettel, wenn ich ehrlich bin.


speaker-1: Na ja, eigentlich war sie, sie ist so die Strahlefrau in der Familie, weil sie wirklich auch als junge Frau schon extrem hübsch war. Victoria ist auch hübsch, aber Madeleine war immer so richtig so richtig toll, smashing modelmäßig schön. Tolle Haare, wunderschöner Ta, einfach auch ein ganz, ganz schön, ganz klassisch schönes Gesicht. Und die war, die Schweden haben sie geliebt, nannten sie Made, das ist so ihr Spitzname im schwedischen Volk. Und die hatten ganz normale Jugend, halt ähnlich wie ihre Geschwister gehabt. Und irgendwann hat sie geheiratet. Ein britischer amerikanischer Banker, Chris O'Neill, der machte sich schon mal dadurch unbeliebt, dass er einfach weiterarbeiten wollte und keinen Titel annehmen wollte, anders als Daniel, der dann einen Herzogsttitel bekommen hat. Die sind dann auch wiederum sehr zum Unwillen der Familie und des schwedischen Volkes nicht in Schweden geblieben, sondern sind nach Amerika gegangen. Die drei Kinder sind auch große Teile ihrer bisherigen Jugend in Amerika aufgewachsen. Die haben drei Kinder, Leonoro, Nicolas und Adrian. Sie hat dann dort in Amerika ein bisschen wiederum für diese Childhood Foundation Charity-mäßig gearbeitet. Das ist ja gegründet von Königin Sylvia. Und es gab immer wieder Ärger, weil sie so wenig in Schweden war, weil sie aber den Prinzessinnen-Titel weiter trug und sie auch weiter eine Appanage bekam, aber praktisch keine Auftritte absolvierte. Sie war ja nicht da. Und jetzt, letztes Jahr sind sie wieder nach Schweden zurückgezogen. Also da war dann erst mal wieder so, schön, sie ist wieder da, hurra. Familie ist wieder vollständig. Und dann kam aber wieder ein Rückschlag, weil Sie hat sich jetzt auf etwas Kommerzielles eingelassen. Ich habe es ganz zu Beginn ja schon mal angedeutet. Sie hat mit dem deutschen Naturkosmetikkonzern Vleda eine Kooperation ins Leben gerufen, eine Familienhautpflege Marke, die sie massiv bewirbt. Und auch, wie du eben zu Recht darauf hingewiesen hast, die Einkünfte nicht in ihre Tasche wandern, sondern zugunsten der nähmlichen Childhood Foundation dann angelegt werden. Ich finde es trotzdem ein wenig schwierig.


speaker-0: Was ich nicht nachvollziehen kann, ist gerade in der heutigen Zeit, da muss man ja fast ein bisschen mit dem Klammerbeutel gepudert sein, wenn man das so macht. Das verstehe ich, weil es ist ja fast vorausseitig. Ich kann mich noch dran erinnern, ich habe mal dem lieben Prince Charles damals einen Brief geschrieben, als wir unser Café eröffnet haben. Und selbstverständlich gab es eine Antwort, das finde ich toll, aber es gab auch eine Antwort. die sich darauf bezog, dass er selbstverständlich nicht dazu antworten wird. Wir sind ein Café in Deutschland. Und selbst da schon ... Hat er nicht gemacht. Ich kann das absolut nachvollziehen, weil es kommerziell ist. Und da kann ich das überhaupt nicht verstehen, dass solche Geschichte so ausgebreitet wird, warum sie das macht. Es gibt ja auch Instagram-Videos, wo sie schon wirklich wie irgendjemand X-Beliebig ist für ebenso So eine Verkaufssendung hat so ein kleines Geschmäckle, auch wenn es für eine gute Sache ist. Das kann ich heutzutage nicht mal verstehen, wenn wir jetzt über all dieses Skandal und Skandierchen, damit macht man sich das Leben natürlich auch schwer.


speaker-1: Ja, also gerade jetzt, ja in verschiedenen Königshaushäusern dieses Thema Compliance auch auf. Und ich finde tatsächlich auch, das ist hart an der Grenze zu Compliance-Falle. Also ich bin kein Fan davon, dass sie das gemacht hat. Sie könnte weiterhin auf anderen Wegen Fundraising betreiben und ohne, dass sie sich da irgendeiner Kritik aussetzt. Aber vielleicht wollte sie gern die Öffentlichkeit, vielleicht wollte sie gern zeigen, sie hat ein eigenes Projekt, das nur ihr ist, was nicht am Königshaus hängt. Vielleicht wollte sie jetzt einfach nach Jahren, wo sie nicht in Europa war, mal wieder noch an andere Seite.


speaker-0: Ja,


speaker-1: Ja, ja, selbst gewählt. Also ich vermute, dass das bei ihr auch ein Ego-Thema ist. Sie ist schon auch, ja, sie will gern gesehen werden, glaube ich. Und das ist vielleicht ein Weg, aus sich aufmerksam zu machen. So habe ich so bisschen für mich interpretiert.


speaker-0: Muss nicht stimmen, aber ... Ja, kann aber schlimm werden, tatsächlich. Ich finde es immer so eine Gratwanderung. Kann so was ... Also du weißt ja, ich finde ja alles das schlimm, was diese Institutionen so beschädigt aus ... Oder beschädigen könnte. Ja, bei dir. Und das finde ich persönlich ganz, ganz gefährlich. Okay. Jetzt kommen wir zum großen Abschlussthema, Kathrin. Der König wird am 30. April 80 Jahre ...


speaker-1: DINGEN!


speaker-0: alt, ein Jubiläum. Und gleichzeitig haben wir wieder die Debatte in Schweden schon länger und auch nicht mal ganz so leise wie zu Anfang. Es geht natürlich wieder darum, soll er denn nun abdanken oder soll er nicht abdanken? ja, warum sollte er eigentlich Katrin?


speaker-1: Also erstens ist auch seine Gesundheit nicht mehr die beste. Er wird jetzt 80, er wirkt manchmal auch wirklich nicht nur grummelig, wie du sagtest, sondern auch eher latent abwesend, auch mal ein bisschen tappsig. Er verließ sich, wenn er Ansprachen vorliest. Ja, also das ist nicht mehr, er macht seinen Job nicht mehr richtig gut. Ich finde, er wirkt amtsmüde und tatsächlich die Schweden sind einfach irgendwie durch mit ihm, mental und emotional. Sie buhen ihn jetzt nicht aus, wenn sie ihn sehen auf dem Balkon, aber sie jubeln ihm auch nicht so wahnsinnig zu. Also wenn sie jemandem zujubeln, dann sind das Victoria und Daniel. Auch das habe ich letztes Jahr erlebt, als irgendwann nur noch er auf dem Balkon stand kurzfristig, da war es ganz merkwürdig still im Hof und nichts passierte, bis dann ein paar Touristen angefangen haben noch mal hurra zu schreien und zu jubeln. Die Schweden möchten jetzt eigentlich doch ganz gern irgendwann mal Victoria. Natürlich ist das kein Wunschkonzert.


speaker-0: Das wäre genau, ich wäre da komplett anderer Ansicht. tatsächlich, ich möchte das einfach nur loswerden, weil ich finde, das ist ja so eine Verpflichtung, die man fürs Leben eingeben. Das sind jetzt Menschen, die das so leider machen und mit all den Höhen und Tiefen, sie stehen im Rampenlicht, müssen Skandälchen und Skandale über sich ergehen lassen und so weiter. Jetzt haben wir einen kleinen grummeligen Karl Gustav, mag man nicht schön finden, aber dieser schnelle Ruf des Volkes der Menschen, nach Neuerung und das alte Weg und das neue Her, weil es gerade schöner ist, neuer Bedeutung, genau, davon halte ich nicht. Ich halte deswegen nichts davon, weil das Schöne an der Monarchie finde ich ja, dass der Monarch und alle, dazu gehören, die müssen mit den Entscheidungen, die sie getroffen haben, leben. Bis zum Ende. Und das tun sie ja auch. Wenn ich jetzt heute zum Beispiel Sylvia und Carl Gustav sehe, ja, Wer bin ich zu beurteilen, ob die sich jetzt lieben oder nicht? Aber die sind eine gute Einheit, die funktionieren noch immer sehr, sehr gut. Und das finde ich schön. die mussten all diese Krisen auch überstehen. Und ich finde, das ist ihr gutes Anrecht, dass sie das auch mit Würde und Ehre, und dann würde ich eher sagen, ihr dürft dann trotzdem noch mal applaudieren, wenn euer König kommt. Das ist der Respekt, den man dem zahlen muss. Und Victoria ... wird irgendwann König und Daniel, was wird er dann eigentlich, Prinz gemalt? Ja, er wird Prinz. Genau, wird Prinz gemalt und dann ist es auch soweit. Und auch bei Viktoria wird es ja nicht anders sein und das ist der Gang der Welt. Ich finde diese Abdachungsgeschichten, du weißt, ist einer unserer nächsten Themen, Dänemark. Mit Margarita war ich auch nicht zufrieden, sehr unglücklich mit dem.


speaker-1: Ja, die hat in dem Land geschworen, abgedankt und auf einmal, zack, hat sie es doch gemacht. Aber ich wollte noch einmal darauf hinweisen, es gab immerhin schon mal eine Königin von Schweden, die hat abgedankt, Königin Christine. Ja. Aber das gut, das war Mitte des 17. Jahrhunderts, ist schon bisschen her. Schon ein bisschen lang her. Also, ja, Gott, wir werden sehen.


speaker-0: Aber Kai Gustav


speaker-1: Aber es ist ja doch so, dass da natürlich immer wieder so in Wellen solche Diskussionen wieder aufkommen. Wir werden es sehen. Victoria ist sicherlich dankbar, wenn sie es bisschen später machen darf, weil sie jetzt noch bisschen mehr Zeit hat. allem der Sohn ist ja noch relativ klein. Also die hat auch so genug zu tun. Wir warten in großer Ruhe darauf, dass das Schicksal das regelt.


speaker-0: Ja, genau. Das wäre meinem Sinne. So machen wir das.


speaker-1: Darauf können wir uns einigen. Aber eins können wir noch überlegen. Wie würde die Dynastie dann heißen? Heißen die dann immer noch Bernadotte oder Wessling?


speaker-0: Das ist ja so was, das wurde ja schon Mountbatten gearbeitet. Da hat Dekuen damals eine klare Absage erteilt, zu Recht wie ich finde. Genau, wie wär's? Glaubst du, wird schwierig?


speaker-1: Auch kein Doppelnau, weil Bernardot Westling klingt bescheuert, aber Mountbatten-Windsor klingt auch sehr, sehr langatmig. Also ich schätze mal, die werden jetzt ab sofort über die weibliche Linie, über dann Victoria und Estelle, da würde sich die Frage ja wieder stellen. Also die müssen jetzt once and for all eine Entscheidung treffen und ich schätze mal, dass die Entscheidung wird, Bernardot lotten.


speaker-0: Also es bleibt bei den Bernadots als Dynastie sagen, jetzt beschließen wir mal, wir sagen das so voraus, wir schauen uns das ein. Und eine Dynastie, die mit einen adoptierten Franzosen begangen und deren Nachfahren nun auch wieder starke bürgerliche Gene in sich tragen. Hüktüre durch ihre Mutter, Estelle durch ihre Großmutter und ihren Vater. Und alles in einem ist doch doch sehr königlich demokratisch, Dramatisch. Das auch.


speaker-1: Und praktisch modern, wir haben es mehrfach angerissen und trotzdem fehlt ja die gute Portion Royaler Märchenstaub nach wie vor nicht. Die können ja fast so gut pumpen in Circumstance wie die Briten. Wenn man einmal dort ist vor Ort, also ich lass mich da immer wieder von bezaubern, wie du sagst, das Barkenfaden, Kutschfahrten, dank Gottes Dienste, da ist schon auch noch ne Menge Lammettaken.


speaker-0: Genau. Liebe Kathrin, danke für das wirklich wieder tolle Gespräch. Ja, danke dir. Schweden hat uns heute wirklich beschäftigt von Sylvia aus Heidelberg über Nachtclub-Skandale und Fitnesstrainer, Prinzen bis hin zur Frage, wann geht Königen Victoria an den Start? Und das war, fand ich, relativ viel, muss man schon sagen. Ich hoffe, wir haben die Zuhörerinnen Zuhörer nicht gelangweilt. Wir sind ja immer ein bisschen lang. Ich befürchte.


speaker-1: nicht aufhören


speaker-0: Wir landen irgendwann bei so einer Stunde. Wir schauen uns das mal an. Absolut. Aber trotzdem muss ich einen kleinen Hinweis loswerden. Am 6.05.2026 jährt sich nämlich der Coronation Day von King Charles und Queen Camilla. Und in meinem Tea Room, Eden Place, ich zusammen mit einem sehr lieben Freund, sehr alten Freund, gemeinsam geöffnet habe, das ist der Antonio da Silva, feiern wir diesen Ehrentag jedes Jahr.


speaker-1: Wir müssen uns besser disziplinieren.


speaker-0: Und alle die Einnahmen, die wir dort erhalten, die spenden wir an das Helene-Stift. Das ist ein Hospiz hier in Hamburg. Und das ist uns auch eine Herzensangelegenheit, also der König wäre stolz auf uns. das ist immer eine tolle Geschichte, weil wir mit Piper und mit Künstlern und so weiter dort sitzen. Es gibt eine tolle Etagiere, gibt wunderbare Köstlichkeiten, Tee. Und diesmal bist du wieder da.


speaker-1: Super Idee. von dort ist es großartig. Ja, diesmal bin ich sogar beruflich.


speaker-0: Beruflich sozusagen. Genau. Und an diesem Tag werden wir wirklich, das ist versprochen, nur über die tollen Dinge, Charles und Camilla gemacht haben und die Working Roids in England. Das werden wir Revue passieren lassen. Also wirklich die Erfolge. wird es keine Sandale geben und keine Schatten. An dem Tag gibt es nur Licht. Und ihr könnt wunderbar vielleicht daran teilnehmen. Wir werden das Ganze nämlich eventuell live streamen. Ob wir das machen, wie wir das machen, wenn das technisch möglich ist, könnt ihr bei uns direkt auf dem Instagram-Kanal Thronfolgen Podcast nachverfolgen. Dort werden wir das posten. Über diese Folge freuen wir uns natürlich ganz besonders, wenn ihr in Apple Podcasts oder Spotify, überall wo es möglich ist, Kommentare direkt hinterlasst. Ihr dürft uns gerne Fragen stellen und dazu gibt es jetzt auch eine E-Mail-Adresse, die nennt sich thronfolgenpodcast.gmail.com. Wir nehmen dann alle eure Fragen auf und verarbeiten die vor allen Dingen in dem News-Teil unseres Podcasts. Ja genau.


speaker-1: Denn wir möchten natürlich gerne auch alles aufnehmen oder besprechen, was euch besonders interessiert. Und wir sind ja keine Hellseher. Wir können ja nicht immer die perfekte Auswahl.


speaker-0: Das ist so. diesem Sinne, danke Kathrin und danke euch und bis zum nächsten Mal.


speaker-1: In diesem Sinne, genau. Wir freuen uns aufs nächste Mal mit euch und alles Liebe, tschüss!